06.10.14 13:00 Uhr
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Kühlschränke auf Kasernenstuben? Bundeswehr-Mediziner sehen Gesundheitsrisiko

Um den Nachwuchssorgen der Bundeswehr etwas entgegen zu setzen und die Kasernen wohnlicher zu gestalten, sollten auf Betreiben von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen Flachbild-Fernseher und Kühlschränke auf den Stuben bereit gestellt werden.

In letzterem sieht der für die Lebensmittelüberwachung zuständige "veterinärmedizinische Dienst" allerdings ein Gesundheitsrisiko. Um sicher zu stellen, dass die Soldaten die Geräte sachgerecht reinigen, benötige man zusätzliches Personal, um 14-tägige Kontrollen durchzuführen.

Soldatenvertreter, die sich mit ihrem Anliegen an den Wehrbeauftragten des Bundestages wandten, gaben daraufhin zu Bedenken, dass es den Veterinärmedizinern nur um weitere Planstellen im bundeswehr-internen Verteilungskampf ginge.


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WebReporter: Uli Radtke
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Mediziner, Gesundheitsrisiko
Quelle: welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.10.2014 13:05 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -2
 
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Wer bitte sorgt denn dann für die Kontrolle des Kühlschranks bei mir zuhause oder in der Arbeit? Wenn das doch ach-so-wichtig ist dann sollte dafür sicher auch eine entsprechende Infrastruktur wie bei den Kaminkehrern eingeführt werden. So mit allem Drum und Dran.
Das selbe dann aber bitte auch für Telefone! ´Telefondesinfizierer´ ist ein wichtiger Beruf!
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06.10.2014 13:13 Uhr von brycer
 
+12 | -0
 
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In vielen Betrieben haben die einzelnen Abteilungen oder Gruppen auch ihre eigenen Kühlschränke. Da werden abgelaufene Lebensmittel meist auch erst entsorgt, wenn sie sich daran machen auf eigenen Füßen den Kühlschrank zu verlassen.
In manchen Privathaushalten sieht es auch nicht besser aus.
Trotzdem: Wir leben noch! Was uns nicht umbringt, das härtet uns ab. ;-D

Aber die Bundeswehr muss natürlich mal wieder...
14-tägige Kontrollen - dass ich nicht lache. Da wird dann alle 14 Tage kontrolliert ob der Kühlschrank noch da ist. Ob er funktioniert oder wie es darin aussieht, das interessiert von den Kontrolleuren doch sowieso keinen.
Ein halber Tag angesetzt für die Kontrollen - ausgeführt im Schnelldurchlauf in 30 Minuten- und schon hat man wieder mehr Zeit fü die angenehmen Dinge des Lebens. ;-P
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06.10.2014 13:38 Uhr von architeutes
 
+12 | -1
 
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In den meisten Fällen stehen nur Bierpullen in den Kühlschränken ,das Verfallsdatum erreichen die nie.
Ansonsten sind das keine kleinen Kinder mehr ,die wissen schon was sie essen oder nicht mehr essen.
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06.10.2014 15:20 Uhr von tutnix
 
+1 | -0
 
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kann nur wieder das heer sein, bei der luftwaffe war zu meinen zeiten die ausstattung der butzen den jeweiligen bewohnern selbst überlassen, solange die butze sauber war. so hatten damals einige auch einen kühlschrank auf der butze.
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06.10.2014 18:04 Uhr von Sonny61
 
+4 | -0
 
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Das hat nicht´s mehr mit Armee zu tun. "Pussyhausen"!
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06.10.2014 19:55 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
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ein kühlschrank auf der stube sollte nicht das problem sein. und dessen sauberkeit ebenfalls nicht. wenn die armee noch so funktionieren würde wie früher, würde sich in diesen kühlschränken nicht ein einziges überflüssiges kuchenkrümel ansammeln. denn bei einer echten armee wird den soldaten zucht und ordnung gelehrt und auch durchgesetzt! früher wurde noch mit kaltem schweiß auf der stirn gezittert, wenn der spieß seinen kontrollgang machte. und wenn irgendwo ein staubkorn oder eine falte entdeckt wurde, hieß es: "alle antreten!" heute undenkbar.

hat man probleme mit versifften kühlschränken auf stuben, ist das also eher ein armutszeugnis für die bundeswehr im allgemeinen, die sich dann eher als lotterheer entlarvt. aber diese tatsache ist ja mittlerweile eh so gut wie jedem bekannt.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.10.2014 23:24 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Oder man räumt eine Stube pro Stockwerk frei und macht einen Gemeinschaftsraum draus, mit einem großen Kühlschrank der nicht nur weniger Strom verbraucht sondern auch schneller "überprüft" ist und niemanden beim Schlafen stört.

Da sitzt tatsächlich irgendwo einer der nicht begriffen hat dass die Zeit in der man sich nutzlose Planstellen einfach herbeireden kann, längst vorbei ist.
Wird bei denen eigentlich auch irgendjemand für´s Nachdenken bezahlt?
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07.10.2014 07:40 Uhr von Bobbelix60
 
+1 | -0
 
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Warum soll man denen das Zeug aus Steuergeldern zur Verfügung stellen. Zu meiner Zeit waren während der Grundausbildung keinerlei externe Gerätschaften erlaubt. Aber danach tauchten in den Zimmern Fernseher und C64 auf. Es hatten auch welche kleine Kühlschränke mitgebracht.

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