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Rückwanderung: 200.000 Türken sind innerhalb von vier Jahren gegangen

Die türkisch-deutsche Stiftung für Bildung und wissenschaftliche Forschung (TAVAK) hat herausgefunden, dass von 2007 bis 2011 ca 193.000 Türken in die Türkei zurückgekehrt sind.

Ausschlaggebend für diese Rückwanderung waren Diskriminierung, die hohe Arbeitslosigkeit und die besseren wirtschaftlichen Chancen der Türkei. Deutschland braucht aber jede Arbeitskraft, denn der demografische Wandel und der hohe Bedarf an Fachkräften sind das größte Sorgenkind der Republik.

DGB-Bundesvorstand Volker Roßocha meint: "Bewerber mit Migrationshintergrund haben bei gleicher Qualifikation schlechtere Einstellungschancen". Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) meint: "Die Angabe eines türkischen Namens reicht aus, die Chance auf ein Vorstellungsgespräch zu minimieren."


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WebReporter: akar
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Türken, Rückwanderung
Quelle: deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.10.2014 14:31 Uhr von Borgir
 
+28 | -6
 
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Den Fachkräftemangel könnte man ganz einfach beheben: Bildet deutsche Arbeitnehmer aus, fertig. Auch den demografischen Wandel könnte man hinkriegen: Macht Familien wieder erstrebenswert.

ES könnte so einfach sein...stattdessen wird verbreitet, dass es so am einfachsten.....nein, natürlich am sinnvollsten ist.

Und das Aussuchen der Arbeitnehmer nach Herkunft ist das Recht einer jeden Firma. Das muss auch nicht immer was mit Diskriminierung zu tun haben, so wie die Herren und Damen in der Politik das gerne hinstellen. So wie sich ein Arbeitnehmer nach einem passenden Arbeitgeber umsehen kann ist das auch umgekehrt.

[ nachträglich editiert von Borgir ]
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04.10.2014 14:44 Uhr von akar
 
+3 | -16
 
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04.10.2014 15:09 Uhr von mcdar
 
+6 | -3
 
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So ein Quatsch, die Kinder Deutschlands schlagen sich beinahe um Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, sowie alle anderen auch...der Grund der Abwanderung ist, dass das Lebens-Niveau hier stark abgesunken ist. Der Anreiz sich in Deutschland zu bereichern für ein Leben im Ausland, das war auch mal, lange her...und schikaniert werden nicht nur Türken, aber Ausländer bringen oft mehr Elan mit, sich zu wehren und auf sich aufmerksam zu machen. Deutsche schlucken meistens nur...
...und wie Viele wandern zu?...oh man, bei solchen News könnte man anfangen zu rotieren... ;)
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04.10.2014 15:17 Uhr von Strassenmeister
 
+10 | -3
 
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"" Deutschland braucht aber jede Arbeitskraft""

Das Wort JEDE halte ich für übertrieben!
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04.10.2014 15:31 Uhr von akar
 
+1 | -7
 
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---Laut Statistischem Bundesamt gehen mehr Türken zurück als kommen.---

http://mediendienst-integration.de/...

---PDF Link vom Statistischen Bundesamt:---

https://www.destatis.de/...
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04.10.2014 16:00 Uhr von keineahnung13
 
+5 | -2
 
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Befürchte nur das es die guten sind und die Idioten hier bleiben...
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04.10.2014 16:01 Uhr von ralf.h1974
 
+5 | -4
 
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@ akar

Sehe da überhaupt kein Problem wenn mehr gehen wie kommen.
Sehr positive Entwicklung, sollen mal mehr in vernünftige Bildung der eigenen Kinder investieren.
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04.10.2014 16:40 Uhr von Holzmichel
 
+3 | -3
 
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@Autor

Ich kann mir nicht helfen, aber diese SCHREIBE kommt mir verdammt bekannt vor!!!
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05.10.2014 12:37 Uhr von wrigley
 
+2 | -1
 
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Die Leute, die das gutheißen und für die das noch zu wenig sind, werden sich die Türken noch zurückwünschen, wenn sich hier die Rumänen, Bulgaren und die Flüchtlinge weiter verbreitet haben.
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05.10.2014 13:19 Uhr von CrazyWolf1981
 
+3 | -1
 
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"Bewerber mit Migrationshintergrund haben bei gleicher Qualifikation schlechtere Einstellungschancen"
Wundert das jemand? Die wollen ihre Religion im Betrieb ausleben, kein Respekt vor Frauen (erst recht nicht wenn die ihnen was zu sagen haben) und von dem übernatürlichen Gewaltpotenzial ganz zu schweigen. Nach den ganzen Vorfällen würde ich mich auch hüten so jemanden einzustellen.
Die Frage ist, welche Türken gehen. Oft die, die hier wegen Straftaten ne Gefängnisstrafe zu erwarten haben und flüchten. Die werden in der Türkei gerne gesehen. Oder gut gebildete Türken die im Grunde überall auf der Welt Fuß fassen können. Die nicht integrierten Problemfälle allerdings bleiben hier. Und leider sind das die meisten.
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05.10.2014 14:37 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
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Aus meiner beruflichen Praxis (ich bin Personalberaterin) kann ich nur vermuten, dass die Mehrheit dieser Rückkehrer gut bis sehr gut ausgebildet ist, und leider Tiefflieger alla Onur U. eher unter denen die bleiben sind. Und Leute, das ist eine bittere Pille. Die Abwanderung von Produktionsstätten in Schwellen- und Entwicklungsländer ist leider auch eine nicht zu leugnende Realität. Unter dem Strich werden wir Probleme bekommen, da ein nicht unerheblicher Teil der heutigen Zuwanderer tatsächlich kaum bis gar nicht für den heimischen Arbeitsmarkt geeignet ist.

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