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Windows 10: Upgrade für Windows 7-Nutzer kostenlos?

Microsoft hatte sich bislang über die Upgrade-Möglichkeiten von anderen Betriebssystemen auf Windows 10 nicht geäußert.

Nun wurde jedoch bekannt, dass mit einigen kleinen Patches Windows 7-Nutzer ihr System auf die Technical Preview von Windows 10 bringen können. Es muss nur ein 4,6 Megabyte großer Patch heruntergeladen und gestartet werden.

Wenn der PC die technischen Voraussetzungen erfüllt, wird der Patch über die Windows-Update-Funktion heruntergeladen und der Upgrade-Prozess startet. Damit wurde nun die Gerüchteküche um ein kostenloses Update für Windows 7-Nutzer auf Windows 10 angeheizt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Nutzer, Windows 7, Upgrade, Windows 10
Quelle: computerbild.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2014 11:28 Uhr von c0rE
 
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Das ist aber schlecht formuliert. Es erweckt den Eindruck, dass ich nur den 4,6mb großen Patch brauche um Window 7 in Windows 10 zu verwandeln. Als ob sie nichts verändert hätte.

Das ist aber einfach nur ein Updatefile, was schlussendlich die ganzen Dateien, die zum ändern nötig sind runterlädt.
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08.10.2014 12:36 Uhr von Steel_Lynx
 
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08.10.2014 12:46 Uhr von 4ZN
 
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Dass man auf eine Preview-Version upgraden kann ist doch nicht neu. Daraus kann man aber kaum auf ein kostenloses Upgrade auf die Vollversion schließen. Bedeutet letztendlich nur, dass Windows 7 Benutzer beim Kauf von Windows 10 nicht neuinstallieren müssen, sondern die Upgrade-Funktion nutzen können.
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08.10.2014 13:13 Uhr von bigpapa
 
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Das Problem ist, das meine Jahrzehntelange Erfahrung mir sagt. Führe NIEMALS ein Upgrade eines Betriebssystem von MS durch.

Man kann eins kaufen, aber dann sollte das Authentifizieren reichen.

Ein neues OS gehört auf eine LEERE Festplatte.

Gruß

BIGPAPA
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08.10.2014 13:30 Uhr von Hallominator
 
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Ich würde schon gerne wissen, welche Voraussetzungen an die Hardware gestellt werden, damit dieser sogenannte Patch heruntergeladen werden darf. Ein UEFI-Mainboard vielleicht?

Naja, ich finde es aber auch fragwürdig, mein vollwertiges und gut funktionierendes Win7 auf eine Technical Preview (also bestenfalls Alpha- oder Betaversion) zu upgraden... Das muss nicht sein.

Falls das komplette Win10-Upgrade wirklich kostenlos sein sollte, dann kümmere ich mich darum, wenn es fertig ist.
Allerdings bezweifle ich es stark. Da nämlich immer noch die meisten Win7 nutzen, wäre es umsatztechnisch ein ziemlich Flop, Win10 gratis an diese zu verteilen.
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08.10.2014 13:33 Uhr von HackFleisch
 
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08.10.2014 13:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ich würde es gerne im Studio auf einem Rechner testen - macht aber keinen Sinn. Die ganzen (professionellen und teuren) Audio-Interfaces achten pingelig aufs Betriebssystem. Schon beim Wechsel von 8.0 auf 8.1 waren Interfaces von Roland, Focusrite und RME nicht mehr betriebsfähig. Das war ein Ärger sondergleichen.

