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Mexiko: Zehntausende protestieren nach Massaker an Studenten in vielen Städten

ShortNews berichtete bereits über die Verhaftung von 43 Studenten bei Protesten gegen die Regierung und dem Fund eines Massengrabes mit 28 Leichen. Die Lehramtsstudenten wurden angeblich von Mitgliedern des Drogenkartells "Guerreros Unidos" ermordet, so jedenfalls die Angaben der Staatsanwaltschaft.

Das Drogenkartell hat nachgewiesener Maßen enge Verbindungen zur örtlichen Polizei. Zwei Mitglieder hatten den Mord an den gefundenen Leichen gestanden. Doch die Demonstranten machen die Regierung für die Morde verantwortlich. "Mexiko ist schlimmer als ein Todeslager", so eine Demonstrantin.

Die mexikanische Armee und die Bundespolizei haben mittlerweile sämtliche Polizisten in Iguala entwaffnet. Angeblich hatte die Frau des Bürgermeister das besonders harte Vorgehen gegen die Studenten angeordnet. Der Bürgermeister und der örtliche Sicherheitschef sind seit einer Woche untergetaucht.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mexiko, Student, Massaker
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.10.2014 12:49 Uhr von blonx
 
+2 | -1
 
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Das Lehrerseminar Ayotzinapa, von dem die Studenten stammten, gilt als links und politisch besonders aktiv.
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09.10.2014 13:31 Uhr von architeutes
 
+3 | -1
 
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Hier hilft nur noch eine ernst gemeinte Revolte der Bürger ,alle Übrigen sind mit den Drogenkartellen verbandelt.
Gute Politiker die es auch ernst meinen und die Kartelle bekämpfen wollen leben nicht lange.
Da geht gar nichts mehr ,täglich duzende Tote auf den Straßen im Drogenkrieg ,und nun auch noch Studenten.
Vielleicht ist ihr Tot ja der Auslöser für eine Volksbewegung.
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09.10.2014 13:55 Uhr von blonx
 
+3 | -1
 
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@ architeutes
Es wäre wirklich zu wünschen, dass sich jetzt etwas bewegt in Mexiko, aber man muss abwarten wie die Regierung reagiert.
Wahrscheinlich wird auch bei den jetzigen Protesten wieder brutal gegen die Demonstranten vorgegangen, von der Polizei und rechten Milizen.

"Justicia, tierra y libertad"

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