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Massenproteste in Hongkong: China warnt den Westen vor Einmischung (Update)

ShortNews berichtete bereits über die Massenproteste für mehr Demokratie in Hongkong und darüber, dass die chinesische Regierung den Fotodienst Instagram abgeschaltet hat. Damit soll scheinbar verhindert werden, dass der "Funke des Zorns" sich auf das ganze Land ausweitet.

Gleichzeitig warnte die chinesische Regierung den Westen vor einer Einmischung und Versuchen von außen, die als illegal bezeichnete Bewegung Occupy Central zu unterstützen. Es sind die schwersten Krawalle seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Jahr 1989.

Zeitweise war auch aktuell von einem Militäreinsatz die Rede, was Peking allerdings mittlerweile dementierte. Auch soll sich der Großteil der Polizisten zurückgezogen haben. Die Demonstranten hingegen halten den Finanzsektor der Metropole noch immer besetzt und haben weiterhin den ÖPNV lahm gelegt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Update, Westen, Hongkong, Einmischung
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2014 15:25 Uhr von blonx
 
+14 | -2
 
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Die Regierung in Peking ordnete nach Angaben der in den USA ansässigen Website "China Digital Times" an, alle Berichte über die Unruhen in Hongkong aus sozialen Medien zu löschen.
In den regierungstreuen Medien wird kaum bis gar nicht über die Proteste berichtet.
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29.09.2014 15:42 Uhr von honalolaoa
 
+11 | -8
 
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Erinnert mich an die ORF Doku ´´Die Revolutionsprofis´´ http://www.youtube.com/...

Ich habe mir einige Videos von den Protesten angesehen und schon Demonstranten mit dem typischen Otpor Zeichen auf Plakaten gesehen und wie gewohnt englisch-sprachige Plakate, die medienwirksam in die Kameras der ausländischen Korrespondenten gezeigt werden.

Anscheinend wieder eine dieser gekauften Demonstrationen.
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29.09.2014 16:29 Uhr von kallin80
 
+1 | -12
 
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29.09.2014 16:38 Uhr von Jaegg
 
+6 | -4
 
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amerika sollte schonmal präventiv china bombardieren, da sie sich schon eingemischt haben ;-)

das totschweigen erinnert mich an die mahnwachen in deutschland, welche auch erstmal schön totgeschwiegen wurden und dann einfach von jetzt auf gleich ins rechte eck geschoben wurden...

:-( es ist eine echt traurige welt, in der wir leben.

[ nachträglich editiert von Jaegg ]
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29.09.2014 17:06 Uhr von architeutes
 
+4 | -15
 
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29.09.2014 17:25 Uhr von architeutes
 
+2 | -3
 
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Ein Land das 1,34 Mrd Einwohner hat ,wie könnte es da keine Proteste geben ?? Alle zufrieden ?? So ein Szenario gibt es nicht ,überall gibt es Proteste.
Wie gesagt in China ,Russland ,Iran und Nordkorea da ist man eben glücklicher als der Rest der Welt.
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29.09.2014 18:18 Uhr von a.j.kwak
 
+7 | -1
 
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@honalolaoa
"und wie gewohnt englisch-sprachige Plakate"

welche sprache denn sonst? ist doch schließlich amtssprache...
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29.09.2014 20:37 Uhr von NilsGH
 
+4 | -0
 
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Habe das heute Morgen in den Nachrichten gesehen. Muss unbedingt mal noch ein paar andere Sender sehen, die darüber berichten. Hatte heute Morgen keine Zeit.

Bin gespannt, wie das andere Sender wie Aljazeera, CNN, RT, BBC und andere darstellen.

Macht das auch mal: Viele Medien ansehen und sich dann ein eigenes Bild von der Sache machen. Wie unterschiedlich da teilweise die Darstellungen sind ... äußerst interessant.

Vor allem interessieren mich die Gründe für den Aufstand: Die hat NTV heute morgen nämlich nicht wirklich genannt. Naja, außer dem üblichen: Protest gegen die Obrigkeit.
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30.09.2014 00:24 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@ lamor200:

Täuscht du dich da nicht? Die KP hat am Tianmen Platz schonmal bewiesen, dass sie nicht nur schwätzen, sondern notfalls auch über Leichen(berge) gehen. Ich würde der KP sogar zutrauen im Fall der Fälle auch wieder Vernichtungslager aufzubauen und eine zweite "Säuberung" durchzuführen. Die Pläne von 1947 dafür liegen ja noch im Keller.

Auch wenn China heute sehr liberal rüberkommt, man darf niemals vergessen, dass dieses Land von einem Kader regiert wird der genau die gleichen Methoden angewendet hatte wie die NSDAP. Das einzige was China vom dritten Reich unterscheidet ist, dass sie den Krieg gewonnen haben.
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30.09.2014 06:15 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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Update: Nein, die Regierung Hongkongs knüppelt nicht die Proteste nieder. Die Protestler demonstrieren zurecht gegen eine Gesetzesändeurng, die die Demokratie bsschneiden wird.

Jedoch tun sie das im Regierungs- und Bankenviertel. Problem: Banken können nicht arbeiten, sind teilw. seit Tagen geschlossen. Die Börse ist seit zwei Tagen ebenfalls zu.

Was glaubt ihr, was hier los wäre, wenn ein paar tausend Leute hier die Frankfurter Börse lahm legen würden? Oder die Tätigkeit der Regierung beeinträchtigten?

Da wären so schnell mehrere Hundertschaften aufgefahren, um die Leute auseinander zu treiben.

Also keine "Revolution", sondern einfach Demos, die die Wirtschaft beeinträchtigen. Klar, das ist auch deren Absicht, aber die Reaktion der Regierung war absehbar.

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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30.09.2014 06:16 Uhr von NilsGH
 
+1 | -0
 
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Mist, verdrückt.

[NACHTRAG]:

Quelle: Aljazeera und euronews
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30.09.2014 08:11 Uhr von ghostinside
 
+1 | -0
 
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Man merkt, dass China Angst vor der eigenen Bevölkerung hat. Hier im Westen braucht man kein Instagram, Facebook oder sonstwas abschalten. Solange Flashmobs und ALS IBC´s wichitger sind, haben die Regierungen hier nichts zu befürchten...
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30.09.2014 10:29 Uhr von TragischerEinzelfall
 
+0 | -0
 
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Oha wenn der schlafende Drache erwacht. Überlegt euch das mal. Eine milliarde Menschen auf der Straße...was wollen die paar hundert da machen? Als ob die Armee sich nicht auf die Seite des Volkes stellen würde nach kürzester Zeit..die müssten schon ne Atombombe auf ihr eigenes Volk werfen..

[ nachträglich editiert von TragischerEinzelfall ]

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