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USA: Medien einig - Deutschland kein aktiver Partner für die USA

Die Medien in den USA sind sich einig: Deutschland hält sich im Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak zurück. Dies berichtete John Vinocur im "Wall Street Journal".

Als Grund für das Verhalten Deutschlands wurde der Zustand der Bundeswehr genannt. Dazu käme eine nicht mehr wachsende Wirtschaft, so der Bericht. Diese Faktoren würden das Vertrauen der anderen NATO-Partner in Deutschland untergraben, so Vinocur.

Vinocur, der früher Exekutivredakteur der "International Herald Tribune" war, äußerte auch, dass es enttäuschend sei, dass Deutschland vor allem im Ukraine-Konflikt eher den Vermittler spiele. James Joyner äußerte in einem Beitrag, dass die Bundesbürger Deutschland auch eher in dieser Rolle sehen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Deutschland, Partner
Quelle: german.ruvr.ru

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.10.2014 10:47 Uhr von Mehrsau
 
+11 | -8
 
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@Starstalker: Ich stimmt dir weitestgehend zu, allerdings ist mir schleierhaft, wie du so oft USA erwähnen kannst. Glaubst du ernsthaft die spielen in 50-100 Jahren noch eine Rolle?
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08.10.2014 10:55 Uhr von Romendacil
 
+36 | -1
 
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Haha, wann wäre Deutschland denn jemals Partner der USA gewesen? Sie haben sich hier eine gefolgsame Kolonie installiert, das war niemals eine Partnerschaft.
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08.10.2014 11:57 Uhr von Maedy
 
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Was die "Stimme Russlands" alles so weiß ;-)
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08.10.2014 14:22 Uhr von blizz0815
 
+6 | -6
 
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Mittlerweile gebe ich Starstalker ein Minus ohne mir sein Gesülz über die USA reinzuziehen
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08.10.2014 14:58 Uhr von ms1889
 
+5 | -2
 
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gibt es eigendlich partner für die usa...ich glaube nicht...das zeigt ja das versucht wird JEDEN nich amerikaner abhören.

ich sehe die usa ehr als ein land wie russland, china, nord korea, iran....
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08.10.2014 15:40 Uhr von GroundHound
 
+3 | -8
 
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@ms1889: Du kannst ja mal einen Test machen:

Stell dich mit einem Plakat Auf den roten Platz, oder den Platz des himmlischen Friedens, vor das iranische Regierungsgebäude, vor das nordkoreanische Regierungsgebäude. Dann halte ein Plakat hoch mit: "Putin ist ein Verbrecher", oder "Xi Jinping ist doof"...

Dann wirst du sehr schnell den Unterschied zu den USA bemerken, wo ein Plakat "Obama ist der Teufel" überhaupt kein Problem ist.

Man kann über die USA viel meckern. Aber Russland, China, Nordkorea, Iran sind Staaten in denen es keinen Menschenrechte und keinerlei Rechtssicherheit gibt. Dort herrscht reine Willkür, Korruption und das Faustrecht.
Wenn du, als normaler Bürger, aufmuckst, findest du dich sehr schnell in einem Internierungslager wieder.

In den USA kannst du frei leben, deine Meinung äußern, Missstände kritisieren, ohne dass du Angst haben musst, dass du am nächsten Tag von der Geheimpolizei abgeholt wirst.

Wer die USA mit Russland,China, Nordkorea und anderen diktatorisch geführten Staaten vergleicht, hat echt NULL Ahnung.
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08.10.2014 17:20 Uhr von blaustich
 
+4 | -1
 
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@Starstalker

Natürlich ist Deutschland von den Exporten abhängig. Genauso sind die USA vom Import abhängig. Die USA haben in absoluten Zahlen mit ABSTAND die negativste Handelsbilanz aller Länder.

Auf gut Deutsch heißt das, die USA sind Schmarotzerland Nummer eins.

https://www.cia.gov/...

