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USA: "Gott segne sie"-Wunsch durfte Mautstellen-Frau nicht äußern - Entlassung

Weil eine Mitarbeiterin an der Mautstelle an der Autobahn Garden State Parkway in New Jersey den Durchfahrenden ein "Gott segne sie" mitgab, wurde sie entlassen. Nun klagt sie dagegen.

Es gehe ihr um das Recht auf "Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit", rechtfertigte sich die Gekündigte gegenüber dem Lokalsender "News 12". Ihr Chef hatte ihr den Gruß verboten, da jemand sich "dadurch angegriffen fühlen könnte".

Der Anwalt der Christin vertritt sie jetzt auf das Recht auf Religionsfreiheit und fordert wieder ihre Einstellung. Der Sprecher des Maut-Unternehmens sagte über die Kündigung: Sie hätte beim Rauswurf nichts von Problemen mit ihrem Vorgesetzten erzählt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Gott, Wunsch
Quelle: krone.at

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2014 20:32 Uhr von JackMcMurdok
 
+10 | -12
 
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Religionsfreiheit ist auch die Freiheit von Religion. Religion ist Privatsache und hat in der Öffentlichkeit und im Beruf nichts zu suchen. Von daher ist die Kündigung, zumal die Regel der Mitarbeiterin vorher bekannt war, die einzig richtige Reaktion.
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03.10.2014 20:37 Uhr von Bewerter
 
+10 | -16
 
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Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch an einen "großen Schöpfer" glauben kann.
Eigentlich sollte das als Geistekrankheit eingestuft werden. Die Erde würde dadurch zumindest wesentlich friedlicher werden. Es sind schon genug Menschen im Namen von Gott/Allah/[...] gestorben. Dieser Wahnsinn sollte generell unterbunden und als Krankheit anerkannt werden.

Es ist vollkommen richtig, das diese Frau mit ihrer geistlichen Verwirrung entlassen wurde. In diesem Zustand kann man in keiner öffentliche Stelle arbeiten.
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03.10.2014 20:48 Uhr von Trallala2
 
+11 | -17
 
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@JackMcMurdok

"Religion ist Privatsache"

Quatsch. Wäre Religion eine Privatsache, wäre sie nicht durch die Verfassung geschützt.

Auf der anderen Seite zeit die Reaktion der Atheisten hier wie Aggressiv und Menschenfeindlich der Atheismus ist. Wenn etwas nicht mit der eigenen Weltanschauung übereinstimmt, wird auch Unrecht gut geheißen.
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03.10.2014 20:58 Uhr von Broctarrh
 
+8 | -0
 
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Erstmal: Doch. Religion IST Privatsache... Ebenso wie zum Beispiel Nudismus... Darfst Du von überzeugt sein aber nicht überall praktizieren...

Zweitens: Es wird hier nichts von einem Atheisten gesagt... Ihr Chef hat gesagt, dass keine religiösen Grüße genutzt werden sollen um niemanden zu diskriminieren oder zu beleidigen. Es gab also den ominösen aggressiven Atheisten, der hier proklamiert wurde, NICHT.

Drittens: Die Frau wurde nicht entlassen, sondern hat sich so darüber aufgeregt, dass ihr Chef ihr sagen wollte, wie sie mit seinen Kunden zu reden hat, dass sie SELBST gekündigt hat... Zumindest sagen die US-Quellen das so. Sogar FOX-News und die sind sicher nicht auf der Seite von "Christen-Feinden"...
Desweiteren hat sie auch nciht deswegen gekündigt sondern: Weil sie nicht die feste Schicht bekommen hat, die sie gerne wollte...

Ihr Kündigungsschreiben hat mit keinem Wort die "Bless you"-Sache erwähnt...

Hier mal die Nesw von Fox. Und christenfreundlichere Nachrichten wirst Du nirgends finden... Nicht einmal im Vatikan...

http://www.foxnews.com/...
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03.10.2014 21:02 Uhr von Trallala2
 
+5 | -6
 
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@Bewerter

"Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch an einen "großen Schöpfer" glauben kann."

Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch glauben kann, dass Kriege und Verfolgungen heute und in der Geschichte etwas mit Religionen zu tun haben.

