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Münster: Hund der Kita-Leiterin biss Kind und ihr wird gekündigt - nun klagt sie

Einer 59-jährigen Kita-Leiterin wurde gekündigt, da sie gegen die Bestimmung verstoßen hat, ihre beiden Hunde in die Kindertagesstätte mitzubringen. Voraus ging ein heftiger Vorfall, bei dem einer ihrer Hunde einen Dreijährigen ins Gesicht gebissen hatte.

Dem Kind musste in einer Klinik eine tiefe Wunde im Gesicht genäht werden. Wegen der eindeutigen Missachtung gegen die Vorschriften wurde der 59-Jährigen von der Stadt Münster das Arbeitsverhältnis gekündigt.

Obwohl der zuständige Personaldezernent der Kita-Leiterin schon vor dem Unglück auf die Ordnungswidrigkeit hingewiesen hatte, brachte sie ihre Hunde dennoch in die Tagesstätte mit. Jetzt klagt sie gegen ihre Entlassung.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Klage, Hund, Kündigung, KiTa
Quelle: merkur-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2014 22:21 Uhr von Schnulli007
 
+30 | -1
 
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Alleine die Tatsache, dass die Frau dagegen klagt zeigt doch, um was für einen Menschen es sich bei ihr handelt.
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30.09.2014 23:34 Uhr von Rongen
 
+6 | -0
 
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Was die sache für mich doppelt so schlimm macht, und da hat bast völlig recht das ihr anscheined Gerechtigkeitsempfinden völlig abgeht, und das bei einen Angestellten eines Kindergartens.
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01.10.2014 01:25 Uhr von Weltenwandler
 
+4 | -10
 
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deshalb bin ich der Ansicht Tierhalter müssen sich regelmäßig psychologisch testen lassen ob sie geeignet sind ihre Tiere zu halten und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Das hier ist ja wohl mindestens grobe Fahrlässigkeit und das Tier muss ja jetzt sowieso eingeschläfert werden. Wurde den Menschen der viel zu leichte Zugang zu gefährlichen Tierarten durch Bürokratie erschwert werden gäbe es deutlich weniger davon und das fände ich nicht das schlechteste.

Nachtrag : Ich finde solche Tiere sind schlussendlich wie Waffen, nur eben mit nahezu keinerlei Kontrolle über die Handhabung und den Erwerb. Würden Waffen so frei verkäuflich sein wie Schäferhunde und jeder einen kriegen der nur das nötige Kleingeld aufweisen würde würde es vermutlich sehr viel mehr Schusswaffengewaltverbrechen geben. Hundebesitz muss daher streng reglementiert werden.

[ nachträglich editiert von Weltenwandler ]
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01.10.2014 02:04 Uhr von Deejah
 
+0 | -3
 
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" ist das Kind von einem eher kleinen Terrier verletzt worden."

Alte Frau mit Fußhupe
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01.10.2014 03:21 Uhr von Zxeera
 
+5 | -1
 
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Das Kind ist gebissen worden. Ihr wurde gesagt, dass die Hunde nicht mitdürfen, da braucht die nicht klagen. Vorallem. wennn sie vorher schon auffällig war. Sie wird den Prozess verlieren.
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01.10.2014 07:57 Uhr von coco01
 
+1 | -5
 
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Hoffentlich wird sie und ihre Hunde weggesperrt.
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01.10.2014 08:05 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -1
 
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Die Kündigung ist in meinen Augen zurecht.

Alleine das sie Hunde mitbringt, obwohl es verboten ist.
Und das in einen Kindergarten mit lauter kleinen Kindern,
die doch mal die Hunde ggf. auch zwicken oder nicht merken, dass die Hunde nicht gestreichelt werden wollen.

Aber wie schon gesagt wurde, so sind manche Hundehalter eben. "Sie wollen doch nur spielen"...
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01.10.2014 10:31 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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Für mich hat hier nicht die Leiterin der Kita versagt, sondern der Personaldezernent. Wenn der schon das Vergehen und die Missachtung von Vorschriften der Leiterin festgestellt hat, hätte er da nachhaken müssen. Bei einem weiteren Antreffen der Hunde in der Kita, hätte zur Folge haben müssen, dass er die Hunde mit Polizeigewalt wegschaffen hätte lassen müssen. Der Leiterin ist sowieso nicht zu helfen. Das zeigt ja nun ihre Klage.
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01.10.2014 11:02 Uhr von PakToh
 
+1 | -3
 
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Mal ne ganz blöde Frage: Hat der Personadezernent die gute Dame nur auf eine Ordnungswidrigkeit hingewiesen oder hat er ihr eine Abmahnung gegeben?

Ob es Bisse gab ist hier zweitrangig, dann entweder hat man die gute Abgemahnt und kann darüber ihr Kündigung rechtfertigen doer aber der gute Dezernent sollte sich mal an seine eigene Schlampigkeit fassen und ich sehe die Kündigung als ungerechtfertigt an.

Was nteressiert es den Arbeitgeber, ob ich eine Ordnugnswidrigkeit begehe, relevant ist, ob ich meine Arbeit richtig mache und wenn der Arbeitgeber die Hunde nicht in der Kita haben will gibt es für mich nur ein einziges Argument das ich gelten lasse: 1-2 mündliche Rügen, falls die nicht fruchten: Abmahnung und mit der Dritten dürfte sich die Gute dann ihre Papiere abholen.

