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Verbogene iPhone 6: So schlecht schneidet das Gerät bei Belastungen wirklich ab

Wütende Käufer beschwerten sich in den letzten Tagen über ihre neuen iPhone 6-Geräte, die sich verbiegen würden, wenn man sie in der Hosentasche trägt und sich dann hinsetzt. Daher hat Apple Einblicke in den hauseigenen Stress-Test gegeben, um zu beweisen, dass dies nicht sein kann (ShortNews berichtete).

Consumer Reports, das amerikanische Pendant zum deutschen Stiftung Warentest, hat daher mehrere Smartphones verschiedener Hersteller einem Belastungstest, den auch Apple für interne Zwecke nutzt, unterzogen. Das Ergebnis ist wenig überraschend.

Das iPhone 6 deformiert sich bereits nach einer Belastung von 32 Kilogramm auf der Oberseite und biegt sich nicht mehr zurück. Das Samsung Galaxy Note 3 hingegen hält einer Belastung von 68 Kilogramm stand und formt sich sogar nach Deformation zurück. Das LG G3 hält 59 Kilogramm Belastung stand.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Test, iPhone, Gerät, Belastung, iPhone 6
Quelle: computerbase.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.09.2014 10:16 Uhr von Crushial
 
+8 | -2
 
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Man muss sagen, dass der Belastungstest von Consumer Reports nicht wirklich etwas taugt, denn die verbogenen iPhone-6-Geräte der Kunden waren fast alle im Bereich des Lautstärkereglers verbogen und nicht in der Mitte des Geräts, wo der Belastungstest des Consumer Reports angesetzt hat. Das bedeutet, dass sich das Gerät unter realen Bedingungen in der Hosentasche bereits nach noch viel geringerer Belastung verformt, weil die Kräfte gleichmäßig auf das Gehäuse und nicht nur zentral wirken.
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28.09.2014 10:39 Uhr von ar1234
 
+4 | -2
 
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Produkttests unter realen Bedingungen gibts nur von Firmen, die wirklich was von Qualität halten...... daher sehen wir sowas fast nie.

Aber eins zeigt schon dieser Test,... es gibt unter all den Konkurrenten nur ein einziges anderes Telefon, das ebenso schlecht abschnitt wie das Iphone. Es wundert mich, dass es keinen Applefan juckt, dass Apple das so durchgehen ließ.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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28.09.2014 11:06 Uhr von matador11119
 
+3 | -1
 
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Wem soll man da nun glauben?

http://www.youtube.com/...

Bei diesem Testvideo, was sehr glaubhaft aussieht, wird das iPhone 6 bei 100 Pfund um 3,25mm verbogen, das Samsung Galaxy S4 sogar um 4,5mm (iPhone 5s nur um 1,75mm)....
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28.09.2014 11:32 Uhr von ar1234
 
+4 | -2
 
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@Matador: Das Samsung sieht danach aber dennoch aus, wie vorher.

Eine Kraft von 100 Pfund (etwa 50 Kilo pi mal Daumen) kann übrigens sehr leicht auftreten. Sie tun das sogar regelmäßig! Wir Menschen sind schließlich ständig in Bewegung und das nicht nur in Zeitlupe! Nur Lügner, Unqualifizierte und Vollpfosten unter den Physikern unter den Testern wissen das nicht.

Ein halbwegs in Physik versierter weiß zudem, dass diese Testvorrichtung die Schwachstelle des Ipones nicht aufzeigt (Hebelwirkung, Kräfteverteilung,..). Eben deshalb sind Tests unter Realbedingungen nötig.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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28.09.2014 11:49 Uhr von Danymator
 
+2 | -6
 
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Wer sein Smartphone (größer als 4 Zoll) in der Hosentasche transportiert und sich damit noch so in sein Auto oder woanders hin setzt braucht sich wirklich nicht über solche Sachen aufzuregen. Das gilt übrigens nicht nur für Apple-Geräte...
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28.09.2014 11:57 Uhr von ar1234
 
+4 | -1
 
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@Danymator: Also bist du auch der Ansicht, dass man für ein Smartphone eine Jacke oder ein Hemd mit Taschen zu tragen hat oder sich das Smartphone doch sonstwo hinzustecken hat?