Also für mich ist es zwar keine Geistekrankheit sowas zu glauben, aber es zeigt den begrenzten IQ. Das ist jetzt nicht meine persönliche Meinung, das ist stand der Wissenschaft. Jeder ernstzunehmende Historiker wird dir jedes Vorkommnis und jeden Krieg in der Geschichte mit weltlichen Gründen erklären können. Selbst an den Kreuzzügen ist kaum etwas religöses bei. Vielleicht diente das einige als Rechtfertigung, aber sie haten ganz weltliche Gründe mitzugehen. Auch solche Geschichten wie in Nordirland haben nichts mit Religion zu tun, das hat geschichtliche Gründe. Schon gar nicht hatte die Hexenverfolgung mit der Religion zu tun.

Als das sind bekante Tatsachen und aktueller Wissensstand. Jeder Historiker wird es bestätigen.

Also mein Freund, wenn all das was ich geschrieben habe stand der Wissenschaft ist, wieso weißt du es nicht. Du benimmst dich hier sehr arrogant, bist aber Unwissend und frönst deinen Vorurteilen. Bevor du weiter Leute als Geisteskrank und dumm beschimpfst, solltest du dich zuerst etwas bilden.
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03.10.2014 21:11 Uhr von Broctarrh
 
+1 | -1
 
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Jetzt werden hier Behauptungen widerlegt, welche nicht aufgestellt wurden...

Guter Job, Trallala2... Strohpuppe aufstellen, verbrennen und "Burnt!!!" rufen...

Betrachtet man dabei, dass Kriege zwar politisch motiviert waren aber die Religion eine tolle Rechtfertigung gegeben hat... Ja... Dann hat Religion geholfen, Kriege zu starten, welche ohne sie nciht möglich gewesen wären... Denn ohne das Versprechen von Erlösung, wenn man im Namen Gottes im Krieg kämpft hätte sich das sicher "der eine oder andere" überlegt, ob er mitmacht...

Ist so, als würde man sagen, dass die Verfügbarkeit von stärkeren Waffen nichts mit Motivation der "krieger" zu tun hat... denn ohne diese Waffen wäre die Moral anders...

Ach was solls... Religion zu verteidigen, obwohl sie NICHTS bewirkt, was säkuläre Organisationen nicht auch können aber dafür eine reiche Geschichte an Gewalt und Tod in ihrem Namen hat ist wohl eine Sache, die ich nicht verstehen muss...
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03.10.2014 21:37 Uhr von akar
 
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Mal schauen ob man bald für´s Grüss Gott, auch eine Anklage angehängt bekommt...
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03.10.2014 21:58 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+3 | -2
 
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Matthaeus 10:22
Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.


Die Prophezeiungen erfüllen sich schlag auf schlag.

[ nachträglich editiert von TragischerEinzelfall ]
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03.10.2014 21:58 Uhr von JackMcMurdok
 
+3 | -0
 
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@Trallala2

Als Historiker muss ich dir widersprechen. Richtig ist, dass (und ich beziehe mich hier speziell auf das Mittelalter, da ich als Mediävist zu den übrigen Zeitepochen tendenziell weniger genau informiert bin) die Kreuzzüge nicht AUSSCHLIEßLICH religiös motiviert waren und, bezüglich z.B. der Livlandkreuzzüge, ökonomische Interessen im Vordergrund standen. Du verkennst aber die Tatsache, dass der ausschlaggebende Konflikt um Jerusalem als heiliger Stätte dreier Religionen voraussetzung für das Entstehen der Kruezzugsbewegung war, somit hätte es ohne Religion gar keinen Grund gegeben, in dieser form gegen die Muslime Krieg zu führen. Auch macht es der das Mittelalter durchziehende, religiös legitimierte weltliche Herrschaftsanspruch des Papsttumes schwierig, die Grenze zwischen weltlicher und religiöser Motivation nach heutigem Schema zu ziehen. Jedenfalls wäre es kurzsichtig, die Motivation der eigentlichen Kreuzzüge nicht in erster Linie der Religion zuzurechnen.
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03.10.2014 22:17 Uhr von Trallala2
 
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@Broctarrh

"Guter Job, Trallala2... Strohpuppe aufstellen"

Ohne jetzt respektlos zu erscheinen, aber was du in dem Fall glaubst und denkst ist für mich nicht wirklich interessant.

Ich sehe mich nicht auf der Seite der religösen Fanatiker, aber auch nicht auf der Seite der Atheisten. Ich bin mit meiner Meinung eher in der Mitte angesiedelt. Für mich sind die meisten Atheisten Radikale, sozusagen die andere Seite der Mediale von religösen Fanatikern.

Du hast eine Meinung zu dem Thema und mit der bist du glücklich. Die Rechtfertigt für dich Geschichte, Religionen und religöse Mensch so zu sehen wie du sie sehen willst. Niemals wirst du die Meinung ändern. Warum soll ich mir also deine Meinung wichtig finden?

