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Siedlungsbau in Jerusalem: USA kritisiert Israel und geht auf Distanz

Kürzlich hat Israel den Bau von mehr als 2.600 Wohneinheiten im Osten von Jerusalem beschlossen, welcher eigentlich Teil eines möglichen Palästinenserstaates werden soll. Laut Josh Earnest, dem Sprecher des Weißen Hauses, sei dies "Gift für die Atmosphäre" zwischen Israel und den Palästinensern.

Sollte der Plan wirklich umgesetzt werden, wäre dies ein klarer Rückschlag für eine friedliche Lösung des Konfliktes und Israel würde sich sogar "von seinen engsten Verbündeten entfernen", so Earnest. Dieser Schritt werde von der gesamten internationalen Gemeinschaft verurteilt werden.

Bei dem aktuellen Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Washington wurde das Thema Siedlungspolitik wohl angesprochen, auf der gemeinsamen Pressekonferenz aber nicht thematisiert. Das Verhältnis zwischen Obama und Netanjahu gilt als angespannt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Israel, Jerusalem, Distanz, Siedlungsbau
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2014 13:19 Uhr von blonx
 
+3 | -0
 
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Auf der Pressekonferenz hatte US-Präsident Obama noch erklärt, dass die Verbindung zwischen den USA und Israel "unzerbrechlich" sei.

Auf die aktuelle Kritik aus dem Weißen Haus reagierte Netanjahu mit den Worten: "Ich kann die Kritik nicht verstehen, und ich kann diese Position nicht akzeptieren".
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02.10.2014 13:59 Uhr von daguckstdu
 
+4 | -4
 
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@wok2

Geraubtes Land?? Bitte nicht wieder diese Islam-Rhetorik !! Den Palästinensern gehörte nie das Land, das waren andere!!

2003 wurde den Palästinenser Jerusalem als Hauptstadt und Land gegen Frieden angeboten und es war denen zu wenig.
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02.10.2014 16:44 Uhr von Patreo
 
+0 | -2
 
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Dennoch daguckstu wirst du verstehen, dass solch ein Beschluss bei einer derzeitigen Friedenslage als Provokation gewertet wird.
Schillerlocke oder MS1889 müssten das eigentlich ,,ausführlicher" ausdrücken können.
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02.10.2014 18:51 Uhr von NilsGH
 
+2 | -1
 
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Die Nachricht habe ich heute Morgen auf euronews gesehen. Ich dachte, ich hätte mich verhört! Die USA kritisieren ihr geliebtes Israel? Hatte der Pressesprecher nen Kater und hat die Länder verwechselt?

Aber es stimmte: Das Gesicht von Netanjahu bei der Pressekonferenz ließ wirklich darauf schließen, dass Obama ihm ganz schön den Kopf gewaschen hat.

Es wird ja auch mal langsam Zeit. Fragte mich schon vor einiger Zeit, wie lange die USA noch den Iron Dome mit Raketen bestücken, bis sie mal sagen, dass das Kriegspielen für die Israelis vorbei sein muss. Die Amis finanzieren den Spass ja.
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02.10.2014 19:07 Uhr von Patreo
 
+0 | -4
 
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Was wäre die Folge ohne Iron Dome Nils? Mehr Tote Zivilisten auf israelischer Seite, damits ausgeglichener ist?
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02.10.2014 21:18 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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Niemand wünscht sich tote Zivilisten.
Aber würde die gesamte Regierung vom Blitz getroffen werden während es in Netanjahus Vorgarten gleichzeitig Blut, Frösche und Heuschrecken regnet, wäre das ein guter Anfang.
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03.10.2014 11:41 Uhr von daguckstdu
 
+0 | -0
 
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@Patreo

"Dennoch daguckstu wirst du verstehen, dass solch ein Beschluss bei einer derzeitigen Friedenslage als Provokation gewertet wird."

Darum geht es doch gar nicht! Die Existenz Israel ist schon an sich eine Provokation für alle islamischen Ländern ringsum! Auf der anderen Seite ist der Staus Jerusalem erst Thema geworden nach dem 6 Tage Krieg, als der Ostteil von Israel zurückerobert wurde.

"Schillerlocke oder MS1889 müssten das eigentlich ,,ausführlicher" ausdrücken können."

Ja würden sie wahrscheinlich, nur ist bei denen alles auch eine zionistische Verschwörung, deswegen wäre es irrelevant was sie als Erklärung anführen würden, denn in ihre geistigen Radikalität hat es nur ein Ziel!

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