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Russischer Außenminister wirft Westen Missachtung der Gleichheit der Staaten vor

Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow stünde der Westen mit den USA an der Spitze der Demokratie und Menschenrechte, jedoch würden sie die Gleichheit aller Staaten nicht anerkennen.

"Die westlichen Partner haben unsere zahlreichen Mahnungen ignoriert, dass eine Verletzung der Prinzipien der Uno-Charta und der Schlussakte von Helsinki unzulässig ist", so Lawrow vor der Uno-Vollversammlung.

Außerdem sei die NATO bloßgestellt worden, da sie auf eine feindselige Rhetorik gegen Russland umgestiegen sei, obwohl dies die Interessen des Westens nachteilig beeinflussen würde, so Lawrow weiter. Bei der Erweiterung der NATO sei nicht auf die legitimen Interessen aller Staaten in Europa geachtet worden.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Außenminister, UNO, Westen, Missachtung, Gleichheit
Quelle: german.ruvr.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2014 15:32 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -10
 
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Mit der Anfang der Neunziger zugesicherten "Keine Osterweiterung der Nato" wäre geographisch nur Georgien gemeint, da die Türkei schon in der NATO damals war.

Also von Griechenland aus gesehen ist der Beitritt der baltischen und balkanischen Staaten nur eine Norderweiterung.
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28.09.2014 15:39 Uhr von mcdar
 
+6 | -2
 
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Das Gleiche kann man von der EU auch sagen. Der "rote Faden" ist so offensichtlich dass er schon blendet, aber wird man je was unternehmen?
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28.09.2014 16:21 Uhr von architeutes