"Betrachtet man dabei, dass Kriege zwar politisch motiviert waren aber die Religion eine tolle Rechtfertigung gegeben hat..."

Na und? Papa König vögelte im besoffenem Zustand bei einem Besuch in einem fremden Land eine Schlampe. 30 Jahre später rechtfertigt der Sohnemann damit, inzwischen Anführer eines Heeres, seine Anspruch auf Papas Land und Krone und überfällt Papas Land. Ein König bekommt eine Depesche eines anderen Königs, fühlt sich beledigt und erklärt deshalb dem anderen Land den Krieg.

Soll mich das also irgendwie beeindrucken, dass irgendwer einen Krieg wollte und deshalb eine religöse Begründung fand. Bist du so naiv zu glauben, dass wenn es Religionen zu der Zeit nicht gäbe, die Kriege auch nicht stattgefunden hätten? Glaubst du das wirklich? Bist du so naiv?


"Denn ohne das Versprechen von Erlösung, wenn man im Namen Gottes im Krieg kämpft hätte sich das sicher "der eine oder andere" überlegt, ob er mitmacht..."

Doch, du bist so naiv. Der 30-jährige Krieg wird auch als Religionskrieg bezeichnet. Hier kämpfte die Katholische gegen die Protestantische Seite. Steht so im Schulbuch. Fakt ist, dass die Söldner permanent zwischen den Gruppen wechselten. Wer bezahlte, der konnte sie haben. Heute für die Katholiken kämpfen, morgen für die Protestanten. Auch die Fürsten und Herzöge waren nicht so religös wie du es hier gerne darstellen würdest. Die Praxis sah so aus, dass die Religion kaum eine Rolle spielte, denn die Armeen waren im Grunde gemischt.

Was soll also heißen, dass der eine oder andere sich überlegt hätte. Das waren keine ideologischen Patrioten, wie es die heute gibt, früher kämpfte man für Sold.


"Ach was solls... Religion zu verteidigen, obwohl sie NICHTS bewirkt, was säkuläre Organisationen nicht auch könne"

Was? Was können sie. Wie wäre es wenn Atheisten mit ihren säkulare Organisationen einfach immer mehr die Aufgaben übernehmen würden, so dass irgendwann die Religösen kaum noch eine Bedeutung hätten. Leider ist es aber nichts so. Was Atheisten zu Stand bringen ist lediglich zu sagen, dass säkulare Organisationen sowas auch machen könnten.


"aber dafür eine reiche Geschichte an Gewalt und Tod in ihrem Namen hat ist wohl eine Sache, die ich nicht verstehen muss..."

Und das ist ja das was ich oben (@Bewerter) geschrieben habe. Atheisten halten sich nur für fortschrittlich, sind es aber nicht. Sie glauben es nur. Es gibt viele Legenden die in den Köpfen schwirren. Das kann man Max Jedermann verzeihen, denn er ist nur ein Durchschnittsbürger. Atheisten haben aber den Anspruch schlauer zu sein, keine Religioten zu sein, weil sie die Wissenschaft lieben.

Selbst heute noch wird die Geschichte von der flachen Erde als Beispiel für dummes Mittelalter und Kirche genannt. Ist eine Legende. Im Mittelalter war die Erde rund. Oder Hexenverfolgung. Keine Kirchenangelegenheit, das machten weltliche Gerichte. Die Religionen haben weniger Schaden angerichtet als moderne Legenden es behaupten.

Bevor Atheisten nicht anfangen die Leute über sowas aufzuklären, sondern die Unwissenheit zu ihren Gunsten nutzen, so lange sind sie nichts besonderes. Nur eine 08/15 Weltanschauung die ständig den Leuten vorjammert, dass säkulare Organisationen alles auch machen könnten. Könnten, aber nicht tun.
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03.10.2014 22:32 Uhr von Trallala2
 
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@JackMcMurdok

"Als Historiker muss ich dir widersprechen. Richtig ist, dass..."

