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Mitarbeiter wehren sich: Amazon filzt Lagerarbeiter nach Schichtende

Der Konzern Amazon durchsucht jedes Mal nach Schichtende seine Lagerarbeiter, die für diese Zeit, die sie zusätzlich im Unternehmen bleiben müssen, jedoch nicht bezahlt werden.

Nun protestierten die Beschäftigten gegen dieses Filzen, denn jedes Mal warten sie zu Hunderten in einer Schlange darauf, dass sie mit Metalldetektoren abgescannt werden.

"Man ist komplett erschöpft, weil die Schicht so lang ist, und dann muss man all diese Zeit bleiben, ohne dass die Uhr läuft", so eine Mitarbeiterin verärgert. Nun wollen die Arbeiter juristisch erzwingen, für die Zwangsdurchsuchungen bezahlt zu werden.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Amazon, Durchsuchung
Quelle: sueddeutsche.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2014 15:38 Uhr von Maverick Zero
 
+10 | -0
 
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Wie sieht denn das rechtlich aus? Flughafenmitarbeiter haben z.B. das gleiche Problem...
Wird dort erst gestupft und dann gescannt oder anders herum?
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09.10.2014 15:57 Uhr von TinFoilHead
 
+35 | -9
 
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Wenn mich jemand wie einen Dieb behandelt, auch noch ohne mir die Zeit dafür zu entlohnen, dann kann sich dieser Arbeitgeber einen neuen Sklaven suchen.

Warum lässt man sich so etwas auch nur einmal gefallen? Soviel Kredit abzuzahlen?
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09.10.2014 16:12 Uhr von Steel_Lynx
 
+14 | -3
 
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Also das man nach Schichtende gefilzt wird, ist ja schon normal. Machen inzwischen fast alle Firmen. Manche machen jeden Tag mit technischen Hilfmitteln wie Metaldetektoren andere machen nur stichprobenartige Taschenkontrolle.

Aber das das nicht bezahlt wird, ist das letzte!
Vom Gesetz her gibt es da keine vorgaben. So etwas muss in der Betriebsvereinbarung enthalten sein. Wenn der Amazon-Betriebsrat das unbezahlt abgesegnet hat, taucht der Betriebsrat nichts.
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09.10.2014 16:25 Uhr von blade31
 
+13 | -1
 
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Das hatte ich auch mal im Lager da mussten wir einen Knopf drücken und per Zufallsgenerator wurde rausgesucht wer gefilzt wird, trotzdem gestochen wurde erst nach der Kontrolle...
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09.10.2014 16:37 Uhr von shadow#
 
+0 | -12
 
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09.10.2014 16:37 Uhr von Johnny Cache
 
+9 | -6
 
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Ich glaube ja wohl kaum daß sie sowas machen würden wenn es sich nicht lohnte. Von daher dürfen sie sich bei den Kollegen bedanken die diese Reaktion der Firma provoziert haben.
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09.10.2014 16:39 Uhr von newschecker85
 
+11 | -1
 
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@ blade31

wo ich bis vor 1 jahr noch war, da wurde jeder kontrolliert, aber nur kurz den rucksack auf, das wars. Da konnte ich die Kontrollen auch verstehen, Diebstahl im großem Stil von den *hüstel* ausländischen Fachkräften.

Wo ich jetzt bin, finde ich es besser, da ist alles per Zufallsgenerator. Ich war die letzten 6 Monate nur 3 mal kontrolliert worden....und was solls.

Aber dass man unter Generalverdacht steht, zu klauen, find ich unter aller Sau. Hab es von Arbeitskollegen gehört, die bei Zalando in Erfurt gearbeitet haben, selbst zu jeden Pausengang und bekommen es von der Pause abgezogen.
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09.10.2014 16:45 Uhr von blade31
 
+2 | -0
 
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Rucksäcke durften wir nicht mit ins Lager nehmen und keine Jacken, keine Handys usw...

bloß doof wenn man nicht mal der Security trauen kann als Arbeitgeber denn die Security hatte vor Jahren sogar bei einem großangelegten Diebstahl geholfen *g*
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09.10.2014 16:54 Uhr von Djerun
 
+9 | -1
 
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warum hat man wohl in der news hier verschwiegen das es sich um ein lager von amazon in den usa handelt?

in den staaten ist diese art der kontrolle in vielen unternehmen üblich, insbesondere dort wo es eine menge zeug gibt, was im verhältniss zur größe einen bestimmten wert hat
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09.10.2014 17:35 Uhr von Yoshi_87
 
+5 | -1
 
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Zufällig kenne ich jemanden der beim Amazon Sicherheitsdienst arbeitet.
Laptops unterm Hemd, Handys in der Hosentasche, usw. hat es alles schon gegeben und der ist da kein halbes Jahr angestellt.

Die Filzen nicht ohne Grund. Allerdings sollte jeder Arbeitgeber einen Lohn zahlen der eine Familie ernähren kann, sei es für die Putze, den Lagerarbeiter oder die Arzt. Hier ist eben die Regierung gefragt die einen höheren Mindestlohn vorgibt.
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09.10.2014 18:27 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -0
 
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@Carnap

Blödsinn, Gelegenheit macht Diebe und im Lager arbeiten nicht immer die vertrauenswürdigsten Gestalten!

