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Studie zeigt: Wirtschaftslobbyismus lohnt sich

Einer US-Studie zufolge, sind Unternehmen die politische Lobby-Arbeit betreiben wirtschaftlich erfolgreicher, als Unternehmen die politisch nur wenig verknüpft sind.

Die jahrelange Untersuchung börsennotierter US-Konzerne zeigt, dass die Rendite von Unternehmen mit Lobby-Aktivitäten mehr als doppelt so hoch ist, wie die anderer Marktteilnehmer.

Aus Sicht der Konzerne bringt jeder in Lobby-Arbeit investierte Dollar, einen politischen Gegenwert von rund 200 Dollar zurück.


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WebReporter: Manul
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Studie, Finanzmarkt, Lobbyismus
Quelle: finanzello.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2014 13:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -2
 
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Wirtschaftslobbyismus? Dazu sagte man früher Bestechung.
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02.10.2014 14:13 Uhr von ar1234
 
+6 | -0
 
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Ja, mein Vorredner hat Recht. Was sich heutzutage Parteispende und Nebenjob nennt, war früher Bestechung. Heutzutage ist unsere Politik korrupter als in manch afrikanischen Land. Der Unterschied ist, dass die Korruption hier durch Schaffung neuer Begrifflichkeiten und Gesetze mühsam und klammheimlich legalisiert wurde. Oder glaubt jemand ernsthaft, dass ein Politiker so hoch qualifizierte Arbeit tun kann, um in einem Nebenjob von 1 Stunde wöchentlich ca. 20.000 Euro im Monat zu verdienen und dass Parteispenden von Firmen nur aufgrund von Großzügigkeit geleistet werden und Parteispenden der Allgemeinheit zuliebe von der Steuer absetzbar sind?

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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02.10.2014 14:23 Uhr von PakToh
 
+1 | -1
 
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Oha, da wurde wieder einer für etwas bezahlt, das offensichtlich ist und verhuntzt selbst das!

Ich würde die These aufstellen wollen, dass es genau aders herum ist:
Gerade wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen betreiben Lobbyismus, um ihren Erfolg zu sichern und dafür zu sorgen, dass die Politik keine Gesetze verabscheidet, welche dem Konzern schaden.

Dadurch kommt natürlich auch wieder ein Gegenwert und man kann auch ein "günstigeres Geschäftsklima" anstreben.

Was ich sagen will: Meiner Meinung nach ist die Ursache eine Andere, als in der Studie (laut SN-Meldung) erhoben.
Den Schluss, dass sich Lobbyarbeit "lohnt" den unterschreibe ich der Studie sofort und, wie eingangs erwähnt, halte dies für eine simple logische Schlussfolgerung...

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