08.10.14 11:24 Uhr
 658
 

Spiele-Entwickler gehen jetzt gegen Verkäufer von Aktivierungskeys vor

Bis vor einiger Zeit war es noch legal, wenn man über Key-Verkäufer kostengünstig Keys für Computerspiele erwarb und so die Games zum Beispiel über die Portale Steam oder Origin aktivieren konnte.

Doch seit März diesen Jahres ist Schluss damit. Das Landesgericht Berlin erklärte diese Form des Handels mit Keys als Urheberrechtsverletzung. Zuvor ließen die Publisher den Händlern eine Unterlassungserklärung zukommen.

Die Händler, die die Keys legal im europäischen Ausland einkauften, zogen vor Gericht und verloren. Die Spiele-Hersteller gehen nun massiv gegen die Key-Händler vor. Sie hoffen auch, dass dies der erste Schritt zur Eindämmung des Handels mit gebrauchten Spielen ist.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Spiel, Entwickler, Verkäufer, Key
Quelle: gulli.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesamt warnt vor Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselung
Fall Harvey Weinstein: Einige User boykottierten einen Tag lang Twitter
Amazon entwickelt Türklingel, die Paketlieferanten ins Haus lässt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.10.2014 11:31 Uhr von Johnny Cache
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Ich frage mich wirklich wie sie darauf kommen daß ein solcher Schwachsinn in ihrem Interesse sein soll. Fast ausnahmslos alle Käufe der letzten Jahre waren ein Griff ins Klo und selbst die meist 30€ über Keyhändler nicht wert. Glauben die allen Ernstes daß sich meine Kaufmoral verbesserte wenn ich dafür auch noch 50-60€ hingeblättert hätte?

Falls die mit solchen Klagen und Urteilen verhindern wollen daß ich deren Kunde werde könnte ihnen das tatsächlich gelingen. Allerdings war ich bisher der wohl irrigen Ansicht daß deren Geschäftsmodell die Existenz von Kunden voraussetzt. Wie man sich doch täuschen kann.
Kommentar ansehen
09.10.2014 10:12 Uhr von Testboy007
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Ich denke, das es das Problem nicht geben würde, wenn Spiele endlich als das behandelt werden, was sie sind , nämlich Software, und die darf weiterveräussert werden.
Aber aufgrund einer gut geölten Lobby Maschine bekommen diese Deppen Sonderrechte.

Solange ich für Spiele zwangsweise Drittsoftware installieren muss und mir Rechte (Wiederverkauf) vorenthalten werden, bekommen die Publisher keinen Cent von mir...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gladbecker Geiselnehmer Hans-Jürgen Rösner: Mit Therapie will er freikommen
Kleinenbroicher Therme: Gestürzte Frau klagt wegen zu viel Nebel in Dampfbad
Bundesamt warnt vor Sicherheitslücke in WLAN-Verschlüsselung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?