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Nächste Bundeswehr-Pleite: Hersteller warnt vor Mängeln am Eurofighter

Die Bundeswehr und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stolpern aktuell von einer Pleite zur nächsten. ShortNews berichtete bereits über mehrere Pannen und den katastrophalen Zustand der Technik. Nun kommt eine weitere Hiobsbotschaft hinzu.

Der Hersteller des Kampfjets Eurofighter, Airbus Defence and Space, hat aktuell bekannt gegeben, dass man am Rumpf Baumängel entdeckt hat. Die britische Royal Air Force hatte am Rumpfhinterteil des Jets "Herstellungsfehler an einer großen Zahl von Bohrungen" festgestellt.

Im schlimmsten Fall kann es zu einer Ablösung von Bauteilen und dem Verlust der Stabilität des Rumpfs kommen, so der Hersteller. Das Problem gilt sowohl für die älteren Maschinen als auch für die neuesten Modelle. Als Reaktion darauf wurde die Auslieferung neuer Jets gestoppt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Pleite, Hersteller, Eurofighter
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2014 21:52 Uhr von Borgir
 
+13 | -2
 
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Wie viel ist denen die Sicherheit der Soldaten wert? Gar nichts.
Wie viel ist denen die Sicherheit der Bürger wert? Gar nichts.

Wer seine Soldaten mit solcher "Technik" ausstattet, um im Verteidigungsfall Land und Volk zu verteidigen, dem ist weder der Soldat noch das Volk auch nur einen Heller wert.
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01.10.2014 00:40 Uhr von ElChefo
 
+11 | -1
 
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Es stellt sich doch eine zentrale Frage neben allem bekannten politischen Versagen:

Wieso verkauft die deutsche Rüstungsindustrie so gerne und erfolgreich ins Ausland, während das eigene Land derart mager abgespeist wird?

Gerade eben wurde die Politik für Werbetouren in Indien eingespannt, um den EF anzubieten. Ich kann mir nicht im geringsten vorstellen, das man diese Kunden mit Flugzeugen abspeisen will und kann, die gerade mal die Hälfte der angebotenen Flugstunden leisten können. Solch ein Service-Bulletin sollte den Kopf einiger Führungskräfte wert sein. Indien - sollte es in solch einem Fall einen Kundenstatus erwerben - würde da wohl recht kurzfristig Lösungen finden. Inklusive Konventionalstrafen. Hier denkt man darüber nicht mal nach.

Nächster Punkt: Was ist mit dem Tiger? Wieso hat das bitte solange gedauert? Wieso bitte habe ich persönlich in Afghanistan französische Tiger fliegen gesehen, während die Bundeswehr abgespeist wurde mit der Ausrede, es gäbe Probleme mit der Verkabelung? Wieso besitzt ein solches Unternehmen (EuroCopter, heute Airbus Helicopters) noch soviel Arroganz, von "unerwarteten Kostensteigerungen" zu reden und mehr Geld für ein bezahltes Produkt zu fordern, wenn es eindeutig um herstellerseitige Mängel geht?

A400M - nahezu das gleiche Spiel: Seit Jahren gibt es statt Fliegern in der Auslieferung nur Kostenkorrekturen und Nachzahlungsforderungen. Wofür? Für Probleme, die der Entwickler und Bauer zu verantworten hat, weil er bei der Ausschreibung den Mund zu voll genommen hat. JEDES andere Land bzw. jeder wirtschaftlich denkende Konzern hätte über Nachforderungen leicht gelacht und den Überbringern solcher Nachrichten lachend die Tür gewiesen.

Korvette K130... Schimmel im Maschinenraum? Logische Konsequenz: Wir brauchen mehr Geld. Was für ein Unsinn. Jeder normal denkende Mensch würde antworten: Wir fordern, ihr akzeptiert, ihr baut, ihr baut scheisse, ihr korrigiert auf eigene Rechnung. Baut mir der Klempner ne Heizung falsch ein, repariert er auf seine Kosten. Den entstandenen Schaden nebenbei auch. Und da soll das anders sein? Wer verhandelt bitte solche Verträge?!

DAS ist neben dem Behördenkuddelmuddel (sprich: Vetternwirtschaft und Missmanagement im ehemaligen BWB sowie vorsätzliche Fehlinformation des Ministeriums durch dieselbe Stelle) der eigentliche Skandal. Der Rest, über den braucht man gar nicht zu diskutieren. Das Überhanggelder wieder ans Finanzministerium zurückgeführt werden ist genauso ein dämlicher Scherz wie die Standardantwort zu den geforderten KVP-Vorschlägen aus den Einsätzen, die mehrheitlich mit "Sie beurteilen Dinge, von denen sie keine Ahnung haben" oder "Ihre Eingabe ist zwar nett gemeint, aber nicht umsetzbar" oder "Ist so nicht gewollt" beantwortet werden. Da wird sich jetzt mokiert über "Wir haben zuviel Geld für die Einsätze ausgegeben", aber der Gedanke "Wir haben zuwenig Geld für den Grundbetrieb investiert" kommt erst gar nicht.

...und dann steht da noch diese angeordnete Nullrunde in der Wartungs- und Ersatzteilversorgung im Raum. Diese Phase "durfte" ich sogar noch als aktiver Soldat mitmachen. Ich wusste zwar schon vorher, wie man einen Wolf oder 5t GL mit Tape, Nylons, Sekundenkleber und Watte wieder fit macht, hätte aber nie gedacht, dass das ohne Not mal notwendig sein müsste. Ich habe nichts gegen Zivilisten in der Führungsstruktur der Armee, aber diese sollten doch bitte wenigstens ein klein bischen Ahnung von ihrem Metier haben. Und auch Lust dazu, was bei anderen erst befohlen werden muss. Da das nicht der Fall zu sein scheint, ist erstmal groß Reine machen angesagt.

Holt unsere Jungs heim, lasst sie eine ordentliche Arbeitsvorbereitung durchführen, einen ECHTEN grünen Ampelstatus herstellen und DANN können wir gerne darüber nachdenken, den politisch erklärten standesgemäßen Platz in der Weltpolitik einzunehmen. Bis jetzt läuft seit gut 14 Jahren reine politische und finanzielle Sabotage an der Wehrfähigkeit Deutschlands, egal ob es Bündnisverpflichtung oder Landesverteidigung ist.
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01.10.2014 06:36 Uhr von Borgir
 
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@BastB

und wo sind die Verträge und deren Einhaltung, die der Bund einfordern sollte und es nicht tut? Komm schon, der Bund ist schuldlos...lächerlich
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01.10.2014 09:15 Uhr von machi
 
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Dass der Eurofighter bauliche Mängel hat ist seit Jahren bekannt, ebenso wie dass deutsche Gewehre ab k.A. 50° oder so nicht mehr zielsicher sind, dass die deutsche Polizei mit abhörbarem Analogfunk arbeitet, usw
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01.10.2014 10:39 Uhr von TinFoilHead
 
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Is aber auch schon was älter. Kam nicht ganz am Anfang raus, das von über 100 Eurofightern nur 4 oder 5 flugbereit sind?

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