30.09.14 18:07 Uhr
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Schätzung: Vier Millionen Deutsche sind depressiv, nur 20 Prozent werden behandelt

Am morgigen 1. Oktober findet der Europäische Depressionstag statt. In diesem Zusammenhang hat sich Detlef Dietrich, Koordinator des Europäischen Depressionstages, geäußert und erklärt, dass angeblich rund vier Millionen Deutsche an Depressionen leiden.

Doch nur etwa 20 bis 25 Prozent der Betroffenen würde eine ausreichende Therapie bekommen. Oftmals liege dies jedoch an den Menschen selbst, da sie sich keine professionelle Hilfe suchen würden.

Doch auch die Mediziner würden viel zu selten nach dem seelischen Wohlbefinden der Patienten fragen und deshalb oft eine Depression übersehen. Laut Dietrich kann man die Mehrheit der jährlich rund 9.500 Suizide in Deutschland auf eine nicht richtig behandelte Depression zurückführen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutsche, Depression, Schätzung
Quelle: rundschau-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.09.2014 18:28 Uhr von einerwirdswissen
 
+6 | -0
 
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Ganz genau wok!

Ich finde es traurig, dass den Kranken die Schuld gegeben wird.
Laut den Ärzten liegt es daran, dass es zu wenig Psychotherapeuten in Deutschland gibt,und die Wartezeiten auf einen Therapieplatz in einigen Regionen bi zu einem Jahr dauern können.Die durchschnittliche Wartezeit beträgt im Moment 8 Monate.Meisstens verfestigt sich die Depression durch eine lange Wartezeit,was den Heilungsprozess verlängert und erschwert.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hatte schon 1999 vor einer Zulassungsbegenzung von Therapeuten gewarnt.
Das Ausmaß des volkswirtschaftlichen Schadens ist nicht abzuschätzen.
Mehr befristet berentete Menschen und längere Therapieen kosten den Krankenkassen und den Staat ne menge Geld.
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30.09.2014 18:59 Uhr von VerSus85
 
+0 | -14
 
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30.09.2014 19:14 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -1
 
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Es ist nicht einfach. Wer Arbeit hat der kann sich glücklich schätzen. Wer sich zu beschäftigen weiss hat Glück. Doch wer in einer Blocksiedlung im Armenviertel von Stütze lebt und ständig den Gerichtsvollzieher im Hause hat, den verstehe ich wenn er depressiv wird.
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30.09.2014 19:29 Uhr von HumancentiPad
 
+3 | -0
 
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@ ZRRK
Wenn jemand geliebtes stirbt ist man nunmal in einer depressiven Phase ganz normal!

Aber es ist erst eine klassische Depression wenn sich dieser Zustand nicht bessert und da jeder Mensch anders und unterschiedlich lange trauert ist es bei so etwas schwer zu sagen wann die eigentliche Depression beginnt.

Aber es geht um die Fälle bei denen man "nicht weis" warum es einem so schlecht geht.
Und das kann auch daran liegen das bestimmte Hirnfprozesse nicht richtig ablaufen.
In manchen Fällen einfach eine Funktionsstörung.

[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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30.09.2014 19:43 Uhr von Retrobyte
 
+6 | -0
 
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@VerSus85:
Schau doch mal nach wie genau eine Depression definiert wird.
Aussagen wie "Ich hab ein kleines Weh-Wehchen" oder "Ich bin gerade etwas traurig" unterscheiden sich um Welten von "Ich bin depressiv".

Aber es ist schon gut das sich das allgemeine Bild zu psychisch erkrankten Menschen in der Gesellschaft allmählich ändert und diese so langsam mal Ernst genommen werden.

Nur noch Idioten hauen Aussagen wie du sie hier getroffen hast raus.
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30.09.2014 20:17 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -0
 
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Ist doch kein Wunder.

In der Arbeit wird immer mehr verlangt. Überstunden.
Weiterbildungen soll man neben der Arbeit absolvieren.
Und der Lohn bleibt seit Jahren gleich.

