03.10.14 20:13 Uhr
 1.908
 

USA: "Gott segne sie"-Wunsch durfte Mautstellen-Frau nicht äußern - Entlassung

Weil eine Mitarbeiterin an der Mautstelle an der Autobahn Garden State Parkway in New Jersey den Durchfahrenden ein "Gott segne sie" mitgab, wurde sie entlassen. Nun klagt sie dagegen.

Es gehe ihr um das Recht auf "Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit", rechtfertigte sich die Gekündigte gegenüber dem Lokalsender "News 12". Ihr Chef hatte ihr den Gruß verboten, da jemand sich "dadurch angegriffen fühlen könnte".

Der Anwalt der Christin vertritt sie jetzt auf das Recht auf Religionsfreiheit und fordert wieder ihre Einstellung. Der Sprecher des Maut-Unternehmens sagte über die Kündigung: Sie hätte beim Rauswurf nichts von Problemen mit ihrem Vorgesetzten erzählt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Gott, Wunsch
Quelle: krone.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Düsseldorf: "König der Taschendiebe" nach Marokko abgeschoben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.10.2014 20:32 Uhr von JackMcMurdok
 
+10 | -12
 
ANZEIGEN
Religionsfreiheit ist auch die Freiheit von Religion. Religion ist Privatsache und hat in der Öffentlichkeit und im Beruf nichts zu suchen. Von daher ist die Kündigung, zumal die Regel der Mitarbeiterin vorher bekannt war, die einzig richtige Reaktion.
Kommentar ansehen
03.10.2014 20:37 Uhr von Bewerter
 
+10 | -16
 
ANZEIGEN
Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch an einen "großen Schöpfer" glauben kann.
Eigentlich sollte das als Geistekrankheit eingestuft werden. Die Erde würde dadurch zumindest wesentlich friedlicher werden. Es sind schon genug Menschen im Namen von Gott/Allah/[...] gestorben. Dieser Wahnsinn sollte generell unterbunden und als Krankheit anerkannt werden.

Es ist vollkommen richtig, das diese Frau mit ihrer geistlichen Verwirrung entlassen wurde. In diesem Zustand kann man in keiner öffentliche Stelle arbeiten.
Kommentar ansehen
03.10.2014 20:48 Uhr von Trallala2
 
+11 | -17
 
ANZEIGEN
@JackMcMurdok

"Religion ist Privatsache"

Quatsch. Wäre Religion eine Privatsache, wäre sie nicht durch die Verfassung geschützt.

Auf der anderen Seite zeit die Reaktion der Atheisten hier wie Aggressiv und Menschenfeindlich der Atheismus ist. Wenn etwas nicht mit der eigenen Weltanschauung übereinstimmt, wird auch Unrecht gut geheißen.
Kommentar ansehen
03.10.2014 20:58 Uhr von Broctarrh
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Erstmal: Doch. Religion IST Privatsache... Ebenso wie zum Beispiel Nudismus... Darfst Du von überzeugt sein aber nicht überall praktizieren...

Zweitens: Es wird hier nichts von einem Atheisten gesagt... Ihr Chef hat gesagt, dass keine religiösen Grüße genutzt werden sollen um niemanden zu diskriminieren oder zu beleidigen. Es gab also den ominösen aggressiven Atheisten, der hier proklamiert wurde, NICHT.

Drittens: Die Frau wurde nicht entlassen, sondern hat sich so darüber aufgeregt, dass ihr Chef ihr sagen wollte, wie sie mit seinen Kunden zu reden hat, dass sie SELBST gekündigt hat... Zumindest sagen die US-Quellen das so. Sogar FOX-News und die sind sicher nicht auf der Seite von "Christen-Feinden"...
Desweiteren hat sie auch nciht deswegen gekündigt sondern: Weil sie nicht die feste Schicht bekommen hat, die sie gerne wollte...

Ihr Kündigungsschreiben hat mit keinem Wort die "Bless you"-Sache erwähnt...

