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Niederlande: Bis zu drei Millionen Jobs wegen zunehmender Automatisierung weg

Der Buchführungskonzern "Deloitte" hat eine Studie zu den Folgen von zunehmender Computerisierung und Automatisierung auf den Arbeitsmarkt durchgeführt. Man kam zu dem Schluss, dass deshalb in den Niederlanden zwei bis drei Millionen Jobs verschwinden werden.

Vor allem Arbeitsstellen im administrativen Bereich und im Niedriglohnsektor hätten unter dieser Entwicklung zu leiden. Als Beispiele nennt "Deloitte" Obstpflücker, Postsortierer und Buchhalter. In diesen Jobs würden noch am ehesten Menschen durch Maschinen und Computer ersetzt werden.

Noch härter betroffen wären Jugendliche und Studenten, die oft eintönige Arbeiten ausführen, die sehr einfach durch Roboter durchgeführt werden können. Am letzten Montag kritisierte Arbeitsminister Lodewijk Asscher bereits diese Entwicklung, dies könne und dürfe man nicht hinnehmen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Niederlande, Roboter, Jobs
Quelle: dutchnews.nl

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2014 18:21 Uhr von Strassenmeister
 
+13 | -2
 
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Wir brauchen Fachkräfte!Sie bringen ihre Wohnungen gleich mit. Also, nur her damit.
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01.10.2014 19:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Beispiel für Automatisierung:
Ein Konzern wie die Allianz hat 1970 alle Briefe noch an der Schreibmaschine getippt und mit KFZ- und Sachversicherungen ein Imperium aufgebaut. Heute ist alles automatisiert. Und mit KFZ- und Sachversicherungen wird kein Geld mehr verdient. Wer findet den Fehler?
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01.10.2014 19:58 Uhr von Humpelstilzchen
 
+4 | -0
 
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Es werden in naher und ferner Zukunft noch jede Menge Jobs der Automatisiereung wegen verlustigt gehen!
Da reden Sie auch alle gerne um den heißen Brei rum, weil niemand so richtig das Rezept für eine Alternative hat!!!
Sicher werden immer neue Berufe und Möglichkeiten kommen, wohl aber mehr im Dienstleistungsgewerbe als in der Industrie und im Handwerk!
Vielleicht werden ja Kriege oder Seuchen die "Probleme" lösen? Wäre für manchen die Lösung, oder?
Der Trend geht wieder langsam aber sicher in Richtung Selbsständigkeit und Unabhängigkeit!
Also Selbstverpflegung mit Lebensmitteln und Energie, das unabhängig machen von den Konzernen und Lobbyisten!!!
Jedenfalls für die, die sowas auch durchziehen und wollen!
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01.10.2014 20:32 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
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@ThomasHambrecht

das problem liegt wohl eher am starken wettbewerb durch die grössere konkurrenz.
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01.10.2014 20:51 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -0
 
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Wenigstens macht man sich in den NL darüber Gedanken. In Deutschland wird die Industrie/Politik auch in 1000 Jahren noch den Tatsachen nicht ins Auge blicken wollen.

So lange die Kanzlerin sagt: "Deutschland geht´s gut" So lange will in Deutschland auch gar niemand was anderes wissen.
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01.10.2014 20:53 Uhr von Atheistos
 
+4 | -1
 
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Mal schauen, wann die ersten Arbeitslosen zwangs-umgeschult werden - und zwar auf Altenpfleger.

Bis 2020 will man Europa weit 50% aller Verwaltungsstellen wegrationalisiert haben. Es wird Zeit für eine Maschienenabgabe, aber wenn man sieht, wie die Politik den Großunternehmen Geschenke macht, kann man aber auf so etwas lange warten.
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01.10.2014 21:05 Uhr von ar1234
 
+11 | -2
 
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Automatisierung könnte dafür sorgen, dass es uns allen besser geht. Man müsste nur für die Arbeiter mehr Geld pro Stunde zahlen und die Arbeitszeit so kürzen, dass alle einen Job haben. Sowas ist machbar, denn es ist bereits seit beginn der Industrialisierung mit Hilfe der Gewerkschaften genau das gemacht worden. Früher waren 50 bis 60 Stundenwochen völlig normal. Heutzutage sinds 40 Stunden und uns gehts trotzdem besser als früher.

Uns geht es erst seit dem Beginn des Verschwindens der Gewerkschaften wieder schlechter. Die Arbeitszeit bleibt, die Arbeitslosigkeit steigt, der Lohn sinkt und die Profite steigen.

Man darf dabei nicht vergessen, dass Geld eigentlich "Arbeitszeit" ist. Geld ermöglicht es, unsere Arbeitszeit nach Belieben in Produkte der Arbeitszeit der Gemeinschaft umzutauschen, die in ungefähr dieser Arbeitszeit gefertigt wurden. Wir bezahlen alles mit unserer Zeit. Damit es uns allen gut geht, müssen nur genug Menschen genug Zeit haben, das für unseren Lebensstandard benötigte herzustellen. Und tatsächlich gibt es genug Autos, Waschmaschinen und Lebensmittel in Deutschland und trotzdem sind Leute Arbeitslos. Man könnte also unser aller Lebensstandard sogar noch weiter erhöhen, wenn man diesen Leuten einen Job gibt. Das hätte aber zur Folge, dass Reiche Leute nicht mehr ihr Geld horten "Arbeiten" lassen dürften (wir erinnern uns,... Geld = unsere Arbeitszeit).