Daneben steigen die Lebensunterhaltskosten Jahr für Jahr.
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30.09.2014 20:18 Uhr von HumancentiPad
 
+2 | -1
 
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@ Anna77

Ich wenn ich am Ende des Monats ins Portemonnaie schaue!
:)
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30.09.2014 20:21 Uhr von Biblio
 
+2 | -4
 
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"Die Frage ist doch vielmehr: was ist das für ein Land, in dem so viele Menschen ausgequetscht werden bis zum Burnout, so viele Menschen keine Freude und Zukunft mehr sehen?"

Das ist Karma.
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30.09.2014 21:06 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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4 millionen?alle..............
warum wohl.......
wenn man immer ein ein volk einprügelt.........

[ nachträglich editiert von kuno14 ]
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30.09.2014 21:07 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Das wird noch schlimmer werden und da aus alter Tradition heraus die Ursachen eh nie beseitigt werden, muss ja jemand schuld haben, und da nehmen wir doch gleich die Opfer als Solche!
Der Rest braucht eh nur jemanden, den er in die Erde trampeln kann!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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01.10.2014 09:28 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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"Experten schätzen, dass vier Millionen Menschen in Deutschland unter einer Depression leiden. "
http://www.rundschau-online.de/...

Welche Experten? Welche Methode wurde angewandt, um herauszufinden, daß vier Millionen Menschen depressiv wären? Welche Quelle benutzt die Quelle?
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01.10.2014 15:09 Uhr von Ne-La-Ru
 
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Tja wer ist auch so dämlich und holt sich ne F Diagnose ins Haus? (F Diagnose nach ICD umfasst alle Psychischen Störungen und Abhängigkeiten von Medikamenten)
Das dümmste was man machen kann! Die Krankenversicherungen stufen dich als Risikopatient ein und Lebensversicherungen etc. wollen dich nicht mehr.

Ich hatte mal massive Probleme nach einer Trennung. Hat mich den Job gekostet und ich war völlig fertig. War beim Arzt und der sagte: Okay du hast die Wahl:
Ich behandele dich jetzt mal ein paar Wochen wegen Kopfschmerzen und schreibe dir Medikamente auf die du selbst bezahlst. Dazu überweise ich dich an einen Psychologen und der schreibt dir eine Privatrechnung.
Das machen wir solange du es dir leisten kannst. Sollte es dir besser gehen super und die Sache ist vergessen. Solltest es dir dann nicht besser gehen machen wir es über die Krankenkasse aber das würde ich vermeiden. Ne F Diagnose ist das schlimmste was du haben kannst.

Das ist das Gute ein Privatpatient. Ich kann mir die Private kaum leisten und muss sonst überall abstriche machen, aber ich kann mir meine Ärzte aussuchen und ich LESE vorher was an die Krankenkassen übermittelt wird. Dazu bekomme ich alle Arztbriefe und hab schon so manche Diagnose bei Ärzten abgeschmettert weil im nachhinein die nur zur besseren Abrechnung meines Besuches gedient haben.
In unsere Leistungsgesellschaft wird es nicht mehr lange dauern bis Arbeitgeber einsicht in die Krankenakten bekommen. Sei es Legal oder illegal.

Dazu ist JEDER Mensch in seinem Leben mal Depressive. Das ist völlig normal, manchmal reicht nur ein Termin mit einem Psychologen aus oder nur ein Gespräch mit Freunden oder einfach anderen Menschen.
Das was die im Text unter Depressionen verstehen sind glaube ich nur die schweren Fällen die in deutschen Wohnzimmern rumsitzen und leiden.


[ nachträglich editiert von Ne-La-Ru ]
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01.10.2014 21:54 Uhr von Schmollschwund
 
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@ ViertelJ_

"Dazu noch Ängste schüren "

Jep. Ebola gehört selbstverständlich SOFORT auch dazu. Bei ZDF kann man sich gleich mal informieren. Mal gespannt ob morgen früh die ersten in der Arztpraxis sitzen und von Ebola-Symptomen sprechen... ich weiß ja auch nicht mehr. Und da sollste keine Depression bekommen.

Die Depressionen kriegt man auch nur in den Griff, wenn man die Leute "verhungern" lässt, die nichts zur Gesellschaft beitragen und nur abkassieren wollen.

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