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Düstere Aussichten: Zusammenbruch des Dollars als Weltwährung?

James Rickards, Ökonom und Investmentbanker, äußerte, dass er klare Anzeichen für einen Zusammenbruch des US-Dollars sehen würde. Dieser Zusammenbruch könnte Krieg und Chaos zur Folge haben. Noch könnten sich aber Einzelpersonen und Nationen auf diese Entwicklung einstellen, so Rickards.

Die Weltwirtschaft würde sich laut Rickards derzeit in einer ähnlichen Situation wie 1978 befinden. Damals funktionierte der Dollar als Reservewährung auch schon fast nicht mehr. Allerdings habe damals die Inflation zu schaffen gemacht, was derzeit nicht der Fall ist.

Derzeit üben Dutzende von Ländern Druck auf den Dollar aus. Die Welt drängt darauf, zu Goldstandards zurückzukehren. Die dringendste Gefahr nach einem Dollar-Zusammenbruch derzeit sei die finanzielle Kriegsführung und die Deflation. Außerdem könnten die Märkte zusammenbrechen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Krieg, Zusammenbruch
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2014 11:29 Uhr von holly47
 
+14 | -2
 
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Im Notfall können sie ja auf unserem Gold zurück greifen was dort ja gelagert wird warum auch immer
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08.10.2014 11:34 Uhr von PakToh
 
+26 | -4
 
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@benjaminx Falsch! - Welcher Staat druckt denn den Dollar deiner Meinung nach? - Mir wäre keiner Bekannt, die USA drucken jedenfalls keinen Dollar, das dürfen sie gar nicht (mehr).

Der US-Dollar wird aktuell von der Federal Reserve Bank gedruckt, nicht von der US-Regierung. - Die Federal Reserve Bank ist dabei keine Staatsbank wie z.b. die EZB, sodnern eine reine Privatbank in der sich mehrere Bsnken zusammengeschlossen haben.

Der US-Dollar und die Frage ob dieser Nachgedruckt wird liegt also einzig/primär in privatwirtschaftlicher Hand...
Alle Bestrebugnen wieder einen "richtigen" Dollar vond er US-Regierung heraus zu geben sindkläglichst (Mundtot gemacht worden) ich meine gescheitert...
Darüber hinaus gibt es keine mir bekannte Währung, welche noch Goldgedeckt ist, wozu auch?
Banken erzeugen das Geld bei einem Kredit ja auch rein aus ihren Büchern (deswegen "Buchgeld") anstatt es sich bei der EZB leihen zu müssen. (Gott bewahre, wenn Banken sich die Kreditsummen alle bei der EZB leihen müssten, da wären die Zinsen ja am Ende sogar gerechtfertigt => der reinste Kommunismus!)
Also von daher ist der Dollar genauso Monopoly-Geld wie der Euro oder andere Währungen.

Und was wäre so schlimm daran den Dollar abzulösen? - Dazu wurde der Euro schließlich gemacht oder irre ich mich da?
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08.10.2014 11:55 Uhr von ar1234
 
+1 | -11
 
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08.10.2014 12:13 Uhr von Imogmi
 
+7 | -1
 
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Der Dollar könnte zusammenbrechen , ist auch schnell erledigt wenn China seine Dollarbestände auf den Markt werfen würde, dann wäre der US-$ nicht mal mehr das Papier wert auf dem er gedruckt ist.
Aber China wird das eh nicht machen, ist doch die USA einer ihrer Haupthandelspartner, lieber geben sie weiter Waren gegen dieses grünliche Papier ab, das können sie ja dann nach Afrika weiterleiten um dort nicht nur wirtschaftlich einzusteigen.
So entsteht für jeden eine Win-Situation mit wertlosem Papier, aber die die es am Ende in den Fingern halten sind die "Gelackmeierten".

@ PakToh
Der Euro ist nicht dazu gemacht worden den Dollar abzulösen, und das ist keine wirtschaftliche Entscheidung sondern eine politische. Übrigens wie privat ist die FED denn ? So privat das wenn der US-Präsident Dollar benötigt kurz darauf die Druckmaschinen heißlaufen . Auch das ist Politik, dem Volk wird etwas suggeriert was nicht so ist, aber die sollen die plausible Erklärung schlucken.

Auch wird seit 2005 das "Gerücht" verbreitet das US-Dollar und der Euro eins werden, was sehr gut möglich sein kann.
Warum kauft die EZB auf Willen der USA und der FED die Dollars auf ? Warum wird der Euro zur Zeit so künstlich geschwächt und der US-$ gestützt ?
Da kommen wirtschaftliche und politische Interessen zusammen , das Ergebnis hat das Volk auszubaden und die eigentlichen Verursacher lachen sich ins Fäustchen bzw. haben ihre Schäfchen schon ins Trockene gebracht.
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08.10.2014 12:50 Uhr von Peter323
 
+7 | -1
 
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Jedes bekannte Papiergeld System ist von vorneherein zum scheitern verurteilt. Das weiß jeder Ökonom.
Egal ob Euro, Dollar oder ...

Allein Deutschland hat über 5 Währungen in 100 Jahren gehabt.

Der Dollar wird auch nicht ewig halten. Derzeit wird massivst Geld gedruckt bzw. elektronisch generiert. Irgendwann kriegt auch der letzte Bürger mit, dass das Geld nur zur Verbrennung taugt, wenn man keine 1l Milch mehr unter 10 Dollar kriegt :)

Also steht bei jedem Papiergeld System immer nur eine Frage im Raum: Wann drückt man den Reset Knopf?

In Deutschland jagt eine Steuererhöhung die nächste. Jeder weiß, dass das nicht ewig so weitergeht. Irgendwann ist man an einem Punkt, wo sich das ganze für den Bürger nicht mehr lohnt auf euro zu setzen, da die Abgaben dann jenseits von 90% liegen.
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08.10.2014 13:14 Uhr von Perisecor
 
+4 | -9
 
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@ PakToh

Natürlich ist die FED eine staatliche Bank, wenngleich mit teilprivaten Anleihen.


"Der US-Dollar wird aktuell von der Federal Reserve Bank gedruckt, nicht von der US-Regierung."

Keine Regierung druckt eigenes Geld. Dafür gibt es stets Zentralbanken.



"Der US-Dollar und die Frage ob dieser Nachgedruckt wird liegt also einzig/primär in privatwirtschaftlicher Hand..."

Nein, das wird über Bundesgesetze und Verordnungen geregelt.
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08.10.2014 14:04 Uhr von hasennase
 
+1 | -6
 
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aua soviel wirtschaftliche inkompetenz tut schon weh. dann für den dreck borgir,
in den letzten 10 jahren schwankt der dollar gemütlich zwischen 1,25 und 1,35 . egal ob krise oder nicht. sind die leser zu blöd sich mal 10 oder 20 jahres charts anzuschauen ?
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08.10.2014 14:22 Uhr von Gorli
 
+2 | -2
 
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Ja. Stimmt. Und jetzt? Sollen wir uns aufhängen deswegen? Die Welt dreht sich trotzdem weiter, nach dem Dollar kommt eben der Dollar 2.0.
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08.10.2014 14:38 Uhr von ms1889
 
+5 | -2
 
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well, DWN... wäre schön...aber wird nicht passieren.
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08.10.2014 15:26 Uhr von nogarderiflleh
 
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Jaja, die FED und Staatlich, die ist in etwa so Staatlich wie Federal Parcel.. früher konnte man sich jeden dollar in dessen Wert als Gold auszahlen lassen, heute ist es nur mehr papier das von ein paar Privatleuten gegen einen gewissen Zinssatz an den Staat verliehen wird. Darüber kotze ich mich jetzt nicht aus, literatur gibt es dahingehend wahrlich schon mehr als genug.

MFG NDF
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08.10.2014 15:54 Uhr von c0rE
 
+1 | -2
 
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DWN.

Der Grenzwisschaftenblog der Nachrichtenwelt.
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08.10.2014 15:54 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@nogarderiflleh
Wer Gold als Gegenwert fordert, muss sich im Klaren sein, dass unser gesamtes System seit 100 Jahren aus Krediten besteht. Schon mal gefragt, ob es HEUTE soviel Gold als Gegenwert für jeden Bürger überhaupt geben kann?
Nebenbei befindet sich der größte Anteil an Gold in privater Hand.
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08.10.2014 16:21 Uhr von nogarderiflleh
 
+1 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Ja, ich weiss das, ich habe mich damit auch eine Zeitlang eingehend damit beschäftigt. das Problem ist das man in diesem sektor so schnell in die diversen "verschwörungstheorien" fällt, und darüber im Internet zu Komentieren hat nunmal leider recht wenig sinn. Grade wenn es um Geld geht ist sich nunmal recht schnell jeder einzelne selbst der nächste. Dazu kommt noch das man solche kleinigkeiten wie geld nunmal nicht einfach abschaffen kann. aber es ist eben eine Tatsache das Geld mit Macht einhergeht und das Geld (in der form wie wir es heute nutzen) ZWANGSWEISE nur in einer Staatsverschuldung enden kann. nichtz nur in den USA ist das so. Geld ist meiner ansicht nach DAS genialste mittel um die Menschen zu Sklaven zu machen die sich darüber freuen wie frei sie sind wenn sie nur mehr geld haben. versteh mich nicht falsch, ich will hier nicht die "hippiekummunenhafte, Jeder hilft jedem und alles könnte gut werden" theorie Propagiert. Aber das die modernen Zahlungsmittel der menschheit in absehbarer zeit in den rücken fallen wird, davon bin ich absolut überzeugt. Wie gesagt, wenn man sich eingehend mit dem thema beschäftigt muss jemand nichtmal besonders intelligent sein um das zu erkennen... es hat nur leider im moment keinen grossen sinn sich darüber zu entbrüsten und zu dem zeitpunkt an dem es für "alle" sinn gewinnt, befürchte ich wird es zu spät sein um sich noch daraus befreien zu können. deshalb habe ich auch geschrieben das ich mich speziell darüber nicht grossartig auslassen möchte. jene die darüber bescheid wissen können es nicht ändern und jene die darüber becheid wissen und (vielleicht) etwas ändern könnten wollen eben diese entwicklung als letztes sehen.

MFG NDF
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08.10.2014 18:06 Uhr von Garstl
 
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Es ist schade , dass ausgerechnet arschkricherland Deutschland die stärkste Wirtschaft hat in der Eurozone. Wenn dem nicht so wäre wuerde es der Eurozone deutlich besser gehen,aktuell bleibt die Eurozone Spielball der USA.
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08.10.2014 18:19 Uhr von Slingshot
 
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Die Quelle ist absoluter Bullshit, daher folgt natürlich Minus.
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08.10.2014 20:00 Uhr von CoffeMaker
 
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"Keine Regierung druckt eigenes Geld. Dafür gibt es stets Zentralbanken."

Und genau da beginnt der Betrug. Die drucken das Geld, verleihen es an private Banken die wiederum es an den Staat verleihen. Somit wandern Milliarden um Milliarden an Steuergelder als "Zinsen" getarnt in private Taschen für eine Sache die eigentlich der Staat ohne Zinsen bezahlen zu müssen selbst übernehmen könnte. Als Argument wurde immer genannt "man tut es damit der Staat den Markt nicht mit Geld überschwemmt" was aber bei genauem hinsehen bei dieser Art der Geldschöpfung genauso passiert da Kredite nie zrückgezahlt werden sondern durch immer wieder neue Kredite gedeckt werden und die Zinsen bleiben auch zum großen Teil weiterhin geschöpft.

Und was passiert wenn der Staat nicht genug Geld hat? Er verscherbelt Volkseigentum um Schulden abzuzahlen die durch Drucken von Geld, was er selbst machen könnte, entstehen oder erhöht die Steuern und presst das Volk aus.

Man kann es drehen wie man will, es ist ein Raubzug und das ganz clever eingefädelt.

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