Wenn Windows 10 kommt, wird auf eine leere Festplatte installiert. Und solange die Treiber nicht alle laufen, wird noch von Hand das Kabel auf die alte Platte gesteckt.
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08.10.2014 14:44 Uhr von ms1889
 
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solange win10 so bleibt wie es in der preview ist... ist es genauso viel wert wie win8: gar nix.

mir ist zuviel bespizelungstechnik enthalten.
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08.10.2014 15:10 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@bigpapa

Das Problem mit "jahrzentelanger Erfahrung" ist oft, dass einiges davon schon seit Jahrzenten nicht mehr zutrifft. Seit Vista laufen die Upgrades bei MS in den allermeisten Fällen komplett problemlos, da ein Upgrade nichts anderes als eine Neuinstallation mit anschließender Migration der Einstellungen ist. Will heißen: Wenn Du nach der händischen Neuinstallation sowieso wieder genau die Programme installierst die vorher installiert waren, dann hast Du ein nahezu identisches System. Wer sein System also nicht permanent mit allerlei Müll zuballert, der kann absolut bedenkenlos upgraden. Ich habe schon Upgrades von Vista auf Windows 7 und Windows 7 auf Windows 8 ausgeführt (sowie natürlich von Windows 8 auf 8.1), und ich hatte bei keinem dieser Upgrades nennenswerte Probleme. Auf einem System habe ich sogar zwei Mal in Folge ein Upgrade durchgeführt, und das klappte dennoch tadellos.

"Sauber neu installieren" klingt immer erst mal ganz toll und schlau, aber wenn man viele Programme installiert hat, dann kann ein Upgrade mitunter wesentlich schmerzfreier sein als eine Neuinstallation (selbst in Firmenumgebungen). Und wenn es wirklich mal nicht klappt, dann kann man immer noch neu installieren.

***

@ThomasHambrecht
Die Technical Preview in einer Produktivumgebung zu testen ist vollkommen unsinnig. Ich teste sie zwar derzeit an meinem Arbeitsplatz, aber auch nur deshalb weil ich hier außer Browser, Remote Desktop, VNC und PuTTY kaum was lokal brauche. Zudem habe ich es auf einer externen Platte installiert und kann so bei Problemen jederzeit auf das vorinstallierte Windows 7 wechseln, falls es mal abschmieren sollte. War bisher allerdings nicht ein Mal nötig, da es sehr stabil läuft. Auf der anderen Seite ist es aber auch noch sehr unfertig - eine Preview eben.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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08.10.2014 15:25 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@SHA-KA-REE
Eine Neuinstallation hat den Vorteil, dass alter Treiberkram rausfällt, und mehrfach upgedatete Software-Ruinen rausfallen.
Zumindest bei unseren Audioprogrammen, müssen dann ebenso beim Windows-Versionswechsel einige Programme auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Was da im System für alte Ruinen liegen, die in der Registry noch alle geladen werden geht auf keine Kuhhaut. Wenn man sich gut auskennt, ist ein System in wenigen Stunden neu aufgesetzt - und wieder genauso angepasst wie das alte.
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08.10.2014 20:47 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@ThomasHambrecht

Die Treiber, die noch kompatibel sind, können problemlos im System bleiben - der Rest wird eh nicht übernommen. Und natürlich macht man das nicht mit total vermüllten Kisten, das sagte ich aber. Im schlimmsten Fall hat man aber nun mal Überreste mitgeschleppt, die vorher eh schon da waren. Zudem ist Deine Aussage von wegen "wenn man sich auskennt" schlichtweg falsch. Die saubere Migration aller Dateien und Einstellungen in eine Neuinstallation dauert in der Regel deutlich länger als ein Upgrade, wenn man wirklich nur das mitnehmen will was man braucht. Das zu identifizieren ist nämlich extrem zeitraubend. Und wie ich schon sagte: Hält man sein System sauber, dann geht da in den allermeisten Fällen auch nichts schief. Macht man natürlich ein Upgrade, während Software oder Treiber installiert sind, die mit der neuen OS-Version Probleme verursachen, dann kann es ggf. knallen. Übrigens werden die Auswirkungen von verwaisten Registryschlüsseln in der Regel überbewertet. Hat man nicht riesige Mengen davon oder gar fehlerhafte Einträge, dann wirkt sich die Größe der Registry praktisch gar nicht auf Performance und Stabilität des Systems aus. Schließlich werden verwaiste Einträge ja auch nicht mehr gelesen. Installiert man alles komplett neu, dann kann das auch schon mal eine ganze Weile in Anspruch nehmen, und wenn die Software in dieser Version Probleme verursacht, dann tut sie das nach einer Neuinstallation in der Regel genauso wie bei einem Upgrade.

