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Liberia: Reifenhersteller Firestone verhinderte Ausbreitung von Ebola in Harbel

Der US-amerikanische Reifenhersteller Firestone hat eine Ausbreitung von Ebola in der liberischen Kleinstadt Harbel verhindern können. Der Direktor der Firma, Ed Garcia, trägt die Verantwortung für die 8.500 Arbeiter und deren Familien auf der fast 500 Quadratkilometer großen Kautschuk-Plantage.

Bei den ersten Anzeichen von Ebola bei der Frau eines Mitarbeiters im März diesen Jahres reagierte Garcia mit der Einrichtung einer Quarantänestation. Informationen zur Behandlung für Erkrankte holte er sich aus dem Internet. Als Schutzanzüge diente die Arbeitskleidung für eventuelle Chemieunfälle.

Als im August eine Welle der Ansteckung die Nachbarstädte überrollte, blieb Harbel weitestgehend davon verschont. Dr. Brendan Flannery, Chef der Seuchenschutzbehörde in Liberia, lobte das Vorgehen des privaten Unternehmens. Es hätte mehr für die Leute getan, als die Regierung jemals tun könnte.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ebola, Ausbreitung, Liberia, Firestone
Quelle: npr.org

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2014 10:47 Uhr von Werner36
 
+12 | -0
 
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was will man dazu sagen? super und einfallsreich reagiert!
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08.10.2014 11:04 Uhr von r3vzone
 
+2 | -0
 
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Vorbildlich
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08.10.2014 11:41 Uhr von shadow#
 
+7 | -5
 
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Da leben insgesamt 80.000 Menschen!
1 Infektionsfall einer Einwohnerin, insgesamt 48 Erkrankte (aus umliegenden Dörfern) auf der selbstgebauten Krankenstation, von denen 18 überlebt haben.
Keine Ansteckungen bei den Helfern.

Das sagt mir 2 Dinge:
- Um die meisten Infektionen zu verhindern, reicht eine 10-minütige Informationsveranstaltung die das Bewusstsein für die Krankheit und grundlegende Hygieneregeln vermittelt.
- Die "Um Himmels Willen wir werden alle sterben wenn der Flugverkehr nicht gestoppt wird"-Schreihälse sind Idioten.
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08.10.2014 12:28 Uhr von Steel_Lynx
 
+3 | -0
 
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@shadow
Das Problem bei "...wir werden alle sterben wenn der Flugverkehr..." ist, das Ebola von der Inkubationszeit 2 bis 21 Tage betragen kann. Somit könnten THEORETISCH tausende von Infizierten durch die ganze Welt reisen. In dem Moment, in welchem die ersten Symptome auftreten ist Ebola sofort ansteckend (Tröpfcheninfektion).
Bin gespannt wieviele sich in einer Großstadt (Berlin, München, Paris,NewYork) anstecken, nur weil der Imbissmitarbeiter nicht zum Arzt gegangen ist nach seinem "Urlaub".
Nichts ist schlimmer als Personen, welche Ebola nicht ernst nehmen.

@Thema
Richtig so, solche Menschen lassen einen den glauben an die Menschlichkeit nicht verlieren.
Sollte es mehr von geben!!!
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08.10.2014 12:58 Uhr von hoerlman
 
+2 | -0
 
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Mit Sicherheit eine löbliche Vorgehensweise des Konzerns.
Wobei ich mir nicht ganz sicher bin ob das nicht auch ein klewin wenig zum Eigennutzen gemacht wurde.
Immerhin gehts da ja um die Plantagenarbeiter welche den Kautschuk für die Reifenproduktion abernten und infolgedessen das Kapital des Konzerns darstellen.

Keine Arbeiter = kein Kautschuk = keine Reifen!

Trotzdem super und vorbildlich reagiert egal aus welchen Intentionen.

[ nachträglich editiert von hoerlman ]

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