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Hans-Dietrich Genscher: Im Verteidigungsfall sind fliegende Flugzeuge von Vorteil

Der ehemalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat die Zustände bei der Bundeswehr als "Zumutung" bezeichnet. Er fand für die Ausrüstungsmängel bei der Truppe harte Worte.

"Eine demokratische Gesellschaft hat eine Verantwortung für diejenigen, die ihr Leben für uns alle einsetzen. Wenn ich die aktuelle Diskussion über den Zustand unserer Bundeswehr verfolge, dann erscheint mir manches Wort sehr vollmundig", so Genscher.

Genscher äußerte weiter, dass es im Verteidigungsfall hilfreich sei, wenn die auf dem Papier existenten Flugzeuge auch fliegen könnten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Bundeswehr, Hans-Dietrich Genscher, Verteidigungsfall
Quelle: spiegel.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.10.2014 12:34 Uhr von syndikatM
 
+8 | -7
 
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im verteidigungsfall erleidet die deutsche bundesregierung und ihre millionen manager hoffentlich eine niederlage und wir werden befreit von der europäischen diktatur.
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03.10.2014 12:35 Uhr von Jlaebbischer
 
+12 | -0
 
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Bei dem Newstitel musste ich trotz allem Ernst der Lage doch mal breit grinsen, wie ich mir da vorgestellt hab, das der solche Worte vor den Journalisten wählt.
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03.10.2014 12:39 Uhr von Borgir
 
+8 | -1
 
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@Jlaebbischer

Na ja, er hat ja recht. :-)
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03.10.2014 12:42 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -1
 
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Gab es nicht früher beim Militär den Ausdruck STEHENDES HEER?
arum sollte es also nicht auch eine STEHENDE LUFTWAFFE geben?
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03.10.2014 13:57 Uhr von ichwillmitmachen
 
+3 | -6
 
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Welcher Verteidungsfall? Niemand wird Deutschland angreifen. Die Dinger werden doch nur für den Krieg in den Dritte-Welt-Staaten gebraucht.
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03.10.2014 14:37 Uhr von maxyking
 
+3 | -1
 
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verteidigen gegen wenn denn? Frankreich, Schweiz, Österreich, Tschechien ?

Eine gemeinsame Europäische Arme macht Sinn, kommt aber nicht da die Rüstungskonzerne ihren scheiß 25 Fach an jedes Land verscherbeln.
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03.10.2014 15:18 Uhr von MrSchmitty
 
+3 | -0
 
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Der Bund will doch nur mehr Geld im nächsten Haushalt... Europa hat mehr Militärausgaben als Amerika. Wofür brauchen wir dieses ganze Militär? Um die Isis weg zu bomben bedarf es nur ein Knopfdruck...
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03.10.2014 15:20 Uhr von a.maier
 
+6 | -2
 
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@ maxyking @ ichwillmitmachen --Schon mal an den "inneren Feind" gedacht? Die BW soll doch auch im inneren eingesetzt werden wenn es die Polizei nicht mehr schafft die die aufgeweckten Bürger im Zaum zu halten.

[ nachträglich editiert von a.maier ]
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03.10.2014 18:12 Uhr von Heureka
 
+5 | -1
 
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Wenn wir kein US Vasall wären, bräuchten wir gar kein Militär.
Wenn wir angegriffen werden, dann nur weil hier amerikanische Atomwaffen stationert sind, über die unglaublicherweise Deutschland kein Zugriff hat, aber für die Modernisierung dieser Dinger zahlen soll.

Trotzdem ist erschreckend was aus dem deutschen Miltär geworden ist.
Gewehre, Panzer, Helis, Jets, Transportflieger, Drohnen haben Mängel.
Irgendwie erinnert mich der Eurofighter an den Starfighter, der war genauso für die Tonne.
Zur Wehrmachtzeiten gab es 27.000 Kampfpanzer und heute 200 von denen nur die Hälfte einsatzbereit ist.

Ist schon paradox, wir sind 2 größter Waffenexporteuer der Welt und haben nur eine Mini Bundesschrottwehr.
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03.10.2014 18:30 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -0
 
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Mich wundert der Zustand der BW überhaupt nicht. Als ich noch Ende der 90iger Zwangsrekrutiert worden war, hatten wir nicht mal Munition für die Schießübungen. Die Moral in der Truppe war schon damals total im Keller.
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03.10.2014 22:52 Uhr von ralf.h1974
 
+0 | -2
 
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Genscher der Meister des vollmundigen Wortes.
Sagt der Guten Morgen, hat er schon zweimal gelogen!
Seine Partei bis vor kurzem noch in der Regierung, jetzt große Klappe. Hat ja alles Ursel verzapft, und die Probleme in der BW sind erst seit gestern.
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04.10.2014 07:35 Uhr von 1Beamy1
 
+0 | -2
 
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Manche Kommantatoren haben den Schuss nicht gehört.

Eine Armee ist wichtig für unser Land! Zum Einen um unsere außenpolitische Rolle in der Welt zu vertreten, zum Anderen um bei Katastrophen im Inland zu helfen.

Wenn die nächste Flut vorm Haus steht, ist jeder den Soldaten dankbar, die es retten. Also nicht immer nur fordern.
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04.10.2014 09:42 Uhr von maxyking
 
+0 | -0
 
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@ 1Beamy1

unsere Außenpolitik haben wir in denn letzten 70 Jahren nicht mehr mit einer Arme vertreten. Wir brauchen keine deutsche Arme mehr, für denn Katastrophen Schutz sollte man sich auch was besseres ausdenken, eine 200 000 Man europäische Katastrophenschutzbehörde, die wenn nichts los ist in Europa die Infrastruktur in Schuss halten und wenn etwas passiert schnell verlegt werden kann.
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14.10.2014 10:56 Uhr von PakToh
 
+0 | -0
 
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@1Beamy1 Für den Katastrophenschutz ist eigentlich... Richtig: Der Katastrophenschutz zuständig!
Die Begriffen Technsiches Hilfwerk (THW) und Feuerwehr sagen dir schon etwas oder?

Ich gebe dir Recht, dass die Budneswehr natürlich gerne genommenw ird, um bei Hochwassern auszuhelfen, aber 1. Sollte man keine Sieldungen bauen wo alle 10 Jahre der Fluß über die Ufer tritt (früher hat man sich der Natur angepasst, heute hat die Natur vor uns zu weichen...)
2. Wäre es kein Problem entsprechende Kriesenhelfer auszubilden und In Form zu halten und das für einen Bruchteil der Gelder.

Ncihts desto trotz gebe ich dir Recht! Auch ich sehe noch einen Sinn in Bundeswehr, auslandsgeheimdienst(BND) etc. - Nur muss man gucken wie viel man dort braucht und diese kann man natürlich in Krisenzeiten einsetzen, sollte sie aber nicht dafür stehen lassen. Wenn wir eine Bundeswehr haben, um Sandsäcke zu schleppen, dann machen wir in der Ausbildung dieser Truppen gehörig was falsch, denn fürs Sandsäcke schleppen braucht man weder G31, noch Leopard2, noch Irgend einen Kampfjet...

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