06.10.14 21:11 Uhr
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Österreich: Sozialminister fordert die Männer auf in Karenz zu gehen

Nicht einmal 20 Prozent der österreichischen Väter gehen in Karenz. Im Gegensatz dazu bleiben in Schweden 90 Prozent der Väter nach der Geburt ihres Kindes daheim.

Laut einer Studie des Sozialministeriums entstehen den Vätern in Österreich durch die Karenz keine beruflichen Nachteile.

Sozialminister Hundstorfer wird mit der Wirtschaft verhandeln, damit die Väter auch in der Privatwirtschaft einen sogenannten Papa-Monat in Anspruch nehmen können.


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WebReporter: Flugsaurier
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Österreich, Sozialminister, Karenz
Quelle: kurier.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2014 23:16 Uhr von shadow#
 
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"Derzeit kann ein Elternteil (meist die Mutter) maximal 30 Monate bezahlt auf Sohn oder Tochter schauen (Mutter und Vater gemeinsam 36 Monate)."

Bitte was?
Also wer das nicht ausnutzt weil ihm der Job wichtiger ist als der eigene Nachwuchs, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
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06.10.2014 23:49 Uhr von Dulle76
 
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@shadow
ganz so einfach ist es aber auch wieder nicht. Wie so oft ist es eine finanzielle Frage. Während der Elternzeit bekommt man vom Staat 65 - 67% seines Netto Gehalts. Darauf muss man allerdings da es sich um Einkommen handelt im Nachhinein noch Steuern zahlen. Trotzdem kann ich die Elternzeit nur empfehlen. Bin selber gerade in Elternzeit und denke dass die Zeit die ich mit meinen Kindern erlebe nicht mit Geld aufwiegen kann.
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07.10.2014 09:04 Uhr von Tek-Dealer
 
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Es ist auch immer eine Frage in welcher Position man ist.

Für jemanden der ohne weiteres ersetzt werden kann, ist es sicherlich kein Problem, aber in den heutigen Zeiten wo immer mehr Personal abgebaut wird, und kaum noch richtige Stellvertreter da sind, gibt es sicherlich viele, die nicht einfach mal so einen Monat zu Hause bleiben können ohne das es im Betrieb massive Probleme gibt.

Weiterhin kann ich mir vorstellen, dass gerade nach der Geburt eines Kindes jeder € zählt und wenn dann mal ein paar hundert (man bekommt eben nur 67% abzüglich Steuer) fehlen, könnte das schon ein Problem sein.

[ nachträglich editiert von Tek-Dealer ]
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07.10.2014 09:09 Uhr von atrocity
 
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@Tek-Dealer
Es ist aber nicht das Problem des Arbeitnehmers wenn der Betrieb zu wenig Personal hat.
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07.10.2014 10:11 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
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@ atrocity:
Dennoch wird es ganz schnell zum Problem des Arbeitnehmers. Klingt blöd (und falsch), ist aber so.
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07.10.2014 10:18 Uhr von Tek-Dealer
 
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@ atrocity

Es ist aber das persönliche Verantwortungsbewußtsein des Mitarbeiters und wie loyal er zu seiner Firma steht.

Ich habe 2 Bekannte, der eine hat auf seine Elterzeit verzichtet und fährt jetzt TT als Dienstwagen.

Der zweite hat auf seine Elterzeit bestanden und durfte sich danach seine Papiere abholen.

OK, 2 unterschiedliche Firmen, der erste in der IT der zweite ist Berufskraftfahrer.

Was ich sagen will, es ist immer ein Geben und Nehmen, und wer immer auf seine Rechte besteht und nicht bereit Kompromisse einzugehen, stellt sich nicht immer besser.
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07.10.2014 11:08 Uhr von atrocity
 
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Na, wem der TT als Dienstwagen wichtiger ist wie die zeit mit seinen Kindern, der bekommt genau das was er verdient :P

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