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USA: "Gott segne sie"-Wunsch durfte Mautstellen-Frau nicht äußern - Entlassung

Weil eine Mitarbeiterin an der Mautstelle an der Autobahn Garden State Parkway in New Jersey den Durchfahrenden ein "Gott segne sie" mitgab, wurde sie entlassen. Nun klagt sie dagegen.

Es gehe ihr um das Recht auf "Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit", rechtfertigte sich die Gekündigte gegenüber dem Lokalsender "News 12". Ihr Chef hatte ihr den Gruß verboten, da jemand sich "dadurch angegriffen fühlen könnte".

Der Anwalt der Christin vertritt sie jetzt auf das Recht auf Religionsfreiheit und fordert wieder ihre Einstellung. Der Sprecher des Maut-Unternehmens sagte über die Kündigung: Sie hätte beim Rauswurf nichts von Problemen mit ihrem Vorgesetzten erzählt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Gott, Wunsch
Quelle: krone.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2014 20:32 Uhr von JackMcMurdok
 
+10 | -12
 
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Religionsfreiheit ist auch die Freiheit von Religion. Religion ist Privatsache und hat in der Öffentlichkeit und im Beruf nichts zu suchen. Von daher ist die Kündigung, zumal die Regel der Mitarbeiterin vorher bekannt war, die einzig richtige Reaktion.
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03.10.2014 20:37 Uhr von Bewerter
 
+10 | -16
 
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Ich verstehe eh nicht, wie man mit dem heutigen Wissensstand noch an einen "großen Schöpfer" glauben kann.
Eigentlich sollte das als Geistekrankheit eingestuft werden. Die Erde würde dadurch zumindest wesentlich friedlicher werden. Es sind schon genug Menschen im Namen von Gott/Allah/[...] gestorben. Dieser Wahnsinn sollte generell unterbunden und als Krankheit anerkannt werden.

Es ist vollkommen richtig, das diese Frau mit ihrer geistlichen Verwirrung entlassen wurde. In diesem Zustand kann man in keiner öffentliche Stelle arbeiten.
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03.10.2014 20:58 Uhr von Broctarrh
 
+8 | -0
 
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Erstmal: Doch. Religion IST Privatsache... Ebenso wie zum Beispiel Nudismus... Darfst Du von überzeugt sein aber nicht überall praktizieren...

Zweitens: Es wird hier nichts von einem Atheisten gesagt... Ihr Chef hat gesagt, dass keine religiösen Grüße genutzt werden sollen um niemanden zu diskriminieren oder zu beleidigen. Es gab also den ominösen aggressiven Atheisten, der hier proklamiert wurde, NICHT.

Drittens: Die Frau wurde nicht entlassen, sondern hat sich so darüber aufgeregt, dass ihr Chef ihr sagen wollte, wie sie mit seinen Kunden zu reden hat, dass sie SELBST gekündigt hat... Zumindest sagen die US-Quellen das so. Sogar FOX-News und die sind sicher nicht auf der Seite von "Christen-Feinden"...
Desweiteren hat sie auch nciht deswegen gekündigt sondern: Weil sie nicht die feste Schicht bekommen hat, die sie gerne wollte...

Ihr Kündigungsschreiben hat mit keinem Wort die "Bless you"-Sache erwähnt...

Hier mal die Nesw von Fox. Und christenfreundlichere Nachrichten wirst Du nirgends finden... Nicht einmal im Vatikan...

http://www.foxnews.com/...
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03.10.2014 21:11 Uhr von Broctarrh
 
+1 | -1
 
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Jetzt werden hier Behauptungen widerlegt, welche nicht aufgestellt wurden...

Guter Job, Trallala2... Strohpuppe aufstellen, verbrennen und "Burnt!!!" rufen...

Betrachtet man dabei, dass Kriege zwar politisch motiviert waren aber die Religion eine tolle Rechtfertigung gegeben hat... Ja... Dann hat Religion geholfen, Kriege zu starten, welche ohne sie nciht möglich gewesen wären... Denn ohne das Versprechen von Erlösung, wenn man im Namen Gottes im Krieg kämpft hätte sich das sicher "der eine oder andere" überlegt, ob er mitmacht...

Ist so, als würde man sagen, dass die Verfügbarkeit von stärkeren Waffen nichts mit Motivation der "krieger" zu tun hat... denn ohne diese Waffen wäre die Moral anders...

Ach was solls... Religion zu verteidigen, obwohl sie NICHTS bewirkt, was säkuläre Organisationen nicht auch können aber dafür eine reiche Geschichte an Gewalt und Tod in ihrem Namen hat ist wohl eine Sache, die ich nicht verstehen muss...
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03.10.2014 21:37 Uhr von akar
 
+3 | -1
 
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Mal schauen ob man bald für´s Grüss Gott, auch eine Anklage angehängt bekommt...
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03.10.2014 21:58 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+3 | -2
 
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Matthaeus 10:22
Und ihr müsset gehaßt werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig.


Die Prophezeiungen erfüllen sich schlag auf schlag.

