29.09.14 14:42 Uhr
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Ebola-Hilfsmission startet mit Panne: Erste Transall sitzt auf Gran Canaria fest

Aktuell stehen sowohl die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als auch die Bundeswehr allgemein in den Schlagzeilen. Während die Bundeswehr damit kämpft, wenigstens Teile der Luftwaffe einsatzfähig zu halten, verkündet die Ministerin ohne Absprache mit den Soldaten neue Hilfsmissionen.

Wie zum Beispiel die Ebola-Mission in Liberia (ShortNews berichtete), bei der zwei Krankenhäuser vor Ort mit Freiwilligen betrieben als auch eine Luftbrücke eingerichtet werden soll. Diese Luftbrücke sollte eigentlich heute starten, doch schon bei der ersten Maschine trat eine Panne auf.

Die Transall konnte nicht wie geplant in den Senegal fliegen, sondern musste auf Gran Canaria notlanden und sitzt dort nun fest. Und auch für die Krankenhäuser gibt es noch keinen vernünftigen Plan. In einem ersten Bericht der Bundeswehr gibt es noch zahlreiche offene Fragen und Unklarheiten.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Panne, Ebola, Gran Canaria
Quelle: spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.09.2014 14:42 Uhr von blonx
 
+1 | -0
 
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Und auch von der Leyens Ankündigung, deutsche Soldaten umgehend auszufliegen, sollten diese sich mit Ebola infizieren, ist momentan technisch nicht umsetzbar. Die fliegenden Krankenhäuser "Medevacs" der Bundeswehr sind nicht auf Seuchenopfer ausgelegt und müssten erstmal umgebaut werden. Weitere Unklarheit ist die Sicherheit der Soldaten. Die Bundeswehr möchte "Force Protection", also robusten Einheiten, nach Liberia verlegen, da schon öfter ausländische Helfer angegriffen worden sind.
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29.09.2014 16:27 Uhr von Fabrizio
 
+6 | -0
 
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Wie man sieht hat die Verteidigungsministerin die Situation voll unter Kontrolle.
Nachdem man bei der unkontrollierten Ausbreitung von Ebola lange Zeit tatenlos zugesehen hat, verfällt man nun in blinden Aktionismus und produziert fröhlich Pleiten, Pech und Pannen.