Wenn der US-Dollar nicht mehr Weltleitwährung ist und das wird passieren, dann können die USA nicht mehr alles nach belieben importieren.

Hierzu empfehle ich das Video von Prof. Bernd Senf. Seiner und auch meiner Meinung nach wurden viele US-Kriege deswegen geführt, damit der Dollar als Leitwährung bestehen bleibt.
Irak, Lybien etc. wollten ihre Rohstoffe nicht mehr gegen Dollar verkaufen. Auch Russland und China sind jetzt auf diesem guten Weg.

https://www.youtube.com/...
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08.10.2014 19:19 Uhr von AMB
 
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Denke, daß wir noch nie wirklich als Partner gesehen wurden. Zumindest nicht von den USA. Sie haben uns als erobert betrachtet und dafür gesorgt, daß in unserem Land die Vorteile, die uns gefährlich machen würden möglichst alle beseitigt wurden. So ist unser Bildungssystem heute eine Ruine dessen was es einmal dargestellt hat.
So sind heute unsere Wertevorstellung einem Verfall unterworfen, der alles was gut und schön ist schlucken kann.
Was ich am schlimmsten finde ist, daß jene Bürger, die unter diesem Verfall am meisten leiden immer noch weiter darauf drängen den Verfall anzustoßen.
Kann mich hier an Diskussionen erinnern die einem normal die Haare zu berge stehen lassen müßte.

Aber immerhin, hat die USA es auch geschaft uns so weit vor den Karren zu spannen, daß wir in einem echten Wagenrennen Bildlich gesehn neben ihnen her gefahren wären, dabei einen Widersacher etwas abgeschattet haben und dann als es in die Kurve ging praktisch gleich die Brüstungsnische so angefahren haben, daß wir nun nur noch entweder Stoppen können oder eben hinter ihnen her tuckern dürfen.

Gibt ja dazu auch
eine Wirtschaftsnews http://www.shortnews.de/...
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08.10.2014 19:26 Uhr von AMB
 
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@GroundHound Also ganz so ist das mit der USA auch nicht, denn wenn man da mal diese speziellen Lager durchleuchtet und die Methoden, wie man da rein kommt, dann kann man den wirklichen Unterschied kaum sehen. Denn sowohl dort als auch in den anderen Ländern wird den betroffenen Bürgern, die spezielle Urlaube gebucht bekommen weder ein Gerichtsverfahren eröffnet noch die Möglichkeit gegeben zu irgend welchen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Es kommt nur darauf an, wen man verärgert hat und wo man gerade erwischt wurde. Nicht mal ob man selbst schuld hat, denn in solchen Fällen kann es auch vorkommen, daß man nur dazu dient, einen Sündenbock darzustellen, der einer Anderen Person eine Erfolgsquote beschert.

Also in diesem Bereich sind die alle gleich - Einzig unsere Berichterstattung ist etwas rosa gefärbt, weil halt noch näher dort hin ausgerichtet.
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09.10.2014 00:26 Uhr von Trallala2
 
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@Starstalker

"Alle Prognosen gehen davon aus, dass Deutschland mittelfristig kaum noch mit Wirtschaftsnationen wie Indien, Brasilien und Co wird konkurrieren können"

Indien, Brasilien und Co sind keine Wirtschaftsnationen. Sie haben kleine Achtungserfolge auf gewissen Gebieten, mehr aber auch nicht.

"Daher wird Deutschland in den USA kaum wahr genommen..."

Deutschland steht wirtschaftlich (im Verhältnis) besser und Gesünder dar als USA. USA ist nur etwas größer.

"und die Ereiferung über den NSA-Skandal aus Deutschland hat man dort nicht mehr wahr genommen, als hätte sich der Iran oder Kambodscha beschwert."

Du denkst wie ein kleines Kind. Das denkt, dass wenn es seine Augen verdeckt es nicht gesehen wird. Du denkst, dass nur weil nichts in den Zeitungen steht, es von USA nicht wahrgenommen wird.