Hier mal die Nesw von Fox. Und christenfreundlichere Nachrichten wirst Du nirgends finden... Nicht einmal im Vatikan...

http://www.foxnews.com/...
Kommentar ansehen
03.10.2014 21:02 Uhr von Trallala2
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
@Bewerter

"Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch an einen "großen Schöpfer" glauben kann."

Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch glauben kann, dass Kriege und Verfolgungen heute und in der Geschichte etwas mit Religionen zu tun haben.

Also für mich ist es zwar keine Geistekrankheit sowas zu glauben, aber es zeigt den begrenzten IQ. Das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung, das ist stand der Wissenschaft. Jeder ernstzunehmende Historiker wird dir jedes Vorkommnis und jeden Krieg in der Geschichte mit weltlichen Gründen erklären können. Selbst an den Kreuzzügen ist kaum etwas religöses bei. Vielleicht diente das einige als Rechtfertigung, aber sie haten ganz weltliche Gründe mitzugehen. Auch solche Geschichten wie in Nordirland haben nichts mit Religion zu tun, das hat geschichtliche Gründe. Schon gar nicht hatte die Hexenverfolgung mit der Religion zu tun.

Als das sind bekante Tatsachen und aktueller Wissensstand. Jeder Historiker wird es bestätigen.

Also mein Freund, wenn all das was ich geschrieben habe stand der Wissenschaft ist, wieso weißt du es nicht. Du benimmst dich hier sehr arrogant, bist aber Unwissend und frönst deinen Vorurteilen. Bevor du weiter Leute als Geisteskrank und dumm beschimpfst, solltest du dich zuerst etwas bilden.
Kommentar ansehen
03.10.2014 21:11 Uhr von Broctarrh
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Jetzt werden hier Behauptungen widerlegt, welche nicht aufgestellt wurden...

Guter Job, Trallala2... Strohpuppe aufstellen, verbrennen und "Burnt!!!" rufen...

Betrachtet man dabei, dass Kriege zwar politisch motiviert waren aber die Religion eine tolle Rechtfertigung gegeben hat... Ja... Dann hat Religion geholfen, Kriege zu starten, welche ohne sie nciht möglich gewesen wären... Denn ohne das Versprechen von Erlösung, wenn man im Namen Gottes im Krieg kämpft hätte sich das sicher "der eine oder andere" überlegt, ob er mitmacht...

Ist so, als würde man sagen, dass die Verfügbarkeit von stärkeren Waffen nichts mit Motivation der "krieger" zu tun hat... denn ohne diese Waffen wäre die Moral anders...

Ach was solls... Religion zu verteidigen, obwohl sie NICHTS bewirkt, was säkuläre Organisationen nicht auch können aber dafür eine reiche Geschichte an Gewalt und Tod in ihrem Namen hat ist wohl eine Sache, die ich nicht verstehen muss...
Kommentar ansehen
03.10.2014 21:37 Uhr von akar
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Mal schauen ob man bald für´s Grüss Gott, auch eine Anklage angehängt bekommt...
Kommentar ansehen
03.10.2014 21:58 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Matthaeus 10:22
Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.


Die Prophezeiungen erfüllen sich schlag auf schlag.

[ nachträglich editiert von TragischerEinzelfall ]
Kommentar ansehen
03.10.2014 21:58 Uhr von JackMcMurdok
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Trallala2

Als Historiker muss ich dir widersprechen. Richtig ist, dass (und ich beziehe mich hier speziell auf das Mittelalter, da ich als Mediävist zu den übrigen Zeitepochen tendenziell weniger genau informiert bin) die Kreuzzüge nicht AUSSCHLIEßLICH religiös motiviert waren und, bezüglich z.B. der Livlandkreuzzüge, ökonomische Interessen im Vordergrund standen. Du verkennst aber die Tatsache, dass der ausschlaggebende Konflikt um Jerusalem als heiliger Stätte dreier Religionen voraussetzung für das Entstehen der Kruezzugsbewegung war, somit hätte es ohne Religion gar keinen Grund gegeben, in dieser form gegen die Muslime Krieg zu führen. Auch macht es der das Mittelalter durchziehende, religiös legitimierte weltliche Herrschaftsanspruch des Papsttumes schwierig, die Grenze zwischen weltlicher und religiöser Motivation nach heutigem Schema zu ziehen. Jedenfalls wäre es kurzsichtig, die Motivation der eigentlichen Kreuzzüge nicht in erster Linie der Religion zuzurechnen.
Kommentar ansehen
03.10.2014 22:17 Uhr von Trallala2
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
@Broctarrh

"Guter Job, Trallala2... Strohpuppe aufstellen"

Ohne jetzt respektlos zu erscheinen, aber was du in dem Fall glaubst und denkst ist für mich nicht wirklich interessant.