Wenn der Arbeitgeber zu dämlich ist das zu tun selber Schuld.

Ansosnten gäbe es die Möglichkeit der Kündigung aufgrund der Gefährdung der Schutzbefohlenen, dann kann man sie aber nicht mit der Begründung entlassen sie hätte trotz Rüge irhe Hunde mitgebracht sondern nur damit, dass sie gefärliche Hunde in die Nähe der Kinder gelassen (und nciht ausreichend bewacht) hat. - Hier käme dann das generelle Verbot erschwerend hinzu, aber auch das Fehlen von Abmahnungen erleichternd.
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01.10.2014 11:02 Uhr von dunnoanick
 
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@ Weltenwandler:

Wenn Tierhalter nen Psychotest brauchen, was ist dann mit Autofahrern? Da kann noch viel mehr und schlimmeres passieren. Oder beim Kauf von Küchenmessern? Muss jetzt jeder Koch eine Lizenz haben?
Wenn du sagst, dass das ja reine Objekte sind und die nicht leben, was ist dann mit Kindern? Die muss man auch erziehen und wenn man da versagt, dann...
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01.10.2014 11:15 Uhr von sooma
 
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«Schon vor einigen Jahren sei bekannt geworden, dass die Frau ihre Tiere mit in die Einrichtung bringe. Ihr sei unmissverständlich klar gemacht worden, dass das verboten ist, so Heuer. Folgt man dem Personaldezernenten, hat sich die Stadt offenbar genötigt gesehen, mit unangekündigten Besuchen zu kontrollieren, ob sich die Einrichtungsleiterin an die Maßgabe hält. „Wir haben keine weiteren Hinweise gehabt, dass sie die Hunde noch mitbringt.“» http://www.noz.de/...

Vielleicht hätten sie einfach mal die Kinder und Eltern danach fragen sollen?
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01.10.2014 11:29 Uhr von langweiler48
 
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@Pak Toh ......

Du konstruierst dir etwas zusammen das für einen vernünftig denkenden Menschen nicht nachvollziehbar ist. Tiere haben auf keinem Fall etwas in einer Kita verloren. Ok., ein sicher installiertes Aquarium, da ist nichts einzuwenden. Andere Tiere aus dem Grund nicht, da sie Krankheiten übertragen können und wie man auch hier in diesem Fall gefährlich werden können. Du spielst hier diese Angelegenheit bewusst, mit deiner Beurteilung der Hundebisse, herunter. Warum? Wenn ein Kind im Gesicht durch die Hundebisse genäht werden musste, dann ist das sehr bedenklich.

Warum der Hund gebissen hat, steh auf einem anderen Blatt. Vielleicht wurde er geärgert und hat sich da instinktiv gewehrt. Wäre der Hund nicht dagewesen, hätte er nicht beißen können. Hätte die Leiterin, was fast unmöglich ist auf alle Kinder und ihre beide Hunde genügend Aufsichtspflicht walten lassen, wäre nichts passiert.

Mit seiner Maßnahme hat der Arbeitgeber richtig gehandelt, egal ob diese Leiterin nun gegen die Entlassung klagt. Wenn die Richter und Staatsanwälte klug sind, dann schmettern sie die Klage mit der Begründung, der Unfähigkeit zum Ausüben ihres Berufes, ab.

Noch zur Information.. Ich habe seit 62 Jahren immer ein oder mehrere Haustiere als Weggefährten. Du musst also nicht denken, dass ich ein Tierhasser bin.
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01.10.2014 13:41 Uhr von Gustav_
 
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oh tiere - insbesondere hunde - haben durchaus etwas in der kita verloren.
WICHTIG: -> nur sollten diese darauf geschult sein.
idr ist es dann tatsächlich die schuld vom kind (das sind in der regel arschkinder, die auf niemanden hören und sich jeden scheiß erlauben) .... aber sowas passiert dann auch nur jubeljahre.

hier war der hund wohl offensichtlich nicht darauf geschult. => der hund gehört nicht in die kita. vorallem muss sowas wie dem hund auch die kita-leitung zustimmen. auch das wurde missachtet.
kurzum: kündigung sollte rechtens sein. alles andere würde mich wündern.

[ nachträglich editiert von Gustav_ ]
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01.10.2014 14:25 Uhr von langweiler48
 
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@Gustav lese nochmal die News Der Kita Leitung gehörten diese beiden Hundes. Also war eine Zustimmung indirekt gesehen da. Hunde gehören nicht in eine Kita. Und ein Hund wird doch nicht für eine Kita geschult. Wenn ein Hund Gehorsam kennt, dann wendet der diesen überall an.
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01.10.2014 16:16 Uhr von Gustav_
 
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@langweiler48:
wooopsie! ja, da haste recht :)
aber immerhin hatte sie von einer kontrollinstanz die nachricht bekommen, dass das nicht in ordnung sei.

such einfach mal in einer suchmaschine deiner wahl nach "hundetraining kindergarten" da wirst du einiges finden. genauso gibt es auch viele verschiedene richtungen worauf hunde getrimmt werden können. seien es polizeihunde, blindenhunde, rettungshunde usw... und so gibt es auch z.b. kindergarten-hunde. ich hab auch schon im bekanntenkreis davon mal gehört. ich denke, dass ein hund es auch nicht einfach hat unter vielen aktiven kindern zu sein und von daher ein training für ihn auch sinnvoll ist.

[ nachträglich editiert von Gustav_ ]

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