Es gibt Politiker die kann man als Populisten bezeichnen. Haben sie einen kleinen Erfolg, jagen sie es immer und immer wieder durch die Presse, um es zu einem gewaltigen Erfolg zu machen, bzw. damit es so wahrgenommen wird. Gerade Merkel ist das Gegenteil eines Populisten. Vieles was sie macht, macht sie im Hintergrund, so dass nur wenige es mitbekommen.

USA hat den NSA-Skandal schon mitbekommen.

"Mittelfristig gibt es für die USA global gesehen, auch strategisch, viel wichtigere Partner als Deutschland und vor allem als die EU. "

Wie soll das gehen? USA will auf dieser Halbkugel Einfluss haben und deshalb suchen sie sich strategische Partner in Asien?

"Schon seit längerem ist absehbar, dass das System Deutschland nicht auf ewig funktionieren wird. "

Dir ist schon klar, dass du hier gerade doofes Zeug geschrieben hast, oder?

"Nein, Deutschland ist für die USA maximal Mittel zum Zweck. ... Hier glaubt man allen Ernstes, dass man für die USA mittelfristig ein wichtiger Partner wäre, und die USA doch deutsche Belange berücksichtigen müssten."

Starstalker, selten jemanden gelesen der so wenig Ahnung hat. USA ist nach dem heutigen Stand als Macht Geschichte. Das einzige was sie noch haben ist Macht und Einfluss. USA ist von produzierenden Nation zu Konsumenten-Nation geworden. Das System funktioniert, weil die Importe billig sind. Diesen Fehler hat auch Rom gemacht. In den guten alten Zeiten hat Rom sich selbst ermärt. Ein Bauer konnte von seinem Grundstück leben. Das änderte sich langsam als man anfing außerhalb Lebensmittel und Kleidung billiger herzustellen. In den eroberten Gebieten konnte man alles für einen Bruchteil produzieren. In Italien lohnte sich für die Bauern die Produktion gar nicht mehr. Reiche Bürger kauften sich billig Sklaven die wiederum billig in Italien Feldarbeit verrichten konnten. Die normalen Bauern konnten nicht mithalten, gingen Pleite, mussten das Land verkaufen, es wurde von reichen Bürgern aufgekauft, die mit billigen Sklaven noch mehr produzieren konnten. Die Wirtschaft ging kaputt, die Bürger wurden zu Wohlfahrtsempfängern des Staates. Das konnte Lebensmittel billig aus den eroberten Gebieten importieren und es umsonst oder zu Dumpingpreisen den Bürgern anbieten. Das funktionierte alles so lange, so lange man Herr über die eroberten Gebiete war. Als die abfielen, war die Wirtschaft am Boden und es reichte nicht mehr um wieder groß zu werden.

USA ist genau da wo auch Rom mal war. Alles was irgendwo anderes billiger herzustellen ist, wird wo anderes hergestellt. USA konsumiert nur noch. Sowas geht nicht von heute auf morgen, aber langfristig wird USA abstürzen.

Also was ziehst du hier für eine Show ab, von wegen USA ist nicht an der EU interessiert. Was USA konsumiert, das produziert es nicht. Was es produziert, dafür gibt es nur wenige Märkte. Zum Teil Asien, aber nur wenig. USA ist genauso an EU als Markt interessiert wie umgekehrt.

Ich denke du trollst nur etwas.

"... Das kommt auch daher, dass die USA wissen, dass das Modell und System EU gescheitert ist, und es global absehbar in der Bedeutungslosigkeit verschwinden wird."

Acha, so, so, für USA ist es wichtig, dass das Model EU nicht scheitert? Zurzeit ist die EU von der Wirtschaftsmacht auf Augenhöhe mit USA. Nur die EU kann zurzeit der USA Bedingungen auch diktieren. Einzelne EU Länder könnten das nicht.