Ein Upgrade ist keinesfalls immer zu empfehlen, aber es ist auch keinesfalls immer ein Fehler.
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08.10.2014 21:15 Uhr von panalepsis
 
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ThomasHambrecht: Naja gut, aber gegen Treiber- und Programmleichen in der Registry kann man ziemlich gut von Hand ankämpfen, wenn man sich an die Registry traut. das ist keine hexerei.
Solang man nur die Einträge löscht, die man los werden will, kann man sich die Registry eigentlich nicht zerschießen.

So gut Upgrades ja angeblich mittlerweile laufen sollen, bin auch ich dennoch ein Fan vom neu Aufsetzen. Ist zwar ne menge Arbeit, aber dann hat man auch erstmal wieder Ruhe mit einem frischen System.
Bei mir wird Windows aber sowieso fast jährlich einmal neu Installiert.
Wenn man eine gute Installationsroutine hat, setzt man sich bei ein paar lecker Bierchen einen Abend damit auseinander und dann ist der Käse gegessen.
Daraus mache ich mir mittlerweile nen richtig gemütlichen Abend.
Ist natürlich nicht so einfach übertragbar auf ein Büro voller PCs... da würden die paar Bierchen dann doch nicht ausreichen. =D
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08.10.2014 23:06 Uhr von bigpapa
 
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@SHA-KA-REE

Es kann NIX im System bleiben. Fakt ist : Windows wird mit der Zeit immer langsamer.

Grund sind unter anderen eine zugemüllte Registry, eine voll zugemüllt Festplatte mit DLL´s die keiner mehr braucht. Komische Uninstaller Dateien, und den andern Dreck.

Zugegeben, einige Sachen sind schon verbessert worden. Aber das ganze System ist in der Grundstruktur aus den 95ern.

Ich habe nach 2.0 Jahren ca. neulich einfach mal mein Windows 7 neu aufgesetzt. Das war ca. alles in allen 6 Std. Arbeit. Das Ergebnis allerdings hat mich fragen lassen, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Die Kiste rennt wieder wie ein Hase. Obwohl ich keine Programme und Daten vergessen habe, habe ich einige GB mehr (+ den 10 GB der Recovery - Partition die ich killen wollte, hab ja ne CD).

Und JA, ich installiere hin und wieder Software, weil ich den blumigen Aussagen der Hersteller glaube. Immerhin sind die Testversionen genau dafür da. Und da ist halt viel Mist dabei.

Man könnte auch sagen, ich nutze mein System.

Als Beispiel :Es gibt von renommierten Software-Zeitschriften Tests. Office-Paket von MS nehmen, installieren, starten, deinstallieren. Wie sauber wird es entfernt. Such die Tests du wirst dich wundern.

Und haben wir mal alle schöne blaue Augen. Es mag ja sein, das MS sein Zeug noch sauber in den Griff bekommt.

Aber wie kommst du auf die glorreiche Idee das das die anderen Hard- und Softwarehersteller schaffen.

Was meinste was das ein Kampf war, bis ich gewisse ältere Geräte in meinen Win-7 ans laufen gebracht habe.

Und lass dir noch was gesagt sein.

Windows dreht total am Rad wenn Hardware (Treiber) nicht sauber laufen. Ein einfaches Beispiel. Eine defekte Festplatte (nicht die Systemplatte) im Rechner und Windows STEHT. Da dauert das zucken mit der Maus Minuten. *tested*

Und dann soll ich ein OS aufsetzen, wo ich vermutlich nicht einmal was sehe, weil der Treiber des OS die Grafikkarte auf 640 x 480 Punkte ansteuert).


@panalepsis
Klar gibt es Reg-Cleaner. Und auch Testberichte wie gut die sind.

@diana44
Acronis läuft bei mir regelmäßig als Backup. Auch Hardware kann ausfallen :) Ist ein prima System.

@ Bleissy
Wieso LEIDER :)

Das einzige was beim neu aufsetzen von Windows mit Abstand am längsten dauert, ist nach den Installieren der no-Windows-Firewall (vorher stecke ich den Netzwerkstecker nicht rein), das Saugen und Installieren der Updates.