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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01.10.2014 22:55 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Das wird Weltweit so gehen. Und wenn man das nicht in die Sozialen Überlegungen miteinbezieht, bleibt man auf der Strecke.

Vollzeit hat ausgedient, jedenfalls dann, wenn man irgendwann nicht weltweit plötzlich Massenweise zusätzliche Arbeitslose haben will.

Ich bin jedenfalls Froh, dass meine Stelle vorerst nicht mit einer Maschine erstezt werden kann. Jedenfalls solange nicht, bis wir Androiden entwickelt haben.

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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01.10.2014 23:35 Uhr von ar1234
 
+1 | -0
 
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@ Jlaebbischer : Viele Jobs können nicht automatisiert werden. Doch auch diese werden durch die Automatisierung gefährdet. Die Automatisierung macht viele Jobs leichter und effektiver und andere ganz überflüssig. Dadurch kommen viele Arbeitslose mit vielen verschiedenen Qualifikationen und Interessen auf den Arbeitsmarkt, was nicht gerade gut für die Löhne ist. Das Finden von neuen Jobs nach Arbeitsplatzverlust wird dann immer schwerer. Auf diese Art gefährdet die Automatisierung so ziemlich jeden von uns.
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02.10.2014 00:30 Uhr von fox.news
 
+2 | -0
 
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Das ist ja das alberne: eigentlich müßte es ein Grund zum Jubeln sein, wenn sozusagen weniger Arbeit für alle anfällt.

denn wie schon richtig geschrieben wurde, könnte man die verbliebene Arbeit auch anders und neu aufteilen.

passiert aber natürlich leider in der Realität nicht bzw. wenn dann sorgt es nur dafür daß mehrere Menschen schlecht bezahlte Teilzeitjobs haben.
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02.10.2014 01:18 Uhr von Peter323
 
+3 | -1
 
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Nicht die Automatisierung ist schuld, sondern die jetzige Weltwirtschaftsform.

Der Automatismus sorgt dafür, dass wir alle "schönere Dinge" tun können und unseren Hobbys mehr nachgehen können, das wir alle weniger arbeiten müssen und trotzdem alles nötige und darüber hinaus haben.

Es war von vorneherein klar, dass die jetzige Wirtschaftsform nicht fortbestehen wird, da diese voraussetzt, dass alle arbeit haben müssten, dies aber im krassen Gegensatz zum Fortschritt steht.
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02.10.2014 05:18 Uhr von Fomas
 
+7 | -0
 
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Die Leute sollen mal aufhören zu heulen. Das Ziel der Menschheit sollte es sowieso sein, den ganzen Arbeits- und Schuftquatsch auf ein Minimum zu reduzieren und alles was möglich ist, zu automatisieren, damit die Menschen Zeit haben die Kultur weiter voran zu bringen. Die "Arbeit" wie wir sie heute kennen sollte reformiert werden, damit man wieder mehr Zeit hat für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, nämlich Freunde, Familie, Hobbys und das eine Leben was man hat genießen. Die Leute heutzutage können sich gar nicht mehr vorstellen, wie ein Leben mit weniger Arbeitsanteil aussehen würde. Schade um die Gesellschaft, wenn sie so tief gesunken ist.
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02.10.2014 09:11 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -0
 
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@BastB

"
Wer nicht mit der Zeit geht, bleibt auf der Strecke. So war es schon immer und wird es immer bleiben."

Dann mach mal ein Vorschlag wie man mit der Zeit gehen soll.
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02.10.2014 10:23 Uhr von TinFoilHead
 
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Automatisierung - Gefährlich für die "Herrscher-Elite"!
Warum?
Ganz einfach:
Man stelle sich vor, durch Automatisierung hätten plötzlich viele Menschen den Kopf nicht mehr voll mit Problemen um Job(dadurch gesellschaftliche Akzeptanz), Zukunft, Burnouts, Stress, Geld(Maschinen müssen nicht stündlich entlohnt werden, das ersparte Geld könnte man für ein bedingungsloses Grundeinkommen nutzen), Zeitmangel usw. Dann hätten diese Menschen plötzlich Zeit, mal wieder nachzudenken. Und da wirds gefährlich, weil viele Leute merken würden, was falsch läuft und wer Schuld daran ist. Wer sich auf Kosten anderer bereichert usw.

[ nachträglich editiert von TinFoilHead ]
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02.10.2014 13:21 Uhr von ar1234
 
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@Tinfoilhead: Da hast du absolut recht. Die Menschen hätten dann auch wieder Zeit, um auf die Straße zu gehen.

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