Gerade bei Amazon ist ne DVD oder so was schnell mal in die Hose gesteckt... oder Uhren oder sonst was...

Viele Firmen machen das deshalb, weil sie eben die Erfahrung gemacht haben, wenn man die Arbeiter kontrolliert, stimmt komischerweise der Bestand bestimmter Güter...

In der Berufsschule sagte man uns in jedem Lager gibt es Schwund und in jedem Lager wird geklaut. Und genau so ist es auch....

Davon abgesehen soll Amazon die Wartezeit natürlich bezahlen, so wie es aktuell ist ist es echt mies und unfair.

Aber Kontrolle muss leider sein. Die Arbeitnehmer haben immer weniger Skrupel, die fühlen sich IMMER schlecht behandelt....
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09.10.2014 18:59 Uhr von Knutscher
 
+2 | -6
 
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Ich finde es schon drollig, dass das Firmeneigentum sich immer noch als "Arbeiter" bezeichnet ;)

Liebe Amazonier.
Ihr seid Leibeigene & Sklaven und als solche rechtlos. Euer Herr und Gott erhält euch am Leben, und das sollte doch wohl reichen.
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09.10.2014 19:08 Uhr von Intolerant
 
+5 | -0
 
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@Carnap Vertrauen? HAHAHAHA Ich seh doch was die Kolegen auf der Arbeit alles rauszerren. Alles was nicht niet und nagelfest ist wird mitgenommen, obs gebraucht wird oder nicht spielt keine Rolle.
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09.10.2014 20:01 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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@Bustere

Egal, was Du an Medikamenten nehmen muss, die Dosierung stimmt nicht mehr, lass Dich mal neu einstellen.
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09.10.2014 21:37 Uhr von Peter323
 
+0 | -0
 
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dass gefilzt wird iss normal. Da würd jeder was mitgehen lassen, wenn das nicht so wäre, weil die Bezahlung mies ist.

Aber dass die vorher ausstechen müssen ist das letzte.
Die Stechuhr gehört HINTER dem Untersuchungsbereich, weil das ja alles noch Arbeitszeit ist.
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09.10.2014 23:33 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -0
 
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@Carnap - Du hast sicherlich noch nie in einem Großlager gearbeitet? Du hast sicherlich als Lagerarbeiter noch nie leeren Druckerpatronen-Kartons in der Hand gehabt die eigentlich verpackt werden sollten?

Aber im groß Reden schwingen biste ein ganz Großer (Maulheld).

@bustere - kannst Du nicht einmal verständlich schreiben?

[ nachträglich editiert von Suffkopp ]
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10.10.2014 06:14 Uhr von fromdusktilldawn
 
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najaaaaaa, ... gelegenheit macht diebe, hab ich bei der armee meinen spind nicht abgeschlossen, war das verleitung zum kameradendiebstahl und ich wurde vom vorgesetzten bestraft, also muss ich mich diesem prozedere unterwerfen, oder ich kündige,
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10.10.2014 09:10 Uhr von Maedy
 
+2 | -0
 
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ALs ob so etwas was ganz Neues wäre. Ich hatte einen Nebenjob Ende der 80er in einem Kaufhaus und nach meiner Schicht wurde ich immer kurz durchsucht.Das wurde so eingeführt,weil die Erfahrung einfach war und heute noch ist,dass die eigene Belegschaft mehr stiehlt,als die Kunden und ich sehe es wie fromdusktilldawn : Gelegenheit macht Diebe.

[ nachträglich editiert von Maedy ]
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11.10.2014 09:54 Uhr von Chromat
 
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@slimer72
"Hört einfach auf zu klauen dann fallen auch diese Kontrollen irgendwann weg.Soll ja auch eine Erziehungsmaßnahme darstellen dieses lange Warten auf den Feierabend"

Diebstahl geht ganz klar nicht, aber als mündiger Bürger bin ich nicht bereit mich von einem Arbeitgeber "erziehen" zu lassen
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11.10.2014 10:18 Uhr von Chromat
 
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@fromdusktilldawn
"gelegenheit macht diebe, hab ich bei der armee meinen spind nicht abgeschlossen, war das verleitung zum kameradendiebstahl und ich wurde vom vorgesetzten bestraft, also muss ich mich diesem prozedere unterwerfen, oder ich kündige"

Leider konnte man als Wehrpflichtiger früher nicht so einfach kündigen bei der BW ;-)
Die Verhältnisse beim Militär sind nicht unbedingt mit dem Zivilleben vergleichbar.
Die Vorgaben dort stammen teilweise noch aus einer Zeit in der das "Obrigkeitsstaat"-Denken vorherrschte und der kleine Mann zu "disziplinieren" war.
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12.10.2014 03:11 Uhr von fromdusktilldawn
 
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es bleibt aber dabei, gelegenheit macht diebe

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