Gruß

BIGPAPA
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09.10.2014 00:53 Uhr von panalepsis
 
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diana44: Naja, mir sind derart Programme, wie auch die Windows-eigene Backup-Funktion bekannt, aber ich hab mich irgendwie an diesen Vorgang gewöhnt.
Hab dann nebenbei das Laptop am schnurren, womit ich die neusten Treiber und Programmversionen lade, hör ein bisschen Musik und mache mir damit nen ruhigen Abend.
Immer, wenn draußen eh ekeliges Wetter ist. =)

Upgraden kommt für mich auch nicht in die Tüte.
Ich bin vollkommen zufrieden mit Win7 auf meinem Desktop-PC. Falls Win10 evtl. später wirklich was taugen sollte, kann man sich immernoch Gedanken dazu machen, aber ich sehe es wie du... es rennt, also lasse ich es weiter rennen.

bigpapa: Nene... um Himmels Willen keinen Regcleaner.^^
Mit den Dingern kann man sich schneller die Registry zerschießen als einem lieb ist.^^
Ich meine von Hand im Regedit.
Damit kann man zwar auch viel kaputt machen, wenn man sich unsicher ist, aber da wird dann nicht unkontrolliert in der Registry rumgeschreddert, wie es diese Cleaner gern machen.
Regcleaner gehören für mich neben dubiosen Tuneup-programmen zum absoluten No-Go.
Wenn ich mein System änder, dann von Hand. =)

[ nachträglich editiert von panalepsis ]
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09.10.2014 09:43 Uhr von sskrubble
 
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@bigpapa und alle anderen.

Windows wird nur durch die steigende Fragmentierung alter HDDs langsamer, wenn man viel mit dem OS arbeitet.

In Meiner Firma habe ich mittlerweile alle Arbeitspläte mit SSDs versehen und da wird nichts mehr langsamer. Reste von alter Software müllen nur die Datenträger voll, bremsen aber nicht das Windows selber aus.

Aber wenn man nicht unbedingt bestimmte Einstellungen/Software/treiber behalten will, weil man an diese nicht mehr herankommt, dann sollte man beim neuen Windows immer neuinstallieren.
Und Windows-Neuinstallationen fressen auch nicht mehr wie früher mehrere Stunden. Windows selber vom USB Stick installiert dauert keine 10 Minuten.
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09.10.2014 16:46 Uhr von bigpapa
 
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@sskrubble

Die Registry ist eine hochkomplizierte Datenbank.
Das Bedeutet, wenn zu einen Hauptschlüssel (Das Teil was auf der linken Seite ein + hat) ein Unterschlüssel erstellt wird, muss für diesen Unterschlüssel ein Datensatz erstellt werden. Da der wieder ein Unterschlüssel haben kann, muss dieser neue Unterschlüssel wieder mit den Schlüssel darüber und den Hauptschlüssel verlinkt werden.

Das Spiel ist rekursiv möglich. Wie man an gewissen Einträgen gut sehen kann. Und nun das Problem. Neue Schlüssel und Einträge werden logischerweise immer an das Ende der Datenbank geschrieben.

Da es noch keine mir bekannte Defragmentierung der Registry gibt, führt das zu ein immer konfuseren internen Aufbau.

Deine SSD sind sauschnell. Und deshalb merkst du die große Menge an Zugriffen und Zusammensuchen der Daten nicht so sehr. Aber glaube mir, auch du wirst es merken.

Der 2. Grund warum du es kaum merkst ist, das in deine Registry nur selten geschrieben wird. User haben meist eh nur beschränken Zugriff auf das System. (Als ich EDV-Chef war, durfte keiner Software oder gar Treiber installieren z.b.). Wenn ich dabei erwischte war mindestens mit einer Abmahnung dabei. Hat aber keiner riskiert :)

Und Firmenrechner haben ihre Standardsoftware. Da ist wenn man sein Netzwerk an zentraler Stelle sauber schützt, nicht einmal Sicherheitsupdates erforderlich. Gute Chef-Admins z.b. testen jedes Update erst mal auf extra Rechnern bevor es ins Firmennetzwerk darf. (Aber das ist ein anderes Thema).

