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Keine Hadsch für Westafrikaner: Saudi-Arabien untersagt Einreise wegen Ebola

Am heutigen Donnerstag (2.10.2014) beginnt für Millionen Muslime der Hadsch, die islamische Pilgerreise in Mekka, doch etwa 7.200 Muslimen aus Westafrika bleibt dieser Traum verwehrt. Saudi-Arabien verwehrt den Pilgern aus Guinea, Sierra Leone und Liberia die Einreise.

Viele haben ihr Leben lang für diese für Muslime obligatorische Pilgerreise jahrelang gespart und hatten bereits Flüge und Hotels gebucht. Doch dieses Geld ist nun weg. Die Regierung in Saudi-Arabien befürchtet einen möglichen Ausbruch von Ebola während Millionen von Menschen in Mekka sind.

Und ganz unbegründet ist diese Angst nicht, da Ebola auch durch Schweiß übertragen werden kann und die Pilger dicht gedrängt bei Temperaturen um die 40 Grad durch die Straßen ziehen. Dennoch sind viele enttäuscht und sauer auf ihre eigenen Regierungen, die nicht genug Druck auf Riad ausgeübt haben.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Saudi-Arabien, Ebola, Einreise, Saudi, Hadsch
Quelle: focus.de

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02.10.2014 17:13 Uhr von blonx
 
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Dabei hatte die Regierung von Sierra Leone sogar angeboten, jeden Pilger vor seiner Abreise auf Ebola zu testen - doch ohne Erfolg.

"Die saudische Regierung hätte einen Weg finden müssen, wie sie uns Muslimen helfen kann, unsere Verpflichtungen gegenüber Allah einzuhalten. Stattdessen haben sie uns alleine gelassen", sagt Sheik Lamin Juana, Imam an der islamischen Fathil-Moschee in Freetown.

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