Als Historiker wirst du dann zugeben, dass der Grund für den ersten Kreuzzug kein religöser war, auch wenn der Papst angeblich "Gott will es" rief. Vielmehr verlor Konstantinopel so langsam die Kontrolle über das Gebiet und bat in Europa, aber auch beim Papst um Hilfe. Das war zu der Zeit ein üblicher Vorgang in Europa. Brauchte man Hilfe, rief man um Hilfe und Ritter und Söldner kamen um einem, natürlich nicht umsonst, zu helfen. Hätte zu der Zeit Wien um Hilfe gerufen, kaum einer würde heute wissen, dass es da was gab. Aber Konstantinopel war weit, sozusagen am A... der Welt. Einfach zu weit für einige. Also brauchte es einen guten Anlass. Und der fand sich in der Befreiung Jerusalems.

Der eigentliche Grund war eher Konstantinopel zu helfen. Nur wollte der Kaiser eine disziplinierte Armee, keine Chaostruppe die dann kam. Sie wurden nicht rein gelassen, das ganze geriet etwas außer Kontrolle, und man Griff Jerusalem an.

Letztendlich gab es immer einen anderen Grund.
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03.10.2014 23:39 Uhr von Stray_Cat
 
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Religionsfreiheit hin oder her, aber außer Atheisten oder Agnostiker kann sich ja niemand von dem Spruch angegriffen gefühlt haben.

Ich hab´s jetzt nicht so mit Religionen, würde es aber eher als Freundlichkeit verstehen, wenn mir einer sowas sagt.

Grad gar nicht kann ich das für die USA verstehen, wo der Glaube, bzw. zumindest die Demonstration eines solchen sehr viel gegenwärtiger ist als bei uns.
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04.10.2014 00:37 Uhr von Didi1985
 
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In Österreich sagt man doch auch "Grüß Gott". Ist doch auch nicht verboten. Es wird sogar zurück gegrüßt.

Wieder ein Wirbel um nichts...
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04.10.2014 00:42 Uhr von Trallala2
 
+1 | -2
 
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"Grad gar nicht kann ich das für die USA verstehen, wo der Glaube, bzw. zumindest die Demonstration eines solchen sehr viel gegenwärtiger ist als bei uns."

Nun, das ist ja gerade der kleine aber feine Unterschied zwischen uns und USA. Weil in den USA der Glaube so dominant ist, achtet der Staat und die Behörden stark das ganze zu trennen. Schließlich gleiches Recht für alle. Erlauben sie es den Christen, müssen sie es den anderen auch erlauben.

Eigentlich sollte das in Europa oder Deutschland entspannter sein. Vor allem in Deutschland hatte keine Kirche eine dominante Stellung, wie in anderen europäischen Staaten. Zwar ist Deutschland überwiegend christlich, aber aufgrund der Zerstückelung in katholische und protestantische Bereiche, hatte keine der Kirchen wirklich großen Einfluss auf den Staat.
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04.10.2014 00:54 Uhr von Rammar
 
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ich als absoluter atheist der religionen grundsätzlich verabscheut und nicht gutheißt muss in diesem falle sagen:

ich hätte mich gefreut und mich bedankt, das ist ein freundliches und gut gemeintes "gute fahrt, komm heil da an wo du hin willst"

nur weil ich gegen religionen bin heißt es nicht das ich es anderen verbiete, ein wenig respekt sollte da schon bei sein!
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04.10.2014 04:35 Uhr von Fomas
 
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Defakto wurde sie deswegen gar nicht rausgeworfen. Trotzdem finde ich es richtig, diesen Religions-Quatsch, wenn er andere betrifft, zu untersagen. Ich will als Atheist oder Andergläubiger nicht damit belästigt werden. Es mag gut gemeint sein, aber als Christ möchte man ja auch nicht ständig hören: "Allah der Große segne sie." Oder Jehova und was sich sonst noch für Lichtgestalten aus den Annalen der Verblödung erheben.
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04.10.2014 07:48 Uhr von El_Caron
 
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@03.10.2014 22:32 Uhr von Trallala2

Und nun denk doch mal 3m weiter. Was war es nun im Endeffekt, das diese "Chaostruppe" dazu bewegt hat. Deren Grund war nunmal nicht "dem Kaiser zu helfen", sondern Jerusalem "zurück"zuerobern, über das Konstantinopel nicht "gerade", sondern im 7. Jahrhundert die Kontrolle verloren hatte.