Und Firmen würde so ein Upgrade eh nicht durchführen. Die warten bis die Hardware durch die Abschreibung ist, und wenn es dann erforderlich ist, werden die Kisten komplett ausgetauscht. (Hab ich jedenfalls so gemacht. Nach über 3 Jahren waren die eh fällig meist).

Gruß

BIGPAPA

Kleiner Tipp : gib den Mitarbeitern Anweisung den Rechner Montags nicht auszuschalten. Dann benutze die Defragmentierung von Windows, und erstelle ein Zeitplan. Dort sagst du was er machen soll, und das er die Kiste danach ausschalten soll. :)

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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13.10.2014 08:19 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@bigpapa

SHA-KA-REE

>Es kann NIX im System bleiben.

Erzähle doch mal nicht so einen Käse hier! Ein Treiber der ein von der Upgradeversion noch supportetes Treibermodell verwendet kann selbstverständlich unter der neueren Windows-Version noch verwendet werden! Beschäftige Dich erst mal mit WDDM und seinen unterstützten Versionen in den jeweiligen OS-Versionen, dann können wir weiterreden.

>Fakt ist : Windows wird mit der Zeit immer langsamer.

Das ist einfach nur Blech. Für eine spürbare Verlangsamung des Systems über die Zeit gibt es nur zwei Mögliche Gründe: A) die Platte ist fragmentiert oder B) das System ist komplett zugemüllt.

Zu A) Seit Vista wird standardmäßig wöchtentlich defragmentiert, also spielt das gar keine Rolle mehr. Bei SSDs spielt Fragmentierung sowieso praktisch keine Rolle, weil dort auf jede Zelle mit der gleichen Reaktionszeit und Geschwindigkeit zugegriffen werden kann.

>Grund sind unter anderen eine zugemüllte Registry, eine voll zugemüllt Festplatte mit DLL´s die keiner mehr braucht. Komische Uninstaller Dateien, und den andern Dreck.

Ich sagte doch schon, dass man sein System natürlich nicht zumüllen darf. Aber Du tust geradezu so, als ob man das zwangsweise tun müsste - dem ist nicht so.

>Zugegeben, einige Sachen sind schon verbessert worden. Aber das ganze System ist in der Grundstruktur aus den 95ern.

Die "Grundstruktur" eines modernen Betriebssystems geht sogar auf Prinzipien zurück, die noch wesentlich älter sind. Das ändert aber nichts daran dass der aktuelle Windows-Kernel mit den Kerneln aus den 90ern nur noch extrem wenig gemeinsam hat. Windows Vista kam nicht ohne Grund mit enormer Verspätung und musste jahrelang optimiert werden - da wurde ein großer Teil des Kernels neu geschrieben (deshalb auch Kernel v6.x statt v5.x wie bei XP und 2K).

>Ich habe nach 2.0 Jahren ca. neulich einfach mal mein Windows 7 neu aufgesetzt. Das war ca. alles in allen 6 Std. Arbeit. Das Ergebnis allerdings hat mich fragen lassen, wieso ich das nicht schon viel früher gemacht habe. Die Kiste rennt wieder wie ein Hase.

Bei mir wirft das eher die Frage auf, wie man innerhalb von nur 2 Jahren ein W7-System so vermurksen kann, dass eine Neuinstallation eine spürbare Geschwindikeitssteigerung bringt. Und dann noch so tun, als sei man der große IT-Experte. :-D

>Obwohl ich keine Programme und Daten vergessen habe, habe ich einige GB mehr (+ den 10 GB der Recovery - Partition die ich killen wollte, hab ja ne CD).

Na wenn man nicht mal weiß wie man die Updatebereinigung bei Windows ausführt, dann wundert mich nicht, dass Du davon überrascht bist.

>Und JA, ich installiere hin und wieder Software, weil ich den blumigen Aussagen der Hersteller glaube. Immerhin sind die Testversionen genau dafür da. Und da ist halt viel Mist dabei.