Es ist schon sonderbar wie wenig Ahnung du und deine Freunde hier haben. Einerseits wird USA als der Feind angesehen und man beschwert sich über den Einfluss und Macht des Landes, andererseits ist man ein Feind der Organisation die der USA wirtschaftlich Paroli bieten kann. Sonderbar.
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09.10.2014 14:06 Uhr von Trallala2
 
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@Starstalker

Du hast recht, das versandet hier bald, trotzdem eine Antwort.

Bezüglich NSA-Skandal. Erstens, da wurde keiner in der deutschen Regierung plötzlich überrascht. Als Snowden diese Info raus gab, war es vielleicht eine Nachricht für die Zeitungen, aber nicht wirklich eine. Frag mich jetzt nicht nach den genauen Daten, aber ich hab darüber schon vor 10 Jahren im Wartezimmer beim Zahnarzt in einer Zeitschrift gelesen (Spiegel oder Stern). Soviel dazu wie neu das ist.

Zweitens, man ist Verbündeter. In gewisser Weise arbeiten die Geheimdienste zusammen. Man gibt ein Teil selbst eigener Ermittlungen in das Pool und erhält dafür seinerseits andere Infos.

Drittens, was ist eigentlich das Schlimme daran, dass man das Handy der Kanzlerin angehört hat? Dass es die NSA gemacht hat? Oder, dass wenn es die Amis gemacht haben es auch die Franzosen, die Iraner oder die Russen auch machen können. Außerdem, wie kommt man überhaupt auf die Idee alle Handys der deutschen Politiker über eine amerikanische Telefongesellschaft laufen zu lassen, weil es billiger ist. Der Skandal ist nicht, dass die NSA etwas angehört hat, sondern, dass paar Leute hier in Deutschland inkompetent waren.

Und viertens, die "Delegation". Sorry, soll ich darüber lachen oder weinen? Der Chef des Dienstes der es verbock hat fährt in die USA um zu fragen wo er versagt hat. Vielleicht sollte ich darüber doch lachen.

Ach so, auch die Amis haben eine Delegation nach Deutschland geschickt. Auch die Kanzlerin und der Präsident haben die nicht empfangen.


Was den Einfluss in der Welt angeht, so will ich mal mit einem Filmzitat antworten: "was begeht es?"

USA bei all ihrer Stärke, Macht und Einfluss, ist in einer Sache nicht frei: zu entscheiden wer für sie wichtig oder unwichtig ist. Dass die USA ein eigenes Land ist, das zwar mit dem Westen von Europa (militärisch) und zum Teil politisch verbündet ist, sollte schon klar sein. USA ist aber kein Teil der EU, somit schließt es eigene Pakte ab. Ob das nun eine Freihandelszone aller nordamerikanischen Staaten ist oder mit einigen Staaten in Asien, es ist ihre Angelegenheit. Das bedeutet jetzt nicht, dass Asien für sie wichtiger ist.

Dass die Amis nicht aus Liebe mit den Europäern verbündet sind, ist doch klar, oder? Sie suchen sich genau so Partner in der Welt wie Deutschland oder die EU. Nur verstehe ich immer noch nicht wie du auf die Idee kommst, dass Europa für sie unwichtig wird. USA ist kein Land das ideologisch agiert, sondern kapitalistisch. Sie gehen da wo sie was kriegen. Ich muss zugeben, dass ich nicht weiß was ich schreiben soll, denn ich weiß überhaupt nicht was du mir sagen willst. Was du von dir gegeben hast ist so wenig logisch, dass ich Probleme habe drauf zu antworten. Du hast zwar viel geschrieben, aber nichts was logisch ist.

USA wird sich in Zukunft nicht mit der EU und Deutschland abgeben, weil das EU System versagt hat? Das ist deine Aussage, aber auf was willst du hinaus? Sollen wir der USA mehr Einfluss in Europa geben? Oben beschwerst du dich über zu viel Einfluss der USA in Deutschland und der EU? Paar Zeilen weiter beschwerst du dich über die EU, weil sie versagt haben und USA deshalb kein Interesse mehr an der EU hat. Was nun? Wo siehst du da die Verbindung?