Religion hat einfach fundamentale Probleme:
1, Sie zieht (vielleicht noch nach dem Familienclan) die stärksten Wir-Die-Grenzen, die wir in der Menschheitsgeschichte kennen. Und die führen leider bei Menschen praktisch unweigerlich zu Krieg.
2. Sie gibt absolut faktenwidrige Herrschaftslegitimationen. Das kann noch so eine dekadente, inkompetente Inzestdynastie sein, wenn die Angriff rufen, läuft genug Pöpel, dass der Rest keine Wahl mehr aht, weil es ja von Gottes Gnaden befohlen war. Übrigens hat das 3. Reich ganz klar die gleichen psychologischen Mechanismen angesprochren wie klassische Religion.
3., und schlimmstens: Dadurch, dass Religion per Definition nicht rational ist, entbindet sie ihren Träger von der Pflicht, sich zu rechtfertigen. Er fühlt sich per Definition im Recht, kann und muss es seinem Gegener aber nicht objektiv darlegen. Das ist der Zünder für die sowieso schon explosive Mischung von 1. und 2.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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04.10.2014 09:07 Uhr von maxyking
 
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@ atze.friedrich


Die USA waren nie ein christliches Land.
Gegen Atheisten war noch nie jemand aggressiv, hat noch nie jemand gesagt das sie alle in der Hölle enden und so oder so eigentlich nur unmoralischer Abschaum sein könne, nein natürlich hat das noch nie jemand zu einem Atheisten gesagt besonders keine Christen.
Christen sind die ärmsten sie dürfen einfach niemand mehr ihren Unfug aufzwingen das ist sooo ungerecht.

@ Trallala2

Religion selbst hat natürlich noch nie jemanden geschadet oder einen Krieg verursacht, das liegt daran das Religion nicht funktioniert man kann lange beten und nichts passiert irgendwann muss man das Töten dann eben doch selbst in die Hand nehmen und dann dient Religion als eins A Rechtfertigung. Da kommt dann der Große unterschied zu Atheismus, keine Frauen wurden verbrannt mit der Begründung das es keinen Gott gibt. Keine Länder besetzt und Geschlechtsteile verstümmelt mit der Rechtfertigung kein Gott will das so. Denn wenn man Gott als Begründung auslässt wird es in vielen Fällen schwer seine Taten zu rechtfertigen und ganz besonders jemand andern davon zu überzeugen mitzumachen.
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04.10.2014 13:39 Uhr von Trallala2
 
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@El_Caron

"Und nun denk doch mal 3m weiter. Was war es nun im Endeffekt, das diese "Chaostruppe" dazu bewegt hat. Deren Grund war nunmal nicht "dem Kaiser zu helfen", sondern Jerusalem "zurück"zuerobern"

Wie ich schon sagte, der Kaiser von Konstantinopel brauchte Unterstützung und bekam sie nicht, weil es für die Ritter einfach zu weit war. Für den Papst war das dagegen ein Politikum, denn im Grunde hatte er in der Gegend nichts zu sagen. Mag sein, dass er im westen Europas eine mächtige Person war, im Osten, obwohl auch Christlich, hatte er nichts zu melden. Da hatte jemand anders das Sagen. Seine Hilfe hätte ihm somit Einfluss gebracht. Hätte er dem Kaiser aus der Patsche geholfen, hätte er später Einfluss und Gefallen einfordern können. Die Beweggründe des Papstes waren also keine Religösen, sondern praktische. Macht und Einfluss.

Was dann folgte (beim ersten Kreuzzug) waren zwei Trupps: eine Chaostruppe die singend, betend aber vor allem plündernd durch Europa zog und einer Rittertruppe. Aber ist es das auf was du hinaus willst? Auf biegen und brechen einen billigen Grund finden wieso Religionen böse sind? Bedenke, wir diskutieren hier gerade über billige Gründe, wieso Menschen Kriege führen. Bist du Captain Einsicht, mit seinen drei treuen Gefährten: Sollte, Hätte und Wäre?

Ich habe mal mit einem anderen Atheisten eine ähnliche Diskussion geführt und ihm andere nicht religöse Kriege und Eroberungen aufgezählt, z. B. die von Rom. Weißt du was er mit entwirtete? Er meine römische Soldaten glaubten an irgendwelche Götter, was die Eroberungen zu einer religösen Angelegenheit macht. Warum? Wären sie nicht religös, vermutlich hätten sie an den Eroberungen nicht teilgenommen. So seine Logik.

Auf was es hinausläuft ist, Kriege wurden geführt, der Grund war in der Regel Macht, Land und Gold. Gelegentlich hat man das religös gerechtfertigt. Aber glaubst du die Conquistadores hätten auf das Gold der Inkas verzichtet, wenn man nicht die Bekehrung als Grund für die Eroberung hätte? Ja? Da liegen Tonnen von Gold, man muss es sich nur holen, hat aber keinen religösen Grund. Also fahren wir wider nach Hause?

