02.10.14 20:00 Uhr
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Israel: Türkei verurteilt israelischen "Landraub" in Jerusalem

Die Türkei hat Israel Landraub im Nordosten von Jerusalem vorgeworfen und den Beginn eines Wohnungsbauprojekts mit 2.610 neuen Wohnungen verurteilt.

Die israelische Regierung hatte am vergangenen Mittwoch die Beschlagnahmung von 5.000 Quadratmeter palästinensischen Lands in Givat HaMatos im Nordosten von Jerusalem genehmigt.

Das türkische Außenministerium warnte Israel vor einer Verletzung des Völkerrechts. Laut dem türkischen Außenministerium ist das Wohnprojekt nicht mit den internationalen Gesetzen vereinbar.


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WebReporter: meister.d
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Israel, Jerusalem
Quelle: aa.com.tr

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2014 20:10 Uhr von WolfGuest
 
+11 | -7
 
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Welcome back. Dr.HaberZuckerChaosMuhammadFamir
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02.10.2014 20:40 Uhr von sooma
 
+5 | -2
 
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Willkommen, neuer User meister.d!
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02.10.2014 21:06 Uhr von WolfGuest
 
+6 | -3
 
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@Kritikglobalisierer
Ich meine den kürzlich in einem Abwasch mit (wohl seinen anderen Identitäten?) Famir und B. Sonders gesperrten Muhammad. Als "Haberal" hielt er sich wohl die Zweit-und Drittstimmen "dr.chaos" und "Zuckerstange", um sich gegenseitig die Bällchen zuspielen zu können. Wie viele Accounts der noch hat(te)? Keine Ahnung.
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02.10.2014 21:13 Uhr von WolfGuest
 
+1 | -2
 
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So lange kann es aber wohl noch nicht sein, wenn du ihn (noch) kennst? Bist ja schließlich erst sieben Monate hier.....
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02.10.2014 21:29 Uhr von WolfGuest
 
+1 | -2
 
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@Kritikglobalisierer
Also das gleiche wie HaberalMuhammadDrChaosZuckerstandeFamir....
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02.10.2014 22:47 Uhr von ElChefo
 
+5 | -3
 
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...wie ist das eigentlich mit den judenreinen Apartheids-Hochschulen in den Palästinensergebieten?
...gibts nicht? Oh?
http://www.achgut.com/...



PS: Willkommen neuer User Ha... Fa... Kon... meister! Viel Glück!

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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02.10.2014 23:21 Uhr von Brotfoto
 
+2 | -4
 
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Wieso dürfen Israelis Land für sich beschlagnahmen????
Wenn es doch Palästinenser Gebiet ist.
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03.10.2014 00:14 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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...hm... bei näherer Betrachtung fällt ebenfalls auf, das "seltsamerweise" allzugerne vergessen wird, das in denselbem Besiedelungsplan auch 800 Wohneinheiten für die Palästinenser im benachbarten Beit Safafa vorgesehen sind. Auf israelische Kosten, nicht aufs Konto der PA, wohlgemerkt.

Abgesehen davon ist Givat HaMatos kein unbewohntes Fleckchen Erde, da wohnen schon seit einiger Zeit Juden. Genau genommen, seit der Hügel seinen Namen trägt. Gut, das geht dann gegen die PA-Pläne zur Judenreinheit. Schade.
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03.10.2014 22:34 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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Halma

"Also wenn man dir eine Hundehütte zum Wohnen in den Garten stellt darf man sich einfach so dein Haus und deinen Garten aneignen? So zumindest argumentierst du gerade. Alternativ kann es auch eine kleine Gartenlaube sein."

