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Bad Pyrmont: Schüler soll Lehrer stranguliert haben, weil dieser ihm Handy abnahm

Ein erst 14 Jahre alter Schüler aus Bad Pyrmont soll seinen Lehrer auf einer Klassenfahrt attackiert haben.

Der Schüler strangulierte den 33-Jährigen mit einem Schnürsenkel und stieß dabei Morddrohungen aus. Die Tat ereignete sich, nachdem der Lehrer dem Schüler das Handy abnahm.

Die Polizei ermittelt nun wegen Totschlag gegen den Teenager.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handy, Schüler, Lehrer, Bad, Bad Pyrmont
Quelle: sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.10.2014 13:34 Uhr von ar1234
 
+17 | -1
 
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Laut Quelle wird noch darüber Diskutiert, ob der Schüler auf dem Gymnasium bleiben darf.... das man darüber überhaupt noch diskutieren will finde ich echt bedenklich!

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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02.10.2014 13:35 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -4
 
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Wieso ermitteln? Eine gehörige tracht Prügel sollte er bekommen.
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02.10.2014 13:45 Uhr von JackMcMurdok
 
+3 | -16
 
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02.10.2014 18:57 Uhr von NilsGH
 
+9 | -2
 
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@ JackMcMurdok:
Aber mal ganz allgemein, auch wenn es natürlich völlig indiskutabel ist, den Lehrer zu würgen, warum muss man Schülern ihre Telefone wegnehmen?

Sag mal, trinkst du vor dem Kommentieren?

Der kurze wollte seinen Lehrer töten, weil man ihm sein Spielzeug weg nahm.

Dürfen wir jetzt alle abknallen, die einem nicht sofort das aushändigen, was wir wollen? Dann sieht es in Schulen und auf der Arbeit aber ab kommender Woche sehr übersichtlich aus.

Auf SchulLEHRfahrten gelten die Regeln der Lehrer. Nein, auch wenn man lt. "moderner" Lehransätze meinen könnte, jetzt diskutieren wir erst mal alles aus und bilden einen Stuhlkreis, ist Schule nicht basisdemokratisch. Wo kämen wir auch hin?

Die Eltern übertragen den Lehrern die Verantwortung. Sie sollen ihre Kinder auf so einer Fahrt schützen, gleichzeitig kommt ihnen aber auch die Aufgabe des Erziehens zu, wie in der Schule auch. Also kann man einem Schüler das Handy zeitweise abnehmen. BEsser ist es natürlich, sich nur den Akku aushändigen zu lassen. Schützt später auch vor Regesszahlungen :-)

Ach, und bezüglich der Frage, ob dieser Schüler an der Schule bleiben darf: Direkt erst mal ein paar Monate in die Jugendpsychartrie, kann man gerichtlich und mit Unterstützung des Jugendamtes veranlassen, wenn die Eltern nicht mitspielen. Danach mal sehen, wie er sich so gibt. Währe wohl die geeignetste erzieherische Maßnahme. Wenn er dann brav ist, noch einen Täter-Opfer-Ausgleich mit Gesprächen hinterher und er kann bleiben.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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02.10.2014 22:54 Uhr von Brotfoto
 
+2 | -0
 
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Na super.

Und sowas am Gymnasium.
Das Unterschichtsbenehmen hat die Oberschicht erreicht.
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02.10.2014 23:56 Uhr von eeyorE2710
 
+0 | -0
 
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Und genau aus diesem Grund, trage ich immer ein Messer bei mir. Sollte mich mal einer mit nem Schnürsenkel würgen wollen, kann ich es einfach durchschneiden.

Nein im ernst, eigentlich mache ich als Hobby Bushcraft, aber hier habe ich gerade für die ganzen "Messer sind Böse"-Leute, die mich immer mal wieder anlabern, eine neue Begründung gefunden.
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03.10.2014 00:20 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -4
 
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@ NilsGH
"Sag mal, trinkst du vor dem Kommentieren?"
Müssen solche Sprüche sein?

"Dürfen wir jetzt alle abknallen, die... "
Selbstverständlich nicht. Es sollte aber doch möglich sein, ein Verhalten zu diskutieren ohne dass sich daraus gleich der Vorwurf einer Schuldzuweisung ergibt.