Um was geht es hier also? Religionen sind böse, weil sie gelegentlich als Begründung für Kriege missbraucht werden, oder geht es darum, dass Menschen etwas blöde sind und billige Begründungen akzeptieren?


"über das Konstantinopel nicht "gerade", sondern im 7. Jahrhundert die Kontrolle verloren hatte."

Nur weil man etwas Land verloren hat, hat man nicht die Kontrolle verloren. Kritisch wurde es um 1000.


"Sie gibt absolut faktenwidrige Herrschaftslegitimationen"

Nein. Nach unseren heute demokratischen Sichtweise hat das Staatsoberhaupt die Macht vom Volke. Damit ist er dem Volk auch rechenschaftspflichtig. Nur weil ein König gesagt hat - meine Macht habe ich vom Gott, und alle akzeptieren das, dafür soll die Religion schuld sein? Die Herrschaftslegitimation hatte man wenn man die Macht hatte. Hatte man keine Macht, konnte man sich tausend mal auf Gott berufen. Alle Könige die zuletzt Geköpft oder Entmachtet wurden, hatten bis dato auch ihre Macht vom Gott. Das hat sie nicht gerettet.


"3., und schlimmstens: Dadurch, dass Religion per Definition nicht rational ist, entbindet sie ihren Träger von der Pflicht, sich zu rechtfertigen."

Warum das denn?
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04.10.2014 17:24 Uhr von Trallala2
 
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@maxyking

Versteh das bitte nicht falsch, aber bau paar Kommas und Punkte in deine Sätze ein. Man versteht sonst ganz schlecht was du schreiben wolltest.

"keine Frauen wurden verbrannt mit der Begründung das es keinen Gott gibt"

Es ist eine moderne Legende, dass die Kirche Hexen verfolgt hat. Du kritisierst die religösen Menschen und meinst sie wären dumm und unwissend, kommst aber als Atheist mit solchen Legenden an. Und bevor du mit Hexenhammer und der Papstbulle ankommst, das ist nur ein Beweis, dass sich einige Kleriker dran betilgt haben, nicht aber, dass es eine Angelegenheit der Kirche war.


"Da kommt dann der Große unterschied zu Atheismus, keine Frauen wurden verbrannt mit der Begründung das es keinen Gott gibt. "

Jajn, wie man es sieht. Das ist natürlich eine Sache des Standpunktes und mir ist klar, dass du und andere dem widersprechen werden. Das tut aber nichts zu Sache, denn es ist so.

Einer der Grundpfeiler des Nationalsozialismus und Antisemitismus ist der Darwinismus. Der Darwinismus selbst ist an nichts schuld, ich könne ihm aber die Schuld geben. So wie du der Religion die Schuld für Ereignisse gibt, kann man auch dem Darwinismus die Schuld geben.

Auch wenn darüber nicht offen diskutiert wird, der Ideologie des Nationalsozialismus ist das Recht des stärkeren. Hier wird die darwinistischen Lehre bis in die Extreme getrieben - die Selektion des Lebens. Unwertes Leben und (aus der Sicht der Nazis) minderwertige Rassen werden vernichtet, es bleib der Herrenmensch übrig. Was glaubst du was da damals die ganze Zeit abgelaufen ist? Extremdarwinismus.

Was hat das nun mit Atheismus zu tun? Nun, entweder es gibt einen Gott, dann sind die Menschen seine Schöpfung und kein Mensch ist Minderwertig, oder alle ist Zufall, dann gilt die Selektion und Regeln des Dschungels - der Starke frisst den Schwachen.

Die Ausrede, dass man ja nicht im Namen des Atheismus macht, aber im Namen Gottes, ist nur billig. Wer nicht an des eine glaubt, der glaub an das andere. Entweder man befolgt diese Regeln oder die anderen. Es sind also vielleicht keine Verbrechen im Namen des Atheismus verübt worden, aber von Atheisten.


"Keine Länder besetzt"

Was? Willst du jetzt sagen, dass alles in der Geschichte nur Religonskriege waren?

Übrigens, Graf Dracula (nicht der Vampir, sondern der Fürst) hat gerne die besiegten gepfählt. Das ist eine wirklich schreckliche Angelegenheit. Das war nichts religösen, es diente der Abschreckung.


"Denn wenn man Gott als Begründung auslässt wird es in vielen Fällen schwer seine Taten zu rechtfertigen und ganz besonders jemand andern davon zu überzeugen mitzumachen."

Nö. Gold, Macht, ...

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