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USA: Frau vergibt ihrem Vergewaltiger und bedankt sich für Schuldanerkenntnis

Vor elf Jahren wurde eine Frau auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Los Angeles in ihrem Fahrzeug überfallen und brutal vergewaltigt. Der Täter konnte erst vor kurzem ermittelt werden. In der folgenden Gerichtsverhandlung konfrontierte das gefasste Opfer ihren Vergewaltiger.

Ruhig, aber emotional aufgeladen, sprach die Frau direkt ihren Peiniger an. Sie hätte das Trauma der Tat immer noch nicht überwunden. Aber sie würde ihm vergeben und bedankte sich für seine Anerkennung der Schuld. Das würde ihre gestörte Gefühlswelt ein wenig beruhigen.

Der Mann, der wegen der Tat zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, war bei der Anhörung ziemlich kleinlaut. Er könne sich wegen seiner mentalen Störung nicht an den Vorfall erinnern, bekannte sich aber schuldig. Die abschließenden Worte seines Opfers waren, dass er künftig etwas Gutes tun solle.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Vergewaltiger
Quelle: people.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2014 10:45 Uhr von huntingphil
 
+6 | -14
 
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Gott, ist die alte dämlich.
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28.09.2014 11:18 Uhr von Trallala2
 
+13 | -0
 
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@huntingphil

"Gott, ist die alte dämlich."

Eine Vergewaltigung ist etwas sehr schlimmes. Aber noch schlimmer kann es sein sich danach sein Leben zu ruinieren und sich von dem Ereignis sein Leben mental zu diktieren.

Manchmal ist es einfacher zu vergeben und normal zu leben.
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28.09.2014 11:25 Uhr von sv3nni
 
+2 | -4
 
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vlt stockholm syndrom http://de.wikipedia.org/...
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28.09.2014 11:54 Uhr von Taylan
 
+6 | -0
 
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Wow, echt 20 Jahre? Hier wäre der mit höchstens 7 davon gekommen... 20 Jahre für Seelischen Mord finde ich gut!
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28.09.2014 15:40 Uhr von FadingMoon
 
+1 | -0
 
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Ich würde zu gern die Beweislage kennen. Er sagt er erinnert sich nicht an die Tat, gibt sie aber zu. Was ist so ein Geständnis wert. Er wäre nicht der erste, der unschuldig wegen einer Vergewaltigung im Knast sitzt. Selbst wenn sie ihn "zweifelsfrei" idenzifiziert hat, zeigen Studien, dass das Gedächtnis sehr viel unzuverlässiger ist, als man gemeinhin annimmt.
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28.09.2014 15:47 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
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In nur 6 Kommentaren vor mir kann man sehen wie unterschiedlich die Menschen sind. Wenn da einer schreibt "Der Alten", dann seine Einstellung zum anderen Geschlecht. Bei meiner Beurteilung von dem fällt er unter der Rang eines Tieres.

Die einen sagen, das mit dem Vergeben wäre nicht richtig, die anderen sagen und argumentieren auch ihre Meinung, dass das Opfer richtig gehandelt hat.

Ich möchte da kein Urteil abgeben, weil mir so etwas nicht zugestoßen ist und ich deshalb auch nicht in der Lage bin, zu beurteilen was richtig und falsch ist. Bei einem ist der Weg richtig und bei anderen eben der andere Weg.
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28.09.2014 16:12 Uhr von fox.news
 
+0 | -0
 
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@ Trallala2
"Eine Vergewaltigung ist etwas sehr schlimmes. Aber noch schlimmer kann es sein sich danach sein Leben zu ruinieren und sich von dem Ereignis sein Leben mental zu diktieren.

Manchmal ist es einfacher zu vergeben und normal zu leben."


Zumal der Täter sich auch schuldig bekannt hat (sicherlich auch aufgrund der Beweislast, aber trotzdem) und eine dementsprechend Strafe absitzen muß (selbst wenn er nicht die gesamten zwanzig Jahre verbüßt, dürfte er einige Zeit hinter Gittern verbringen).

Dazu kommt, daß sie laut anderen Berichten mittlerweile nicht mehr in den USA lebt, sondern in Kanada, wo sie ein neues Leben angefangen hat. nur logisch, daß sie mit der Vergangenheit möglichst "abschließen" möchte.
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28.09.2014 16:13 Uhr von fox.news
 
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@ FadingMoon
"Ich würde zu gern die Beweislage kennen."

siehe hier:

"Within months of her arrival, however, authorities notified Piper that her rapist had been identified by cold case detectives using DNA testing."

http://losangeles.cbslocal.com/...

er wurde also aufgrund übereinstimmender DNA überführt.
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29.09.2014 13:31 Uhr von omar
 
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Naja, bei der Strafe (20 Jahre) kann man sich auch mal "großmütig" zeigen und vergeben...
Ich könnte es nicht, aber das Urtail finde ich zumindest mal angemessen.

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