[ nachträglich editiert von TragischerEinzelfall ]
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03.10.2014 21:58 Uhr von JackMcMurdok
 
+3 | -0
 
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@Trallala2

Als Historiker muss ich dir widersprechen. Richtig ist, dass (und ich beziehe mich hier speziell auf das Mittelalter, da ich als Mediävist zu den übrigen Zeitepochen tendenziell weniger genau informiert bin) die Kreuzzüge nicht AUSSCHLIEßLICH religiös motiviert waren und, bezüglich z.B. der Livlandkreuzzüge, ökonomische Interessen im Vordergrund standen. Du verkennst aber die Tatsache, dass der ausschlaggebende Konflikt um Jerusalem als heiliger Stätte dreier Religionen voraussetzung für das Entstehen der Kruezzugsbewegung war, somit hätte es ohne Religion gar keinen Grund gegeben, in dieser form gegen die Muslime Krieg zu führen. Auch macht es der das Mittelalter durchziehende, religiös legitimierte weltliche Herrschaftsanspruch des Papsttumes schwierig, die Grenze zwischen weltlicher und religiöser Motivation nach heutigem Schema zu ziehen. Jedenfalls wäre es kurzsichtig, die Motivation der eigentlichen Kreuzzüge nicht in erster Linie der Religion zuzurechnen.
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03.10.2014 23:39 Uhr von Stray_Cat
 
+3 | -1
 
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Religionsfreiheit hin oder her, aber außer Atheisten oder Agnostiker kann sich ja niemand von dem Spruch angegriffen gefühlt haben.

Ich hab´s jetzt nicht so mit Religionen, würde es aber eher als Freundlichkeit verstehen, wenn mir einer sowas sagt.

Grad gar nicht kann ich das für die USA verstehen, wo der Glaube, bzw. zumindest die Demonstration eines solchen sehr viel gegenwärtiger ist als bei uns.
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04.10.2014 00:37 Uhr von Didi1985
 
+2 | -1
 
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In Österreich sagt man doch auch "Grüß Gott". Ist doch auch nicht verboten. Es wird sogar zurück gegrüßt.

Wieder ein Wirbel um nichts...
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04.10.2014 00:54 Uhr von Rammar
 
+2 | -1
 
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ich als absoluter atheist der religionen grundsätzlich verabscheut und nicht gutheißt muss in diesem falle sagen:

ich hätte mich gefreut und mich bedankt, das ist ein freundliches und gut gemeintes "gute fahrt, komm heil da an wo du hin willst"

nur weil ich gegen religionen bin heißt es nicht das ich es anderen verbiete, ein wenig respekt sollte da schon bei sein!
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04.10.2014 04:35 Uhr von Fomas
 
+0 | -2
 
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Defakto wurde sie deswegen gar nicht rausgeworfen. Trotzdem finde ich es richtig, diesen Religions-Quatsch, wenn er andere betrifft, zu untersagen. Ich will als Atheist oder Andergläubiger nicht damit belästigt werden. Es mag gut gemeint sein, aber als Christ möchte man ja auch nicht ständig hören: "Allah der Große segne sie." Oder Jehova und was sich sonst noch für Lichtgestalten aus den Annalen der Verblödung erheben.
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04.10.2014 07:48 Uhr von El_Caron
 
+2 | -0
 
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@03.10.2014 22:32 Uhr von Trallala2

Und nun denk doch mal 3m weiter. Was war es nun im Endeffekt, das diese "Chaostruppe" dazu bewegt hat. Deren Grund war nunmal nicht "dem Kaiser zu helfen", sondern Jerusalem "zurück"zuerobern, über das Konstantinopel nicht "gerade", sondern im 7. Jahrhundert die Kontrolle verloren hatte.

Religion hat einfach fundamentale Probleme:
1, Sie zieht (vielleicht noch nach dem Familienclan) die stärksten Wir-Die-Grenzen, die wir in der Menschheitsgeschichte kennen. Und die führen leider bei Menschen praktisch unweigerlich zu Krieg.
2. Sie gibt absolut faktenwidrige Herrschaftslegitimationen. Das kann noch so eine dekadente, inkompetente Inzestdynastie sein, wenn die Angriff rufen, läuft genug Pöpel, dass der Rest keine Wahl mehr aht, weil es ja von Gottes Gnaden befohlen war. Übrigens hat das 3. Reich ganz klar die gleichen psychologischen Mechanismen angesprochren wie klassische Religion.
3., und schlimmstens: Dadurch, dass Religion per Definition nicht rational ist, entbindet sie ihren Träger von der Pflicht, sich zu rechtfertigen. Er fühlt sich per Definition im Recht, kann und muss es seinem Gegener aber nicht objektiv darlegen. Das ist der Zünder für die sowieso schon explosive Mischung von 1. und 2.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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04.10.2014 09:07 Uhr von maxyking
 
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@ atze.friedrich


Die USA waren nie ein christliches Land.
Gegen Atheisten war noch nie jemand aggressiv, hat noch nie jemand gesagt das sie alle in der Hölle enden und so oder so eigentlich nur unmoralischer Abschaum sein könne, nein natürlich hat das noch nie jemand zu einem Atheisten gesagt besonders keine Christen.
Christen sind die ärmsten sie dürfen einfach niemand mehr ihren Unfug aufzwingen das ist sooo ungerecht.

@ Trallala2

Religion selbst hat natürlich noch nie jemanden geschadet oder einen Krieg verursacht, das liegt daran das Religion nicht funktioniert man kann lange beten und nichts passiert irgendwann muss man das Töten dann eben doch selbst in die Hand nehmen und dann dient Religion als eins A Rechtfertigung. Da kommt dann der Große unterschied zu Atheismus, keine Frauen wurden verbrannt mit der Begründung das es keinen Gott gibt. Keine Länder besetzt und Geschlechtsteile verstümmelt mit der Rechtfertigung kein Gott will das so. Denn wenn man Gott als Begründung auslässt wird es in vielen Fällen schwer seine Taten zu rechtfertigen und ganz besonders jemand andern davon zu überzeugen mitzumachen.

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