Man kann über die EU sagen was man will, und kritisieren kann man die, denn vieles was sie machen ist jenseits von Gut und Böse, aber die EU ist vor allem auch eine Wirtschaftsunion der Europäer. Das bedeutet nun, dass nicht Kleindeutschland oder Kleinbelgien oder Kleinitalien mit der großen USA verhandeln muss, um sich von dem Großen die Bedingungen diktieren lassen muss, sondern hier verhandeln zwei Große. Denn wirtschaftlich ist die EU genauso mächtig wie USA. Nicht die einzelnen Länder der EU, auch nicht Deutschland, obwohl es eine starke Wirtschaftsmacht ist, sondern die EU. Also was willst du mir nun damit sagen, dass die EU versagt hat und nun bei den USA an Einfluss verloren hat.

Denn das was du schreibst ist unlogisch. Entweder hat die EU versagt und die USA machen mit jedem der EU Länder eigene Deals, so dass die EU keinen Einfluss hat, oder die EU hat den Einfluss gegen die USA. In den Fall hat sie nicht versagt. Ich verstehe also nicht was du meintest.
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09.10.2014 14:07 Uhr von Trallala2
 
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"Erkennst du selbst was du da schreibst, oder muss ich dich wirklich drauf hinweisen? - Die USA sind als Macht Geschichte, aber was sie haben sind Macht und Einfluss? "

Jep. Alles logisch, wenn man es verstehen will. Noch haben USA die Macht und Einfluss. Jetzt gerade sind sie also noch nicht Geschichte. Der Niedergang ist aber bereist eingeläutet. Die Entscheidungen sind getroffen, die Weichen gestellt, der Zug schon lange drüber. USA wird also noch lange Zeit mächtig sein, wird aber immer mehr an Einfluss verlieren.

Sieh mal, zu jedem Zeitpunkt in der Geschichte gab es eine alles beherrschende Macht. Zurzeit ist es die USA. Um an der Macht zu bleiben muss man sich stets neu erfinden. Alle Mächte die in der Geschichte untergingen sind, haben im Zenit ihrer Macht sich auf ihrer Macht ausgeruht. Betrachtet man also die mächtigen Nationen der Geschichte, vor allem wie sie an die Macht kamen und sie langsam unter gingen, so erkennt man immer wieder Parallelen. Die USA hat den Zenit hinter sich, was sie jetzt machen ist sich halten. Militärisch sind sie nicht mal in der Lage ein Land wie Afghanistan zu besiegen. Selbst wenn die USA wüssten woran das liegt (und sie wissen es) sie könnten nichts dagegen machen. Sie sind nicht mehr Herr der (Entscheidungs)Lage. Die Welt ändert sich. Seit dem 2. WK haben die Amis kaum einen richtigen Krieg gewonnen. Was klappt ist kleine Länder platt zu machen, bei richtigen Kriegen klappt das nicht mehr. An der militärischen Ausrüstung fehlt es nicht, es ist etwas anderes was fehlt.


"Was ja auch unglaublich gut funktioniert. Schaue ich mir allein TIPP an"

Du gehst davon aus, dass die USA der EU TTIP aufdrücken will. Schon mal auf die Idee gekommen, dass da beide ihre Vorteile haben? Dass beide Seiten es wollen? Dass auch die EU ihre Vorteile in USA haben wird?

Natürlich ist, dass über einen Vertrag verhandelt wird. Und dass die USA ihre Wunschpunkte in den Vertrag einbringen, ist auch klar. Was daran findest du unnormal?


"Habe ich nie getan. Eventuell liegen da die vielen inhaltlichen Fehler in deiner Ausführung begründet. Du gehst mit vollkommen falschen Vorstellungen an die Sache. Ich sehe die USA weder als Feind noch beschwere ich mich über den Einfluss. Ich wundere mich viel mehr darüber, dass man in der EU wirklich noch immer glaubt, dass sich die USA irgendwie an der EU orientieren müssten. ... Das nimmt man z.b. in den USA sehr gut wahr."

