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Wandernde Sanddünen: Auf dem Mars wehen stärkere Winde als gedacht

Wissenschaftler rund um Francois Ayoub vom California Institute of Technology haben über zwei Jahre hochauflösende Fotos der Raumsonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) von einem äquatornahem Dünenfeld auf dem Vulkan Syrtis Major analysiert.

Die Forscher wollten untersuchen, warum und wie die Sanddünen scheinbar wandern und ob es im Laufe eines Jahres Schwankungen gibt. Die Astronomen sind sich sicher, dass es auf dem Mars trotz der nur sehr dünnen Atmosphäre sehr starke Winde gibt.

Und diese Winde seien nicht nur Windböen, sondern konstant und sehr stark. Dabei komme es im Laufe eines Jahres aber zu saisonalen Schwankungen. Wenn der Mars der Sonne am nächsten ist, ist der Sandfluss auf der Südhalbkugel gut dreimal so stark wie auf der Nordhalbkugel.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Planet, Wind
Quelle: spiegel.de

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