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Simon-Wiesenthal-Zentrum identifiziert 80 Mitglieder von Nazi-Todesschwadronen

Ein Sprecher des Simon-Wiesenthal-Zentrum teilt mit, dass man 80 Personen identifiziert habe, die einst Mitglied bei den mobilen Todesschwadronen (auch Einsatzgruppen genannt) der Nazis gewesen sein sollen.

Efraim Zuroff, Chef vom Zentrum, erklärte, die Liste umfasst die Namen von 76 Männern und vier Frauen. Man habe die Namensliste sowohl dem Innenministerium, als auch dem Justizministerium zukommen lassen.

Zuroff sagte weiter, alle Personen von der Liste wären zwischen 1920 und 1924 geboren. Es bestehe also eine reelle Chance, dass sie heute noch leben. Er fordert daher, dass die deutsche Justiz sich der Sache annimmt und untersucht.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, Liste, Zentrum
Quelle: utsandiego.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.10.2014 14:12 Uhr von atrocity
 
+3 | -9
 
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Ich fände es schön wenn man möglichst viele der Täter noch erwischt bevor sie einen natürlichen Tod sterben.

Allein als Abschreckung für künftige Generationen: Wer verbrechen begeht muss dafür büßen. Und wird früher oder später erwischt.
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01.10.2014 14:13 Uhr von Mankind3
 
+7 | -5
 
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@blubb

Dann stürzen sie sich auf was neues das sie verfolgen können...vielliecht direkte Nachkommen oder so.
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01.10.2014 14:30 Uhr von atrocity
 
+3 | -4
 
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@Mankind3 so ein polemischer Quatsch. Es gibt schon ewig keine Sippenhaft mehr. Es geht einzig darum schuldige Täter zu finden.
Anders wiederum würde es bei unrechtmäßig erworbenem Vermögen aussehen. Wenn z.B. Dein Opa seine Millionen mit "Judengeld" bezahlt hat dann sollte sein Vermögen auch nicht an Dich übergehen sondern an die rechtmäßigen Eigentümer.
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01.10.2014 14:30 Uhr von Pils28
 
+8 | -3
 
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Absolute Verschwendung von Ressourcen hinter über 90 jährigen her zu sein. Durchschnittliche Lebenswerwartung eines deutschen Mannes, geboren 1920-24, sollte in etwa bei 60 Jahren liegen. Entsprechend ist die Chance zwar realistisch aber alles andere als gut, dass hiervon noch jemand lebt. Sollte einer noch am Leben sein, ist die Frage, ob er dies nach Jahren der Ermittlungen und Gerichtsarbeit immernoch sein wird. Immerhion geht der dann vermutlich bereits auf die 100 zu und statistisch gesehen wird dann sehr, sehr fragwürdig, ob einer noch am leben sein sollte. Solte aber wider aller Chancen noch einer verurteilt werden, so sieht es spätestens mit der Durchsetzung einer Zwangsmaßnahme aussichtlos aus. Denn haftfähig sind nicht einmal mehr die 80 jährigen Männer.
Also von vorheherein eine sinnlose Selbstdarstellung und Selbstbeweiheräucherung auf Kosten von Steuerzahlern.
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01.10.2014 16:51 Uhr von silent_warior
 
+2 | -2
 
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Diese Leute sind dann also zwischen 94 bis 100 Jahre alt.

Weshalb wurden die jetzt erst identifiziert?

Die Nazis und auch die Regierung davor haben alles aufgeschrieben, wer, wann, was gemacht hat und ob er dafür bezahlt wurde und wie viele Steuern er dafür zahlen musste.

Vielleicht wurden ja die Nazi-Bürohilfen von den Amerikanern und Russen so schnell umgebracht dass denen niemand mehr das Aktensystem erklären konnte.
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01.10.2014 20:26 Uhr von Schmollschwund
 
+3 | -1
 
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@atrocity_
"Es gibt schon ewig keine Sippenhaft mehr"

Doch, nennt sich heute nur: "Bedarfsgemeinschaft"

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