Ich sehe mich nicht auf der Seite der religösen Fanatiker, aber auch nicht auf der Seite der Atheisten. Ich bin mit meiner Meinung eher in der Mitte angesiedelt. Für mich sind die meisten Atheisten Radikale, sozusagen die andere Seite der Mediale von religösen Fanatikern.

Du hast eine Meinung zu dem Thema und mit der bist du glücklich. Die Rechtfertigt für dich Geschichte, Religionen und religöse Mensch so zu sehen wie du sie sehen willst. Niemals wirst du die Meinung ändern. Warum soll ich mir also deine Meinung wichtig finden?

"Betrachtet man dabei, dass Kriege zwar politisch motiviert waren aber die Religion eine tolle Rechtfertigung gegeben hat..."

Na und? Papa König vögelte im besoffenem Zustand bei einem Besuch in einem fremden Land eine Schlampe. 30 Jahre später rechtfertigt der Sohnemann damit, inzwischen Anführer eines Heeres, seine Anspruch auf Papas Land und Krone und überfällt Papas Land. Ein König bekommt eine Depesche eines anderen Königs, fühlt sich beledigt und erklärt deshalb dem anderen Land den Krieg.

Soll mich das also irgendwie beeindrucken, dass irgendwer einen Krieg wollte und deshalb eine religöse Begründung fand. Bist du so naiv zu glauben, dass wenn es Religionen zu der Zeit nicht gäbe, die Kriege auch nicht stattgefunden hätten? Glaubst du das wirklich? Bist du so naiv?


"Denn ohne das Versprechen von Erlösung, wenn man im Namen Gottes im Krieg kämpft hätte sich das sicher "der eine oder andere" überlegt, ob er mitmacht..."

Doch, du bist so naiv. Der 30-jährige Krieg wird auch als Religionskrieg bezeichnet. Hier kämpfte die Katholische gegen die Protestantische Seite. Steht so im Schulbuch. Fakt ist, dass die Söldner permanent zwischen den Gruppen wechselten. Wer bezahlte, der konnte sie haben. Heute für die Katholiken kämpfen, morgen für die Protestanten. Auch die Fürsten und Herzöge waren nicht so religös wie du es hier gerne darstellen würdest. Die Praxis sah so aus, dass die Religion kaum eine Rolle spielte, denn die Armeen waren im Grunde gemischt.

Was soll also heißen, dass der eine oder andere sich überlegt hätte. Das waren keine ideologischen Patrioten, wie es die heute gibt, früher kämpfte man für Sold.


"Ach was solls... Religion zu verteidigen, obwohl sie NICHTS bewirkt, was säkuläre Organisationen nicht auch könne"

Was? Was können sie. Wie wäre es wenn Atheisten mit ihren säkulare Organisationen einfach immer mehr die Aufgaben übernehmen würden, so dass irgendwann die Religösen kaum noch eine Bedeutung hätten. Leider ist es aber nichts so. Was Atheisten zu Stand bringen ist lediglich zu sagen, dass säkulare Organisationen sowas auch machen könnten.


"aber dafür eine reiche Geschichte an Gewalt und Tod in ihrem Namen hat ist wohl eine Sache, die ich nicht verstehen muss..."

Und das ist ja das was ich oben (@Bewerter) geschrieben habe. Atheisten halten sich nur für fortschrittlich, sind es aber nicht. Sie glauben es nur. Es gibt viele Legenden die in den Köpfen schwirren. Das kann man Max Jedermann verzeihen, denn er ist nur ein Durchschnittsbürger. Atheisten haben aber den Anspruch schlauer zu sein, keine Religioten zu sein, weil sie die Wissenschaft lieben.