Ein Smartphone ist per Definition ein kleines Gerät, dass auch in der Hosentasche Platz finden muss. Das Jahr besteht nämlich nicht nur aus Frühling, Herbst und Winter und nicht jeder steht auf Jacken im Sommer oder Tragen von Handytaschen.
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28.09.2014 12:13 Uhr von Danymator
 
+2 | -3
 
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^^ Stell dich mal nicht so an... ZB. Geräte mit 5 Zoll als klein zu bezeichnen. Kauf die ein 3,5 Zoll Gerät und du hast bestimmt keinerlei Transportprobleme mehr...

;)

[ nachträglich editiert von Danymator ]
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28.09.2014 12:35 Uhr von ar1234
 
+1 | -0
 
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@Danimator: Ich hab ein 3,5 Zoll Display auf meinem antiquierten von Vodafone gebrandeten Samsung, dessen genaue Bezeichnung mir sogar scheißegal ist. Brauch ich doch eh nur zum Telefonieren und vielleicht mal Bilder und Videos machen. Und ja, ich trage es in der Hosentasche.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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28.09.2014 13:27 Uhr von kingoftf
 
+2 | -4
 
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Will it bend?
Galaxy S4

m.youtube.com/watch?v=SwdZzvCFhLo



Bend Video des iPhone nur ein fake





forums.macrumors.com/showthread.php?t=1790152
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28.09.2014 13:34 Uhr von rainerj
 
+3 | -5
 
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Immer wieder schön zu sehen, wie falsch man Quellen wiedergeben kann, um etwas negativ darzustellen. Das Resultat des Test war, alle getesteten Smartphones seien "ziemlich robust". Dazu scheint das HTC One m8 sogar früher als das iPhone 6 zu brechen. Zudem "erwarten die Tester keinerlei Probleme bei typischem Gebrauch".
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28.09.2014 14:49 Uhr von ar1234
 
+4 | -2
 
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@reinerj: Apple oder deren Anhänger behaupten dass Apple Qualität liefert, während es das aber nicht tut und entschuldigt das damit, dass es ein anderes Telefon mit ähnlich schlechten Merkmalen gefunden hat..... tolle Leistung.

Bloß, weil ein anderes Gerät bei einem oder mehreren oder allen Merkmalen gleich schlecht oder schlechter ist, ists keine Entschuldigung für schlechte Qualität. Schlechte Qualität und schlechte Eigenschaften sind und bleiben schlecht. Wer als Hersteller mit einer schlechten Qualität eines anderen Geräts die Qualität des eigenen Geräts verteidigt, tut das selbe, wie ein Kind, das zur Selbstverteidigung sagt "Der andere machts aber auch so!"
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28.09.2014 16:32 Uhr von rainerj
 
+0 | -4
 
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@ar1234
1. Mein Name schreibt sich mit einem "a", soviel Zeit muß schon sein! ;-)
2. Anscheinend hast Du nicht verstanden, worum es mir und in der Quelle des Artikels geht.
Apple liefert wie auch viele andere Hersteller Qualitätsprodukte. Daran gibt es nichts zu rütteln. Auch müssen "Apple oder deren Anhänger" hier überhaupt nichts entschuldigen. Das hat Consumer Reports in den USA schon übernommen und erklärt, daß bei normalem Gebrauch überhaupt keine Probleme auftreten werden, weder beim noch "schwächeren" HTC One M8 noch beim iPhone. Es ist nun offiziell, daß auch das schwächere iPhone sich nicht so einfach verbiegen lässt wie stabilere Android-Geräte. Interessant ist dann dennoch, daß beim noch "schwächeren" HTC One M8 komischerweise nicht so ein Aufruhr veranstaltet wurde. Liegt das eventuell daran, daß es sich nicht um ein Apple-Produkt handelt? Oder gab es auch bei diesem Gerät nur wenige Fälle, daß sich überhaupt mal etwas verbogen hat?

Das Ganze zeigt jetzt eigentlich nur sehr gut, wie sehr sich die Apple-Hasser auf "Fehler" bei Apple stürzen, diese vielleicht sogar künstlich provozieren oder erfinden, "Fehler" bei anderen Geräten aber geflissentlich übersehen, da es ja keine Apple-Produkte sind.

Der Vergleich mit dem schlechteren Gerät ist in diesem Fall übrigens gar nicht so schlecht, da es mit diesem Gerät schon keine, mir bekannten und aufgebauschten, Probleme gibt.

[ nachträglich editiert von rainerj ]
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28.09.2014 17:37 Uhr von ar1234
 
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@Rainerj: Zu 1. Rechtschreibfehler sind kein Argument und tun nix zur Sache, so lange sie nicht beleidigend gemeint sind oder wirken und der Empfänger noch erkennen kann, dass er gemeint ist oder diese den Lesefluss besonders beeinträchtigen.