Ok, so wie du das nun hier schreibst, das kann man verstehen. Was du oben geschrieben hast, mag auch das gleiche enthalten haben, klang aber anderes.

Wie ich schon sagte, du bist unlogisch. Du stellst das Ganze so dar, als ob USA das Maß der Dinge wäre. Das Unlogische ist, dass deiner Meinung nach die EU einerseits nach der Pfeife der Amis tanzt und Deutschland nur ein Vasalstaat ist, dann aber wird sich beschwert, dass die EU nicht USA genehme Politik betreibt und dass Deutschland nicht nach der Pfeife der USA tanzt.

Stimmt, die EU betreibt eigene Politik, und die ist nicht immer die Wunschpolitik der Amis. Man ist zwar Verbündeter und man unterstützt sich immer noch, die USA haben immer noch ein Gewischt, aber das Optimum der EU ist eigene Politik. Die Kriege der USA sind nicht die Kriege Deutschlands.

Auch hier habe ich Probleme zu argumentieren, denn ich kann deiner Logik nicht folgen. Vielleicht schätze ich dich falsch ein. Daran bist du dann aber selber schuld. Du hast krudes Zeug geschrieben. Du hast die Sache so formuliert als ob die EU Fehler machen würde und das System der EU, aber auch Deutschlands deshalb untergehen wird. So wie du es geschrieben hast kann uns nur die USA helfen und vor dem Untergang retten. Und weil die EU und Deutschland für die USA unwichtig werden, werden sie untergehen.
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09.10.2014 22:04 Uhr von Trallala2
 
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@Starstalker

Fangen wir damit an:

"Das die EU in sich gescheitert ist hat nichts mit den USA zu tun, …- Die EU wurde auf falschen Werten aufgebaut, … Das ist aber längst nicht mehr so. Heute ist es eine reine Wirtschaftsunion …"

Die EU ging aus der EG und der EWG hervor, und die EWG war eine Wirtschaftsunion. Das Problem der EU ist also nicht, dass sie zu einer Wirtschaftsunion abgerutscht ist, sondern dass sie eine Wirtschaftsunion war und man nun daraus einen politischen Staatenbund machen will. Die Wirtschaftsunion ist somit immer noch ein Hauptmerkmal der EU. Letztendlich ist es so, als ob du man zuerst die Wände tapeziert hätte und nun das Haus um die Tapeten herum baut.

Die EU ist nicht gescheitet, sie ist in einer Reorganisationsphase, wo aus einer Wirtschaftunion ein Staatenbund werden soll.

"Deutschland hat in den USA schon lange allein deswegen ausgedient, weil man sich seit Jahrzehnten vor jedweder Verantwortung drückt. Es gibt in der EU aber auch einzelne Länder auf die man in den USA setzt."

Man hat sich nicht gedrückt, Deutschland verfolgte Jahrzehnte bei Konflikten eine andere Philosophie. Und würde man sich nicht wie eine Jungfrau zieren, die nicht weiß ob sie soll oder nicht, sondern klare Grenzen nennen – bis hier und nicht weiter – alles wäre in Butter. Im Gegensatz zu USA ist der Angriffskrieg in Deutschland nun mal von der Verfassung her verboten. Und was Deutschland hier und da macht, das ist sehr scharf an der Grenze dessen was man vielleicht noch vertreten kann. USA kennt die Gesetzeslage in Deutschland, sie selbst haben das so gewollt. Aber nun wollen sie schlachten Schlagen und brauchen verbündete. Hier ist nicht Deutschland das keine klare Linie fährt, die ist es die USA.

"Es gibt in der EU aber auch einzelne Länder auf die man in den USA setzt."

