29.09.14 15:42 Uhr
 381
 

Essen: Stadt bezahlt Alkoholiker für Innenstadtreinigung mit Bier

Die Stadt Essen hat die Aktion "Putzen für Bier" ins Leben gerufen, bei dem Alkoholkranke für Bier die Innenstadt reinigen.

Das Ordnungsamt will die Suchtkranken so erreichen und ihnen letztendlich damit helfen.

"Mit Speck fängt man Mäuse", erklärte der Sozialdezernent Peter Renzel die ungewöhnliche Idee, die bereits so in Amsterdam praktiziert wird.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, Essen, Bier, Alkoholiker
Quelle: welt.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro
Bundestag: Sozialhilfe für EU-Ausländer eingeschränkt
Einigung über Kaiser`s Tengelmann - Verbraucher sind die Verlierer

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.09.2014 15:47 Uhr von Johnny Cache
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Warum heißt die Stadt dann Essen und nicht Trinken?
Kommentar ansehen
29.09.2014 15:49 Uhr von eeyorE2710
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Krass... Hätte jetzt als Quelle eigentlich eher den Postillon erwartet... Krasse Welt... Bald vielleicht dann noch Zusatzprogramme wie Crack oder Heroin?
Kommentar ansehen
29.09.2014 16:51 Uhr von holaa
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
und wer noch kein Alki ist, wird dann einer ?

tztztztz
Kommentar ansehen
29.09.2014 16:54 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Und Kiffer? Kriegen die Gras?
Kommentar ansehen
29.09.2014 17:38 Uhr von Shalanor
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Find ich garkeine schlechte Idee. Die finden dann immerhin da in eine "gemeinschaft" rein welche se sonst nur m Tresen haben. Und wer weis was sich daraus entwickelt...... Allemal besser als den ganzen tag rumzusitzen. Blau sind se so oder so.
Kommentar ansehen
29.09.2014 17:52 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Lass das eine Ente sein!
Kommentar ansehen
29.09.2014 18:19 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
1. Wenn die Schicht, meinetwegen, 6 Std. dauert. Dann mag das ein Süchtiger vielleicht noch durchstehen. Ich glaube aber kaum, dass es nach Feierabend dann nur die 3 Bier gibt oder weniger getrunken wird. Dann wird am Abend vermutlicherweise aufgeholt und am Ende heißt es wohl nur: pro Tag + drei Flaschen.

2. Wenn der besagte Platz in Essen seit Jahren immer schlimmer und verdreckter wird, warum hat die Stadt dann bislang keine regulären Arbeitsplätze geschaffen um der z.B. Müllproblematik Herr zu werden?? Essen hat immerhin 12,7 % Arbeitslosenquote. Findet sich da etwa niemand?

3. In dem Artikel steht, dass 90% der Befragten von Alkohol UND anderen illegalen Substanzen abhängig sind. Ach so, und wenn man denen 3 Flaschen Bier gibt, dann hört auch automatisch, so auf wundersame Weise, ganz plötzlich der Konsum der illegalen Substanzen auf? (was auch immer die damit meinen) Viel Spaß dabei....

4. In absehbarer Zeit würde mich dann auch mal interessieren, wie viele Teilnehmer am Ende wieder in ein reguläres Arbeitsverhältnis gekommen sind.

5. Welche Marke?
Kommentar ansehen
29.09.2014 20:28 Uhr von NilsGH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Habe zu der Aktion eine zwiegespaltene Einstellung:

Einerseits gar nicht so schlecht: Man muss den Tatsachen ins Auge sehen, denn trinken würden die Leute wirklich eh. So arbeiten sie und trinken wahrscheinlich zumindest während der Arbeitszeit weniger. Zudem wird der Platz wieder sauber und sie werden darüber hinaus auch noch an eine sinnvolle Tätigkeit gewöhnt.

Andererseits: Es ist wieder eine Arbeit, die früher fest angestellte Gemeindediener oder Straßenreiniger erledigt haben. Diese Arbeitsplätze sind ja erst mit der Einführung der Ein-Euro-Jobs weggefallen bzw. im Zuge der Sparmaßnahmen eingespart. Ergo fallen echte Arbeitsplätze weg bzw. bleiben wegrationalisiert.

Was lernen wir daraus? Es ist nicht so, dass wir keine "einfachen Arbeiter" mehr bräuchten. Diese Tätigkeiten könnten in der Tat auch Menschen erledigen, die für andere Berufe nicht qualifiziert sind. Sie könnten, würde man diese Berufe wieder als "echte" Arbeitsplätze vergeben, von ihrem Gehalt leben.

Aber nein, lieber lässt man solche Aufgaben von denen erledigen, die sie sowieso auch als echte Arbeitnehmer erledigen könnten: Sozialhilfeempfänger; nur bezahlt man sie nicht entsprechend, sondern behält sie stattdessen unter dem Joch der Sozialhilfe.

Wer erkennt hier die Spirale der Verarmung und des sozialen Abstiegs?

Wir brauchen nach wie vor Menschen, welche einfache Tätigkeiten erledigen. Nur wollen wir nicht mehr dafür zahlen. Ergo "drücken" wir diese Arbeiten den Ärmsten hin und echauffieren uns auch noch darüber: "Die faulen Harzer können ja auch mal was machen ... usw."

Stellt diese Leute wie früher als Arbeiter ein und bezahlt sie anständig. Es müssen ja keine 30,- € die Stunde sein. Hauptsache man kann davon leben und ist arbeits-, kranken- und rentenversichert.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
Kommentar ansehen
30.09.2014 12:19 Uhr von Raptor667
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Anstatt denen eine Therapie zu spendieren...ne da wird deren Krankheit noch ausgenutzt. Billige Arbeitskräfte
Kommentar ansehen
02.10.2014 00:29 Uhr von Suxxess
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Idee ist doch super, und wer die Idee kritisiert der kennt das Beispiel der Drogenpolitik in Portugal nicht.

In Portugal haben sie z.B. auch harte Drogen in kleinen Mengen zum großen Teil legalisiert. Der Besitz ist seit 10 Jahren nur noch eine "Ordnungswidrigkeit".

=> 40 € Strafe
=> Pflicht zum Vorsprechen vor einem Komitee bestehend aus einem Richter, einem Arzt und einem Betreuuer

Ergebnis:
-> Die Zahl der in Therapie befindlichen Personen hat sich verdoppelt.
-> Die Drogentoten sind drastisch gesunken.
-> Die Drogenkriminalität ist vom höchsten Wert in Europa auf unter den Durchschnitt gesunken

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt man auch hier. Der Zweck ist es wieder an die Leute "heranzukommen" um ihnen im Endeffekt besser helfen zu können.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?