Fangen wir mal klein an.
Erst einmal müssten wir - damit der Vergleich zieht - auch von "meinem" Grundstück reden. Das fällt aus offensichtlichen Gründen flach. Die "Besitzer" des Grundes gibt es nun mal nicht mehr. Dabei beziehe ich mich auf das nicht mehr existente osmanische Reich. Nach dessen Ende wurde auf dieser Portion Land eben noch kein neuer Staat gegründet. Direkt auf Givat HaMatos bezogen, dieses Stück Land wollte erst recht niemand haben. Es war einfach nur ein Hügel, den niemand interessiert hat. Weder nach der Staatsgründung Israels noch durch Zeiten bis heute. Nicht mal, als man den Hügel, der Namensgeber ist, von den verlegten Minen geräumt und Caravans dort für Einwanderer geparkt hat. Im Gegenteil, die einzige "Sorge" war, das dort ein Jerusalemer Slum entstehen würde. Ist so nicht passiert.
Was hier als "neues Wohnprojekt" verkauft wird, ist nichts weiter als der Ersatz der Caravans durch feste Behausungen. Nebenbei, wie erwähnt, nicht nur für Israelis, in der Zahl sind auch 800 Modernisierungen bzw. neue Wohnungen und Häuser in Beit Safafa (einer arabischen Stadt in derselben Verwaltungsgliederung) enthalten.
...davon ausgehend kritisiert man also auch die Aufwertung palästinensischer Wohngegenden?!

"Das Völkerrecht ist eigentlich ziemlich eindeutig in dieser Richtung, aber das interessiert die israelische Regierung nicht wirklich."

a) "Das Völkerrecht" ist eindeutig, korrekt. Hierbei allerdings solltest du erwähnen, was du genau meinst. Das "humanitäre Völkerrecht in bewaffneten Konflikten" vielleicht? Für sich genommen schreibst du zu schwammig über einen viel zu großen Rechtsbereich.
b) Ja, das Völkerrecht ist eindeutig, ABER man sollte auch das gesamte Bild sehen. Es existieren - beidseitig anerkannt - verschiedene Verwaltungszonen auf der Westbank. Das findet weder in der Quelle noch in der Kritik der Türkei irgendwie Erwähnung. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, beides - also Kritik und Verwaltungsgliederung - zu korrelieren. Eigentlich sollte das nicht mein Job (auch nicht der des Autoren hier oder des Autoren der Quelle), sondern des türkischen Aussenministeriums bei der Formulierung der Kritik sein. Wurde offensichtlich nicht getan.

"Gerade die extrem konservativen Parteien und ihre Vertreter im Parlament sind ja der Meinung dass man alle Palästinenser vertreiben sollte."

In jedem Staat der Welt gibt es Politiker mit extremen Standpunkten. Wieso sollte Israel eine Ausnahme sein? Querschnittlich betrachtet hat Israel dieselbe Affinität zu Extremismen wie Deutschland, Frankreich, England, Polen oder was weiss ich sonst noch wer.
Das Wichtige daran ist: Weder dort noch hier haben diese Extremismen tatsächlich eine breitentaugliche Meinungsbildungskraft, geschweige denn eine mehrheitsfähige Kraft in der Knesset. Genausowenig, wie hier "richtige" Extremisten irgendwas im Bundestag zu sagen haben.
Israel ist, was das angeht, ein stinknormales Land wie jedes andere in der Welt.

"Aber diese Ansichten gibt es auch auf der anderen Seite des Konflikts. Hier sind die Fronten extrem verhärtet."

Korrekt.

"Da wurde auch gewählt was der israelischen Regierung nicht passte, da war das Geschrei auch groß dass man die Wahl nicht akzeptiere."

Man darf doch Meinungen haben und äussern?
Wenn in Polen oder Frankreich eine Regierung gewählt würde, die sich die Vernichtung Deutschlands auf die Fahne geschrieben hat, würde ich das auch nicht begrüssen.
Zumal der Pretext zu den Wahlen im Gaza-Streifen Bände spricht.

"Man beharrt auf beiden Seiten auf den Extrempositionen weil man einfach den starken Mann markieren will für seine eigene Klientel."

Am Besten summiert sich das ganze Prozedere - wenn auch hart formuliert - durch das Zitat Moshe Elads auf:
"Wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, gibt es keinen Krieg mehr, aber wenn Israel seine Waffen niederlegt, gibt es kein Israel mehr."
...es erklärt exakt und auf den Punkt, warum Israel mit dem Rücken an der Wand steht, wo es sich nun mal befindet. Nicht wenige träumten gegen jede ökonomische, soziale, ethische und friedensbestimmte Logik davon, "die Juden" ins Meer zu treiben. Vielleicht wäre allen am meisten damit geholfen, den Israelis genau diese Angst zu nehmen.

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