Klar. Für die USA ist die EU ein Dorn im Auge, eine Macht. Eine Wirtschaftsmacht. Je zerstrittener sie sind, umso besser. Auf der anderen Seite hat die EU einen Fehler gemacht, denn sie sammelt neue Mitglieder als ob es morgen keine mehr gäbe. Sie machen es vielen zu leicht. Ergebnis, viele nehmen was sie kriegen aber schauen sich nach anderen Partnern um. Nicht für jedes Land ist die EU eine Idee.

"Als Deutschland z.B. kürzlich ankündigte die Kurden mit veralteten Waffen auszurüsten, da hat das in den USA maximal Gelächter ausgelöst, weil es wieder nur der Versuch ist den Weg des geringsten Widerstands zu gehen."

Jetzt tue mal nicht so. Wo hast du das den her? Auch USA stattet solche Kämpfer mit keinen modernen Waffen. Was sollen die denen Schicken? Leos? Damit sie nach IS mal eben die Türkei kitzeln? Dann melden die Bündnisfall und die Bundeswehr soll die modernen Waffen denen wieder abjagen? Wo hast du das den her, dass man Aufständischen mit modernen Waffen ausstatet? Regel # 1 beim Unterstützen von Aufständischen: keine modernen Waffen in die Hand geben. Die Amis werden heute in Afghanistan mit den Waffen abgeschossen die sie den Mudschahidin damals geschenkt haben. Du bist mir einer… LOL

"Ich glaube unsere Differenzen ergeben sich daraus, dass du glaubst, dass die USA ihre globale Gewichtung verloren haben."

Nein, nicht meine Meinung. Die globale Gewichtung haben sie noch, und die werden sie noch paar Jahrzehnte haben. Sie haben aber schon die Weichen für ihren Niedergang gestellt. Sowas geht schnell. Guck dir die Stadt Detroit an. Das war mal die Industriestadt schlecht hin, heute sind sie de facto pleite. Noch ist USA groß und mächtig, und noch haben sie Möglichkeiten, aber nicht mehr lange.

"Man sieht das schon allein daran, dass von den meisten Ländern niemand bereit ist selbst Verantwortung zu übernehmen oder Entscheidungen zu treffen. Sei es nun die IS, Ebola oder andere "Konflikte". Es waren immer die USA die voran gegangen sind, und wenn überhaupt sind andere dem zögerlich gefolgt."

Nun, in dem Punkt habe ich dir nicht widersprochen. Sie sind eine Militärmacht. Das ist auch der Grund wieso ich der Meinung bin, dass man das Bündnis mit denen beibehalten sollte, anstatt wie einige Trolle hier lieber Russland auf deren Seite hätte. USA ist in der Lage jeden Bündnispartner aus der Klemme zu helfen. Weil sie nun mal eine Militärmacht sind.

Die Zeiten aber wo sich die Amis gerne fürs Vaterland haben abknallen lassen sind auch vorbei. Man greift da ein, wo es einem nützt, ist aber stets halbherzig da wo es kaum was bringt.

"Das ging anderen davor auch so. Die Russen haben sich dort auch die Zähne ausgebissen."

Das Problem waren weniger die Mujahedin. Die Russen hatten da weniger Probleme als die Amis in Vietnam, denn wenn aus einem Dorf geschossen wurde, dann wurde das ganze Dorf niedergemäht. Egal ob die anderen was damit zu tun hatten. Das Problem waren die Stringers die die Amis denen später gaben. Die Russen haben damit die Lufthoheit verloren.
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14.10.2014 00:38 Uhr von borussenflut
 
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Die Bundeswehr hat noch nicht mal einen Träger,
wie soll man da in den Krieg ziehen ?
Es ist verständlich, das man nicht mit den USA in einen Krieg ziehen will, wo dann die meisten deutschen
Soldaten durch US friendly fire sterben.
Die USA sind eh kein Partner für einen Krieg wo
doch jeder weiß, das sie bisher stets gegen jedes noch so kleine Kackland verloren haben.
So etwas ist nicht gut für die Moral der Truppe.

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