01.10.14 17:58 Uhr
 815
 

Niederlande: Bis zu drei Millionen Jobs wegen zunehmender Automatisierung weg

Der Buchführungskonzern "Deloitte" hat eine Studie zu den Folgen von zunehmender Computerisierung und Automatisierung auf den Arbeitsmarkt durchgeführt. Man kam zu dem Schluss, dass deshalb in den Niederlanden zwei bis drei Millionen Jobs verschwinden werden.

Vor allem Arbeitsstellen im administrativen Bereich und im Niedriglohnsektor hätten unter dieser Entwicklung zu leiden. Als Beispiele nennt "Deloitte" Obstpflücker, Postsortierer und Buchhalter. In diesen Jobs würden noch am ehesten Menschen durch Maschinen und Computer ersetzt werden.

Noch härter betroffen wären Jugendliche und Studenten, die oft eintönige Arbeiten ausführen, die sehr einfach durch Roboter durchgeführt werden können. Am letzten Montag kritisierte Arbeitsminister Lodewijk Asscher bereits diese Entwicklung, dies könne und dürfe man nicht hinnehmen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Niederlande, Roboter, Jobs
Quelle: dutchnews.nl

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Arbeitsagentur verschwendet Millionen Euro bei Deutschkursen für Flüchtlinge
Kolibakterien in Edelpilzkäse entdeckt: Rückruf von Roquefort
Haribo startet Produktion in den USA: Fabrikbau im Bundesstaat Wisconin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.10.2014 18:21 Uhr von Strassenmeister
 
+13 | -2
 
ANZEIGEN
Wir brauchen Fachkräfte!Sie bringen ihre Wohnungen gleich mit. Also, nur her damit.
Kommentar ansehen
01.10.2014 19:31 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Beispiel für Automatisierung:
Ein Konzern wie die Allianz hat 1970 alle Briefe noch an der Schreibmaschine getippt und mit KFZ- und Sachversicherungen ein Imperium aufgebaut. Heute ist alles automatisiert. Und mit KFZ- und Sachversicherungen wird kein Geld mehr verdient. Wer findet den Fehler?
Kommentar ansehen
01.10.2014 20:32 Uhr von tutnix
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht

das problem liegt wohl eher am starken wettbewerb durch die grössere konkurrenz.
Kommentar ansehen
01.10.2014 20:51 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Wenigstens macht man sich in den NL darüber Gedanken. In Deutschland wird die Industrie/Politik auch in 1000 Jahren noch den Tatsachen nicht ins Auge blicken wollen.

So lange die Kanzlerin sagt: "Deutschland geht´s gut" So lange will in Deutschland auch gar niemand was anderes wissen.
Kommentar ansehen
01.10.2014 20:53 Uhr von Atheistos
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Mal schauen, wann die ersten Arbeitslosen zwangs-umgeschult werden - und zwar auf Altenpfleger.

Bis 2020 will man Europa weit 50% aller Verwaltungsstellen wegrationalisiert haben. Es wird Zeit für eine Maschienenabgabe, aber wenn man sieht, wie die Politik den Großunternehmen Geschenke macht, kann man aber auf so etwas lange warten.
Kommentar ansehen
01.10.2014 21:05 Uhr von ar1234
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN