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Helmut Kohl: "Am Arsch des Propheten" - Drastische Abrechnung eines Altkanzlers

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" veröffentlichte am Montag dieser Woche brisante Enthüllungen rund um die Geheimprotokolle, die der Journalist und Ghostwriters Heribert Schwan in den Jahren 2001 und 2002 aufzeichnete (Shortnews hatte berichtet).

In einem der Gespräche kritisierte Kohl zudem auch die vorherrschende Meinung, die Bürgerrechtsbewegung hätte den Zusammenbruch in der DDR herbeigeführt. Dem sei "in erster Linie" nicht so gewesen, so Kohl.

Vielmehr sei Gorbatschow "die Bücher durchgegangen" und habe festgestellt, dass er "am Arsch des Propheten" sei, zitiert das Nachrichtenmagazin den Altbundeskanzler. Den ehemaligen niedersächsischen CDU-Chef Wulff bezeichnete Kohl zudem als "Verräter" und als "Null".


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Helmut Kohl, Abrechnung, Arsch
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.10.2014 10:43 Uhr von Wormser
 
+16 | -2
 
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sagt die eine Null zur anderen Null...Du Null :-)
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07.10.2014 10:48 Uhr von Tattergreis
 
+15 | -1
 
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Jetzt zeigt er sein wahres Gesicht wie er über andere (Politiker, Wähler) Denkt.
Ich würde ihn zu einem Psychiater senden um sein Größenwahn zu Heilen/ Verringern, sonst wird er wie Napoleon auch endlich auf eine Insel verbannt.

Seine Schwarzgeldaffäre ist nicht vergessen :-|
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07.10.2014 10:50 Uhr von Knutscher
 
+2 | -1
 
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Die Rache weil die CDU ihn seinerzeit ans Messer geliefert hat um selbst keinen Schaden zu nehmen.
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07.10.2014 10:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Ich bin überzeugt davon, dass der Kohl so einiges weiß, was wir nie erfahren dürfen.
In der Politik geschieht einiges hinten rum auf nicht offiziellem Weg. Man denke nur mal an die Kredite an die DDR, die man im Gegenzug zur Reisefreiheit vergab. 100 Gespräche hinten rum - 2 Gespräche öffentlich.
Und mit Wulff behielt er Recht.
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07.10.2014 11:14 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -1
 
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Hat er nicht Blüm statt Wulff als Verräter tituliert???
Kohl ist erwachsen geworden, gewachsen von der Birne zur Abrißbirne...
Mir gefällts, auch wenns von einem ehemaligen "Volksvertreter" kommt.
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07.10.2014 11:50 Uhr von Bodensee2010
 
+7 | -0
 
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Vielleicht sollte sich mal jemand erbarmen und diesem " Kriminellen Herrn " mal erklären was das Sprichwort " Wer im Glashaus sitzt.... ) bedeutet
Mal abgesehen von der Tatsache , das ein gewisser Herr Kohl der Korrupteste Politiker ist den dieses Land je hatte , ist auch mittlerweise bewiesen das sich seine Frau Hannelore das Leben genommen hat weil sie seine Machenschaften nicht mehr mitmachen wollte. ( Von wegen Lichtallergie )
Das beschämende und ein schlechter Witz dabei ist das sich die CDU immer noch einredet das Kohl ein " ehrenwerter Politiker und großer Staatsmann " gewesen sei
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07.10.2014 12:02 Uhr von Knopperz
 
+8 | -0
 
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Bodensee2010
Wenn man Lügen lange genug erzählt, fängt man selber irgendwann an selber dran zu glauben.
Das ist ein Problem der gesamten Politischen Sippe.
Die sind alle mittlerweile vernebelt im Hirn.
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07.10.2014 12:22 Uhr von Lornsen
 
+4 | -0
 
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er hat dem Spiegel ja auch nie ein Interview gegeben. Rache ist Blutwurst oder so...
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07.10.2014 16:02 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -1
 
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"Vielmehr sei Gorbatschow ´die Bücher durchgegangen´ und habe festgestellt, dass er ´am Arsch des Propheten´ sei, zitiert das Nachrichtenmagazin den Altbundeskanzler. "
(fernsehkritik)
Ehrlich gesagt, habe ich das nicht verstanden. Deshalb bin ich in die Quelle gegangen und dort steht:
" ´Es ist ganz falsch, so zu tun, als wäre da plötzlich der heilige Geist über die Plätze in Leipzig gekommen und hat die Welt verändert´, sagte Kohl. Vielmehr sei die Schwäche Moskaus ursächlich gewesen für den Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur in der DDR. ´Gorbatschow ging über die Bücher und musste erkennen, dass er am Arsch des Propheten war und das Regime nicht halten konnte´, sagte Kohl." (spiegel.de)
Das ist nicht unwichtig, zu wissen, wenn man den Ukraine-Konflikt beobachtet. Wichtiger wäre es aber, Belege dafür anzuführen, warum die UdSSR die DDR nicht mehr halten konnte. Denn es ging ja nicht nur um die DDR, sondern um alle Warschauer-Pakt-Staaten in Mitteleuropa.
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08.10.2014 00:05 Uhr von fernsehkritik
 