Richtig, die Testversionen sind zum Testen da. Die physikalischen Maschinen sind aber ganz sicher nicht zum Testen da - dafür nimmt man VMs.

>Man könnte auch sagen, ich nutze mein System.

Man könnte auch sagen, Du müllst es grob fahrlässig zu.

>Als Beispiel :Es gibt von renommierten Software-Zeitschriften Tests. Office-Paket von MS nehmen, installieren, starten, deinstallieren. Wie sauber wird es entfernt. Such die Tests du wirst dich wundern.

Nö, weshalb sollte ich? Ich kenne mich mit meinem System aus, und weiß dass die meisten Installer Überreste auf der Platte zurücklassen. Dass ein deinstalliertes Office aber die Performance gegenüber einem System ohne jemals installiertes Office messbar beeinträchtigt wäre mir neu, und genau darum geht es hier.

>Und haben wir mal alle schöne blaue Augen. Es mag ja sein, das MS sein Zeug noch sauber in den Griff bekommt.

Ja, und vielleicht beschäftigst Du Dich irgendwann noch mal mit Grundlagen Deines Handwerkszeugs, dann bekommst Du Deine Probleme womöglich auch in den Griff.

>Aber wie kommst du auf die glorreiche Idee das das die anderen Hard- und Softwarehersteller schaffen.

???

>Was meinste was das ein Kampf war, bis ich gewisse ältere Geräte in meinen Win-7 ans laufen gebracht habe.

Ich weiß inzwischen dass Du Probleme mit Windows hast, also brauchst Du mir das nicht zu erzählen.

>Und lass dir noch was gesagt sein.

Windows dreht total am Rad wenn Hardware (Treiber) nicht sauber laufen.

Nein??? Wirklich??? Windows dreht am Rad wenn Kernelmodule rumspinnen? Wow!

>Ein einfaches Beispiel. Eine defekte Festplatte (nicht die Systemplatte) im Rechner und Windows STEHT. Da dauert das zucken mit der Maus Minuten. *tested*

Das ist Käse. Es KANN passieren, dass eine defekte Festplatte Probleme im System verursacht, aber das ist keinesfalls immer so.

>Und dann soll ich ein OS aufsetzen, wo ich vermutlich nicht einmal was sehe, weil der Treiber des OS die Grafikkarte auf 640 x 480 Punkte ansteuert).

Wer hat gesagt dass Du das tun sollst?
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13.10.2014 09:10 Uhr von SHA-KA-REE
 
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@bigpapa

>Die Registry ist eine hochkomplizierte Datenbank.

Ähm.. nein?! Die Registry ist so ziemlich die trivialste Datenbank die es gibt (genau genommen ist es nicht mal eine richtige Datenbank). Ich kann nur schwer hoffen dass Du nicht auch noch DBA bist.

>Das Bedeutet, wenn zu einen Hauptschlüssel (Das Teil was auf der linken Seite ein + hat) ein Unterschlüssel erstellt wird, muss für diesen Unterschlüssel ein Datensatz erstellt werden. Da der wieder ein Unterschlüssel haben kann, muss dieser neue Unterschlüssel wieder mit den Schlüssel darüber und den Hauptschlüssel verlinkt werden.

Nein, das ist nicht nötig. Es reicht völlig aus die Kindschlüssel ihren jeweiligen Elternschlüsseln zuzuordnen, denn dadurch entsteht eine implizite Beziehung aller Kindschlüssel zum Rootschlüssel.

Da über das interne Format der Registry aber wenig dokumentiert ist, ist es müßig, darüber zu spekulieren. Man weiß nur, dass es ein C-Binary-Dump ist, was auf eine bewusste Optimierung auf Performance hin schließen lässt. Das Problem mit der Registry ist auch eher, dass man sie eben niemals mit externen Tools bearbeiten sollte, da die Schreibvorgänge auf eine ganz besimmte Art und Weise ablaufen müssen, und man die Registry sehr leicht zerstören kann, wenn man eben nicht die Boardmittel dafür nimmt.