Selbst heute noch wird die Geschichte von der flachen Erde als Beispiel für dummes Mittelalter und Kirche genannt. Ist eine Legende. Im Mittelalter war die Erde rund. Oder Hexenverfolgung. Keine Kirchenangelegenheit, das machten weltliche Gerichte. Die Religionen haben weniger Schaden angerichtet als moderne Legenden es behaupten.

Bevor Atheisten nicht anfangen die Leute über sowas aufzuklären, sondern die Unwissenheit zu ihren Gunsten nutzen, so lange sind sie nichts besonderes. Nur eine 08/15 Weltanschauung die ständig den Leuten vorjammert, dass säkulare Organisationen alles auch machen könnten. Könnten, aber nicht tun.
Kommentar ansehen
03.10.2014 22:32 Uhr von Trallala2
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@JackMcMurdok

"Als Historiker muss ich dir widersprechen. Richtig ist, dass..."

Als Historiker wirst du dann zugeben, dass der Grund für den ersten Kreuzzug kein religöser war, auch wenn der Papst angeblich "Gott will es" rief. Vielmehr verlor Konstantinopel so langsam die Kontrolle über das Gebiet und bat in Europa, aber auch beim Papst um Hilfe. Das war zu der Zeit ein üblicher Vorgang in Europa. Brauchte man Hilfe, rief man um Hilfe und Ritter und Söldner kamen um einem, natürlich nicht umsonst, zu helfen. Hätte zu der Zeit Wien um Hilfe gerufen, kaum einer würde heute wissen, dass es da was gab. Aber Konstantinopel war weit, sozusagen am A... der Welt. Einfach zu weit für einige. Also brauchte es einen guten Anlass. Und der fand sich in der Befreiung Jerusalems.

Der eigentliche Grund war eher Konstantinopel zu helfen. Nur wollte der Kaiser eine disziplinierte Armee, keine Chaostruppe die dann kam. Sie wurden nicht rein gelassen, das ganze geriet etwas außer Kontrolle, und man Griff Jerusalem an.

Letztendlich gab es immer einen anderen Grund.
Kommentar ansehen
03.10.2014 23:39 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Religionsfreiheit hin oder her, aber außer Atheisten oder Agnostiker kann sich ja niemand von dem Spruch angegriffen gefühlt haben.

Ich hab´s jetzt nicht so mit Religionen, würde es aber eher als Freundlichkeit verstehen, wenn mir einer sowas sagt.

Grad gar nicht kann ich das für die USA verstehen, wo der Glaube, bzw. zumindest die Demonstration eines solchen sehr viel gegenwärtiger ist als bei uns.
Kommentar ansehen
04.10.2014 00:37 Uhr von Didi1985
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
In Österreich sagt man doch auch "Grüß Gott". Ist doch auch nicht verboten. Es wird sogar zurück gegrüßt.

Wieder ein Wirbel um nichts...
Kommentar ansehen
04.10.2014 00:42 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
"Grad gar nicht kann ich das für die USA verstehen, wo der Glaube, bzw. zumindest die Demonstration eines solchen sehr viel gegenwärtiger ist als bei uns."

Nun, das ist ja gerade der kleine aber feine Unterschied zwischen uns und USA. Weil in den USA der Glaube so dominant ist, achtet der Staat und die Behörden stark das ganze zu trennen. Schließlich gleiches Recht für alle. Erlauben sie es den Christen, müssen sie es den anderen auch erlauben.

Eigentlich sollte das in Europa oder Deutschland entspannter sein. Vor allem in Deutschland hatte keine Kirche eine dominante Stellung, wie in anderen europäischen Staaten. Zwar ist Deutschland überwiegend christlich, aber aufgrund der Zerstückelung in katholische und protestantische Bereiche, hatte keine der Kirchen wirklich großen Einfluss auf den Staat.
Kommentar ansehen
04.10.2014 00:54 Uhr von Rammar
 
+2 | -1