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Welchen "Propheten" der Altkanzler meinte, sei mal dahingestellt. Viel interessanter ist vielleicht ein ganz anderer Aspekt. So geht aus dem Bericht ja auch hervor, dass Kohl über die damals noch CDU-Vorsitzende Merkel gesagt haben soll, sie habe "keine Ahnung" und könne sich beim Essen nicht "benehmen", was doch sehr erstaunt, hatte Kohl sie in früheren, öffentlichen Verlautbarungen doch eher gelobt und sich sogar gewünscht, dass sie mal Bundeskanzlerin wird. War es nicht auch Helmut Kohl, der Merkel früher mal als sein "Mädchen" bezeichnete? Wie passt das zusammen? Heute Lob, morgen Tadel? Es wäre doch eine einzige große Heuchelei, wenn man öffentlich anders spricht als intern denkt, oder hat der Altkanzler seine Meinung zu Merkel einfach nur geändert? Vielleicht, weil sie sich abwandte von ihm?

Ende 1990 taucht Merkel wie aus dem Nichts in der Bundespolitik auf. Knapp zehn Jahre später - und seit dem 10. April 2000 - ist sie Bundesvorsitzende der CDU und seit dem 22. November 2005 auch deutsche Bundeskanzlerin. Die Kohl-Protokolle datieren mit 2001 und 2002 also in eine Zeit, in der Merkel rasant aufstieg und vielleicht war Kohl ja einfach nur enttäuscht darüber, dass Merkel sich im Rahmen der CDU-Spendenaffäre dann gegen ihn stellte. Damals bestätigte sie, dass bei der Überprüfung der CDU-Kassenbücher weitere Millionen „unbekannter Herkunft“ aus der Amtszeit Kohls entdeckt worden seien (Quelle: wikipedia).

http://de.wikipedia.org/...
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08.10.2014 16:06 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Vielleicht, weil sie sich abwandte von ihm?" (fernsehkritik)
Wohl eher daher. Irgendetwas muß ja zu bekritteln sein, wenn man sich über jemanden ärgert. So müssen halt die Tischmanieren herhalten. Aber die Etikette stört ja nicht nur die, die was zum Kritisieren suchen, sondern auch diejenigen, die sie einhalten müssen.
Das ist quasi der Preis, der zu zahlen ist, um "dazuzugehören".

"Ende 1990 taucht Merkel wie aus dem Nichts in der Bundespolitik auf." (fernsehkritik)
Ich erinnere mich noch daran, wie Merkel selbst das öffentlich erklärte: "Ein guter Freund sagte mir, den Vorsitz zu übernehmen."

" Die Kohl-Protokolle datieren mit 2001 und 2002 also in eine Zeit, in der Merkel rasant aufstieg und vielleicht war Kohl ja einfach nur enttäuscht darüber, dass Merkel sich im Rahmen der CDU-Spendenaffäre dann gegen ihn stellte. " (fernsehkritik)
Die Spendenaffäre fand sowieso nur statt, um den öffentlichen Status von Kohl abzubauen. Das der darüber nicht glücklich war, versteht sich von selbst.

"Damals bestätigte sie, dass bei der Überprüfung der CDU-Kassenbücher weitere Millionen ´unbekannter Herkunft´ aus der Amtszeit Kohls entdeckt worden seien (Quelle: wikipedia)." (fernsehkritik)
Da hatte sie ja bei Widerstand noch Munition.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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09.10.2014 15:45 Uhr von omar
 
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Der Mann ist 84, und baut zunehmends ab.
Auf der Frankfurter Buchmesse hat er sich neulich offenbar auch nicht mit Ruhm bekleckert.
Es wäre besser, er zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück und behält noch einen Rest Würde bevor er stirbt...
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01.12.2014 19:59 Uhr von mort76
 
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Knutscher,
wer sich bestechen läßt, hat keinen Rückhalt verdient.
Das hat mit "ans Messer liefern" nichts zu tun.
Und er ist ohne eine echte Strafe davongekommen- da gibt es keinen Grund, irgendwem anderem etwas vorzuerfen.
Der kann froh sein, daß die ganze Wahrheit nicht rausgekommen ist...

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