07.10.14 19:24 Uhr
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Preisverfall der Rohstoffe geht ungebremst weiter

Die Preise für Rohstoffe, wie zum Beispiel für Öl, Eisen und Soja fallen immer weiter. Ein Ende ist derzeit nicht abzusehen. Heute sind Rohstoffe so preisgünstig zu haben wie noch nie seit der Finanzkrise.

So wurde zuletzt am heutigen Dienstag ein Barrel (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent mit 94 US-Dollar gehandelt. Anfang diesen Jahres notierte der Kurs noch bei 107 US-Dollar. Seit dem Höchststand vor drei Jahren hat der Brent-Preis bereits 26 Prozent eingebüßt.

Der Preis für eine Tonne Eisenerz hat sich seit 2010 halbiert. Der Preis für Sojabohnen hat um gut 40 Prozent nachgegeben.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Ölpreis, Rohstoffe, Verfall
Quelle: tagesanzeiger.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2014 19:38 Uhr von T¡ppfehler
 
+36 | -2
 
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Dann werden jetzt bestimmt die Spritpreise steigen.
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07.10.2014 19:49 Uhr von surfer17m
 
+12 | -1
 
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oder die Löhne sinken ;)
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07.10.2014 19:54 Uhr von catdeelay
 
+7 | -4
 
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ein extrem schlechtes Anzeichen.

Ich mag diese Hiobsbotschaften nicht, aber sinkende Rohstoffpreise sind ein Anzeichen für eine große bevorstehende Wirtschaftskriese.
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07.10.2014 20:54 Uhr von TeKILLA100101
 
+7 | -1
 
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Habe heute für 1,47€ getankt, ging, hatten wir aber in letzter Zeit immer mal wieder...

Fallende Rohstoffpreise könnte auch bedeuten, dass die Preise vorher künstlich hoch gehalten worden sind, nicht unbedingt ein Anzeichen für eine Krise (ohne "ie").

Aber der Teufel wird schnell und gerne an die Wand gemalt. Steigt der Preis werden wir abgezockt, sinkt der Preis steht ne Krise bevor. Gibt es eigentlich ein richtig bei manchen Leuten?
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07.10.2014 21:48 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+6 | -3
 
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Das sind die Auswüchse aufgeblähter Währungen.

Angenommen, jemand hat ne Million Euro auf dem Sparbuch, dann kriegt er bei 2% insgesamt 20 000 € Zinsen pro Jahr oben drauf. Wenn das jetz alle machen, und 2008 manche sogar mit Versprechungen von über 8%, also mehr als 80 000 € pro Jahr, woher soll dann das Geld kommen? Bzw. woher soll der Wert des Geldes kommen, den dieses repräsentieren soll?

Was macht man also? Man druckt einfach mehr Geld. Der Leitzins im Minus. Gleichzeitig versucht man aber das Vertrauen in das Geld bzw. das Banken und Wirtschaftssystem aufrecht zu erhalten. Eine massive Zwei-Klassengesellschaft entsteht, bei der einige Pfand aus dem Müll sammeln müssen, während andere gänzlich den Bezug zu Realität und ihrem Geld verlieren. Da die Spaltung immer härter wird, löst sich der Mittelstand auf. Die Alternativen werden weniger, da die Zinsblase auf die Stimmung drückt. Der Apparat läuft noch, ja. Ob dies ein wünschenswerter Zustand ist, wage ich jedoch zu bezweifeln!

Genauso losgelöst wie das Vertrauen in die staatlichen Währungen, ist auch der Wert der Rohstoffe vom Preis. Weil genug Geld da wär um alles zu kaufen. Mehrfach.

http://dogecoin.com/... Wow. Such currency. So crypto. To the moon!

[ nachträglich editiert von DesWahnsinnsFetteKuh ]
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07.10.2014 22:31 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -3
 
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Ja die News kann ich ganz bestätigen.

Der Literpreis ist die letzten Tage um 4 Cent gestiegen.
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07.10.2014 22:43 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"(...) Der Experte rechnet damit, dass die Preise für Seltene Erden wieder anziehen werden. In China haben sich bereits Preissteigerungen gezeigt, offen sei aber noch, ob daraus ein andauernder Trend werde, so Grob. „Es spricht jedoch einiges dafür“, glaubt der Chefhändler. Der Trend dürfte aber längst nicht bei allen der 17 Rohstoffe sichtbar werden. Das hat Gründe: Der US-Konzern Molycorp sowie Lynas produzieren und verarbeiten außerhalb Chinas größere Mengen der beiden Elemente Cer und Lanthan. Grob rechnet daher damit, dass die beiden Stoffe vom Aufwärtstrend bei den Preisen ausgenommen bleiben. (...)"
http://www.wallstreet-online.de/...

Die allgemeinen Preise mögen zwar sinken, aber für höherwertigere Produkte sind nicht selten seltene Erden erforderlich.

Insgesamt kann man feststellen, daß sich trotz der Geldflut der Zentralbanken der Markt so verhält, als ob er depressiv sei. Was wäre wohl geschehen, wenn die Zentralbanken die Geldflut nicht verursacht hätten?
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07.10.2014 23:20 Uhr von Gorli
 
+3 | -0
 
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Für Deutschland als Rohstoffimporteur und verarbeitendes Industrieland ist das eine gute Nachricht. Für Russland eher eine schlechte.

Und am schlimmsten wird das wohl die Fracking Unternehmen in North Dakota treffen, denn die können schon jetzt nicht kostendeckend fördern.
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08.10.2014 09:56 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+1 | -3
 
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Zudem haben wir gerade Herbstferien bzw. stehen diese in vielen Bundesländern kurz bevor. Da steigt der Spritpreis nun mal, selbst wenn man das Rohöl verschenken würde.
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09.10.2014 00:15 Uhr von jupiter12
 
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Das zeigt doch wie gross die Spekulationblase ist. Die Zocker an den Rohstoffmaerkten gaben scheinbar gesehen das sie den Bogen ueberspannt haben.

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