Zum HTC Schwachpunkt: Die Lage des Schwachpunktes und die Lage der Punkte der Krafteinwirkung und die Richtung der Krafteinwirkung haben ganz erhebliche Auswirkungen darauf, welche Wirkung tatsächlich passiert. Das kann man selbst mit an verschiedenen Stellen angesägten Holzbrettern oder Kunststoffteilen auf verschiedenen Testvorrichtungen herausfinden. Sowohl Lage des angesägten Bereichs als auch die Tatsache ob diese Stelle oben oder unten ist hat eine Auswirkung. Daher sind Labortests oft fernab der Realität.

Davon abgesehen gibt es sicher auch bei HTC so einige Beschwerden. Doch die Art, wie Beschwerden aufgenommen werden, hängt davon ab, was die Marke repräsentiert und wie sie mit den Beschwerden umgeht. Apple und seine Fans spucken nunmal besonders große Töne (Zitat "Qualitätsprodukte") und haben dementsprechend mit entsprechend härteren Kritiken zu rechnen als Konkurrenten, die einfach nur "Telefone mit XYZ" anbieten. Wenn zudem das Problem als nicht Existent beschrieben wird (9 Betroffene, ... tritt unter Normalen Umständen nicht auf,.... du trägst es falsch), wirds nicht unbedingt besser aufgenommen. Und wenn man jedes Problem auf die gleiche Art behandelt, werden die Kritiken bei zukünftigen Problemen auch nicht unbedingt netter ausfallen.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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29.09.2014 12:25 Uhr von Jason31
 
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Es sollte doch jedem klar sein, dass Metall (hier vorrangig Aluminium) gegen diverse Polycarbonate einfach unterlegen ist. Entwicklungsziel dieser Kunststoffe war es ja, ein robustes Material zu schaffen das so einiges wegstecken kann. Man kann es nicht einmal als "Billig" bezeichnen, da manche Polycarbonate preislich gleichauf mit vergleichbaren Metallgehäusen sind...

Vor allem Aluminium - wenn man nicht gerade die hochfesten Legierungen aus dem Flugzeugbau einsetzt - eignet sich aber nun einmal relativ schlecht für Gehäuse: Das schlechte Elastizitätsmodul sowie Streckgrenze von Aluminium wird eigentlich nur noch von Blei getoppt. Mit diesen Maßeinheiten definiert man die Verformbarkeit und die Eigenrückformfähigkeit eines Materials. Bei Aluminium ist eine Verformung sehr schnell endgültig - weshalb man ja z.B. aus Alu auch keine Federn fertigt... das würden schlicht nicht funktionieren. Aus Polycarbonat hingegen kann man prima Federn herstellen... das wird stellenweise sogar gemacht, wenn man ein paar Gramm gegenüber Stahl einsparen will und die Beanspruchung gering ist (billiger ist es nämlich nicht).

Als ich mir das HTC One (M7) mal zulegte, war ich mir dieses Umstandes aber bewusst... und trotzdem ich es von Anfang an in einer Hülle nutze, sind über die Zeit hier und da kleine Kratzerchen entstanden. Das Telefon davor hatte nach längerer Nutzungszeit aber nicht so derartige Gebrauchsspuren (ich gehe aber generell mit Gegenständen sorgsam um). Gäbe es das One als Polycarbonat-Version, würde ich dort zugreifen.

Diese Eigenschaften gepaart mit dem Wahn das der Bildschirm immer größer werden muss, muss zwangsläufig bei Alu-Gehäusen zum Verhängnis werden. Wenn sich dann noch ein typischer Ami-Arsch auf >14cm Aluminium setzt in den typischen hauteng anliegenden Zirkuszelten, dann führt es das Material einfach an seine Grenzen - freilich Polycarbonat auch, letzteres formt sich aber nach Lastentnahme in die Ursprungsform zurück, Alu bleibt in der Position.

Da stellt sich dann einfach die Frage nach der Alltagstauglichkeit: Das One halte ich für normale Nutzer nicht alltagstauglich... das Rohes-Ei-Föhn allerdings eben sowenig. Ein Phablet mit dem selben Design-Konzept zu entwerfen sogar für einfach nur dämlich - das konnte nicht funktionieren. Und da ist dann eben scharfe Kritik angebracht, wenn man wider besseren Wissens handelt (denn davon ist auszugehen, so dumm kann nämlich keiner sein).

[ nachträglich editiert von Jason31 ]

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