"Auf SchulLEHRfahrten gelten die Regeln der Lehrer."
Was genau ist an einer Klassenfahrt denn eine Lehrfahrt? Davon abgesehen können auch Lehrer natürlich nicht x-beliebige Regeln aufstellen.

"Direkt erst mal ein paar Monate in die Jugendpsychartrie"
Warum? Psychiatrie ist für Menschen, die aufgrund geistiger Krankheiten nicht schuldfähig sind. Der Regelfall für verurteilte Straftäter sind immer noch Haftanstalten. Und nein, ein Psychiatrieaufenthalt ist auch ganz sicher keine "geeignete erzieherische Maßnahme".

Klar könnte man argumentieren, dass Menschen, die andere umbringen (wollen) grundsätzlich geistig krank sind, aber das sehen Recht und Rechtsprechung bei uns nunmal anders.
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03.10.2014 12:13 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
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@ TheRoadrunner:

"Sag mal, trinkst du vor dem Kommentieren?"
Müssen solche Sprüche sein?

>> Eine andere, vernünftige Begründung für derartige Äußerungen fiel mir nicht ein, entsprechend die Frage.



"Dürfen wir jetzt alle abknallen, die... "
Selbstverständlich nicht. Es sollte aber doch möglich sein, ein Verhalten zu diskutieren ohne dass sich daraus gleich der Vorwurf einer Schuldzuweisung ergibt.

>> Wie jetzt? Welches Verhalten?

Den Mordversuch? Dann lautet die Antwort: Nein, das muss man NICHT diskutieren. Höchstens - wie von dir bereits indirekt angesprochen - verhandeln.

Das Fehlverhalten vor dem Einziehen des Handys? Die Dinger werden Schülern nicht grundlos abgenommen. Schüler können die Gründe häufig jedoch aufgrund verschiedener Faktoren nicht nachvollziehen, bzw. WOLLEN sie nicht nachvollziehen und über ihr Verhalten nachdenken. Die Regeln zu Handys in der Schule bzw. auf Schulveranstaltungen sind jedem Schüler klar. Verletzung der Regel >> Entzug. Muss man auch nicht bis zum Erbrechen ausdiskutieren. Die Schüler sind nicht bescheuert, sie wissen, was erlaubt ist und was nicht.

"Auf SchulLEHRfahrten gelten die Regeln der Lehrer."
Was genau ist an einer Klassenfahrt denn eine Lehrfahrt? Davon abgesehen können auch Lehrer natürlich nicht x-beliebige Regeln aufstellen.

>> Was ist das denn für eine Frage? Zum einen werden in der Regel kulturelle Einrichtungen wie z.B. Museen besucht. Außerdem geht es dabei auch um Sozialverhalten: Schullandheimaufenthalte z.B. bieten für eine Erziehung zum sozialen Menschen eine gute Gelegenheit. Ich führe das aber jetzt nicht weiter aus. Fazit: Da fährt man nicht zum "Feiern" weg, sondern Klassenfahrten etc. sind immer auf die ein oder andere Weise eine LEHRfahrt.




"Direkt erst mal ein paar Monate in die Jugendpsychartrie"
Warum?

Gegenfrage: Warum nicht? Noch deutlicher kann sich dor eine gewisse Störung nicht manifestieren: Einem Kind wird ein Spielzeug weggenommen und es reagiert statt mit Frust oder Trauer mit Gewalt in extremster Form. Nennst du das ein "normales (Sozial-)Verhalten? Der "kleine Racker" ist eine Gefahr für sich selbst und seine Umwelt. Das muss behandelt werden.

"Klar könnte man argumentieren, dass Menschen, die andere umbringen (wollen) grundsätzlich geistig krank sind, aber das sehen Recht und Rechtsprechung bei uns nunmal anders. "

>> eh, nein, so könnte man nicht argumentieren. Es kommt auf die Situation an. Hier (zumindest wenn die geschilderte Geschichte stimmt) war Gewalt ein absolut abnormales Verhalten, absolut nicht situationsangemessen. Das muss behandelt werden. Ferner ist es auch INDIREKT eine erzieherische Maßnahme: Passe dein Sozialverhalten an und lerne Frustrationstoleranz oder du musst mit den Konsequenzen leben.

Was passiert diesem Kind denn im normalen Rechtssystem vor Gericht? Sozialstunden, im schlimmsten Fall einen Monat Jugendarrest. Dort wird aber nichts gegen das eigentliche Problem getan.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]

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