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Virgin-Chef: Angestellte sollen Urlaub ohne Genehmigung machen können

Der Virgin-Chef Richard Branson will in seinen Unternehmen die Urlaubsanträge abschaffen.

"Es ist allein Sache des Arbeitnehmers zu entscheiden, ob und wann er ein paar Stunden, einen Tag, eine Woche oder einen Monat freinehmen will", so Branson.

So lange die Arbeit erledigt werde, sei es ihm egal, wann die Mitarbeiter frei nehmen würden. Doch dahinter steckt auch die Drohung Bransons, dass man sich hundertprozentig sicher sein muss, Nichts unerledigt zu lassen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Urlaub, Angestellte, Genehmigung, Virgin
Quelle: spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2014 15:27 Uhr von ted1405
 
+8 | -1
 
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Nachdem ja viele Angestellte schon Angst und ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie wirklich einmal krank sind, wird sich durch diese Regelung selbiges nun auch aufs "Urlaub nehmen" ausdehnen ...

Finanziell für die Firma natürlich ein hochintelligenter Schachzug. Nach vorn sieht es aus wie ein Geschenk und hintendran wird es im Endeffekt auf MEHR Arbeitsstunden hinauslaufen.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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26.09.2014 16:11 Uhr von blaupunkt123
 
+3 | -2
 
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@ted1405 So sehe ich das aus. Wenn jetzt jemand zum Beispiel 30 Tage hat, und nach dieser Regelung plötzlich 80 Tage Urlaub nimmt und die Arbeit trotzdem erledigt ist, sieht die Firma gut, dass man bis jetzt im Beruf nicht ausgelastet war, und kann die Stelle gemütlich auf eine Halbtagsstelle umwandeln.
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26.09.2014 16:18 Uhr von ted1405
 
+4 | -0
 
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Jepp.

Und umgekehrt ...
wenn einer kein Land bei seiner Arbeit sieht, weil er halt seitens des Arbeitsgeber gnadenlos überlastet wird, der wird ggf. auf seinen Urlaub verzichten, bevor er noch seinen Job riskiert ...
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26.09.2014 16:40 Uhr von PakToh
 
+2 | -0
 
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In Amerika, gerade im IT-Sektor verfällt der Urlaub ohnehin regelmäßig und die Arbeitgeber geben ihren Angestellten zum Teil Prämien, wenn diese endlich mal 3 Wochen ihres Urlaubes nehmen.

Von daher passt die Aussage dieses Mannes durchaus zu dem Bild des US-Arbeitsmarktes wäre aber mit dem Deutschen rechtssystem überhaupt nicht umsetzbar und wie meine Vorredner es bereits geschrieben haben sehe auch ich hier massive Hemmschwellen...
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26.09.2014 16:55 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Die hochoffizielle Genehmigung durch den disziplinarischen Vorgesetzten ist mittlerweile in den meisten Fällen sowieso völlig sinnfrei, weil der Auslastung und Planung des Mitarbeiters zum Zeitpunkt X nicht einschätzen kann und auch nicht muss.
Das kann nur der Arbeitnehmer selbst und muss sich dabei mit dem Team, den Kollegen oder einer eventuellen Urlaubsvertretung abstimmen.
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26.09.2014 17:21 Uhr von fox.news
 
+3 | -0
 
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