>Das Spiel ist rekursiv möglich. Wie man an gewissen Einträgen gut sehen kann. Und nun das Problem. Neue Schlüssel und Einträge werden logischerweise immer an das Ende der Datenbank geschrieben.

Bei einer indizierten Datenbank ist relativ egal wo der Eintrag steht. Eine "Defragmentierung" nimmt man bei einer Datenbank eigentlich auch nur im Rahmen einer Optimierung der Indizes vor. Ob ein bestimmter Index aber nun am Ende oder in der Mitte der Datei zu finden ist, ist relativ unerheblich.

Da die Windows-Registry aber als binärer Dump gespeichert ist und im Speicher bearbeitet wird, ist es relativ unwahrscheinlich, dass man sie ohne Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit so zumüllt, dass sie die Systemleistung merklich beeinträchtigt. Zudem werden Einträge in die Registry definitiv immer an die alphabetisch richtige Stelle geschrieben, da Windows die Einträge andernfalls nicht lesen kann.

Mehr dazu hier: http://rwmj.wordpress.com/...

>Da es noch keine mir bekannte Defragmentierung der Registry gibt, führt das zu ein immer konfuseren internen Aufbau.

Vielleicht solltest Du Dir einfach mal die Frage stellen weshalb es so was nicht gibt.

>Deine SSD sind sauschnell. Und deshalb merkst du die große Menge an Zugriffen und Zusammensuchen der Daten nicht so sehr. Aber glaube mir, auch du wirst es merken.

Was zu bezweifeln ist. Die Registry ist monolithisch, weshalb nicht für jeden Schlüssel lange auf der Platte gesucht wird. Stattdessen wird einfach die gesamte Datei in den Speicher geladen.

Hier noch ein paar Infos zu den Registry-Files: http://www.thewindowsclub.com/...

Eine Registry von 500MB ist beispielsweise schon sehr groß, auf meinen Systemen sind die nicht-flüchtigen Teile (also das, was auf der Disk gespeichert ist) kleiner als 150MB. Und wenn Du denkst das solche mickrigen Datenmengen auf nur eine Handvoll Dateien verteilt heute noch ein System ausbremsen, dann tut es mir Leid.

>Der 2. Grund warum du es kaum merkst ist, das in deine Registry nur selten geschrieben wird. User haben meist eh nur beschränken Zugriff auf das System.

Da Schreibzugriffe auf die Registry nun noch deutlich seltener Auftreten als Lesezugriffe (wie Du ja selbst sagst), machen sie den Kohl auch nicht fett. Wenn Dein System so zugemüllt ist, dass es bei Schreibzugriffen auf die Registry lahmt, dann hast Du echt andere Sorgen als die Existenz der Registry. So ein System ist mir allerdings bis heute nicht untergekommen.

>Und Firmenrechner haben ihre Standardsoftware. Da ist wenn man sein Netzwerk an zentraler Stelle sauber schützt, nicht einmal Sicherheitsupdates erforderlich.

OMG! Wie kommst Du zu dieser irrigen Annahme?

>Gute Chef-Admins z.b. testen jedes Update erst mal auf extra Rechnern bevor es ins Firmennetzwerk darf. (Aber das ist ein anderes Thema).

Richtig, aber das ändert nichts daran dass Sicherheitsupdates immer so schnell wie möglich getestet und eingespielt werden sollten.

>Und Firmen würde so ein Upgrade eh nicht durchführen. Die warten bis die Hardware durch die Abschreibung ist, und wenn es dann erforderlich ist, werden die Kisten komplett ausgetauscht. (Hab ich jedenfalls so gemacht. Nach über 3 Jahren waren die eh fällig meist).

In den Fällen wo das geht wird das auch so gemacht. Aber nur weil eine Hardware abgeschrieben ist, bekommt man das neue System ja nicht kostenlos.

>Kleiner Tipp : gib den Mitarbeitern Anweisung den Rechner Montags nicht auszuschalten. Dann benutze die Defragmentierung von Windows, und erstelle ein Zeitplan.

Du meinst so wie den, der standardmäßig aktiv ist?

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