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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will Gigaliner auf allen Straßen fahren lassen

Wie ShortNews bereits mehrfach berichtete, laufen in verschiedenen Bundesländern derzeit Feldversuche mit sogenannten Gigalinern (Riesenlaster).

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat jetzt angekündigt, dass er dafür ist, dass die Lang-Lkw auf allen deutschen Straßen fahren dürfen. "Mein Ziel ist der Regelbetrieb. Wir brauchen die Lang-Lkw auf unseren Straßen", so Dobrindt.

Allerdings stehen die rund 25 Meter langen Gigaliner unter starker Kritik. Die Gegner gehen davon aus, dass durch die Lang-Lkw noch mehr Güter auf der Straße transportiert werden. Außerdem würden die Straße mit den XXL-Laster überfordert, heißt es.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Politik, Alexander Dobrindt, Gigaliner
Quelle: faz.net

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2014 14:58 Uhr von MrSchmitty
 
+4 | -1
 
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Solange sie bei 40t bleiben ist alles ok.
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26.09.2014 15:11 Uhr von quade34
 
+24 | -0
 
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Und wenn sie die Maut umgehen wollen, fahren sie sich in den kleinen Ortschaften fest. Der Herr Dobrindt sollte mal erst Verkehrspolitik bei Fachleuten lernen.
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26.09.2014 15:45 Uhr von zoc
 
+19 | -1
 
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Und wenn man denkt, dümmer gehts nicht mehr ...
kommt von irgendwo ein Dobrindt her ...

*kopfschüttel*
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26.09.2014 16:14 Uhr von blaupunkt123
 
+12 | -0
 
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Na da ist doch der Straßenverkehr der Zukunft gesichert.

Auf der einen Seite immer längere LKW´s und auf der anderen Seite die Leute zu immer abgespeckteren Autos und E-Autos zwingen.

Da brauchen die 60 PS Pandas nicht mehr an ein Überholen denken.
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26.09.2014 18:50 Uhr von Trallala2
 
+7 | -1
 
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Und eines darf man nicht vergessen: gleiches Recht für alle. Die Deutschen fangen damit an und die Schrott-LKWs der Rumänen und Russen fahren dann auch auf unseren Straßen.
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26.09.2014 19:00 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -9
 
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das ist ja mal endlich eine Gute Idee, da die wendiger sind als normale LKWS und die Straßen weniger belasten.
Das Argument wegen dem Überholen ist Schwachsinn... entweder man hat genug Bums unterm Arsch, da kommt man an dem auch vorbei oder man hat zu wenig und da kommt man am normalen ja auch schon nicht vorbei ;)

Naja und kanns von meiner Ecke hier nur sagen... die schleichen hier fast eh alle (meine damit PKWs)

Von daher sollte das schon längst erlaubt sein. Efiizienter sind die ja auch noch als ein normaler LKW dann.
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26.09.2014 19:27 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Kein Bundesverkehrsminister ist für etwas was den Bürgern schadet und einigen wenigen nützt, wenn er nicht vor hat sich das nach seiner Politikerkariere mit Gold aufzuwiegen.
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26.09.2014 19:34 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -7
 
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habe auch nur 55 PS und bin jedenfalls dafür.
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26.09.2014 19:40 Uhr von NilsGH
 
+3 | -0
 
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Dass die Gigaliner die Straßen in der Tat geringer belasten, habe ich auch schon einmal gehört. Hat das nicht was mit mehr Achsen und somit besserer Verteilung zu tun?

Dann können sie die Dinger gern auf Autobahnen zulassen. Bitte nicht auf Kreisstraßen. Bundesstraßen lassen sich wohl nicht vermeiden ...

Auf Autobahnen gibt es eh keinen Unterschied: Schon mal das Bild angeschaut? Dann betrachtet auf der Autobahn das nächste mal zwei Laster hintereinander: Der Abstand zwischen zwei 40-Tonnern auf der Autobahn beträgt auch nicht viel mehr als der zwischen den beiden Anhängern des Gigaliners ... nur dass da noch ein Führerhaus zwischen ist.

Wenn der Dobrindt aber schonmal dabei ist: Auch gleich wieder das Gesetz ändern, dass LKW-Fahrer auf Langstrecken allein fahren dürfen: Strecke länger als 2 Stunden = zweiter Fahrer. Denn wenn so ein Gigaliner mal wg. Übermüdung in das Stauende kracht ... gute Nacht.
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26.09.2014 20:39 Uhr von Trallala2
 
+7 | -0
 
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@NilsGH

Wenn das nächste Mal ein langsamer Gigaliner einen noch langsameren Gigaliner 15 Minuten lang zu überholen versucht, dann reden wir noch mal drüber ;)
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26.09.2014 21:06 Uhr von 1199Panigale
 
+1 | -0
 
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Wie gail ist das denn !
Die ach so liebe und tolle Regierung bekommt es ja nicht einmal hin die maroden HAUPT-Straßen in unseren Großstätten repariert zu bekommen, dann wollen die noch so Teile drüber rutschen lassen ?

Muss man eigentlich komplett verblödet im Hirn sein um Politiker zu werden ?
JA !!!!
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26.09.2014 21:46 Uhr von fraro
 
+4 | -0
 
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@ Trallala2

Wollte ich auch gerade schreiben. Bis jetzt gibt es die Elefantenrennen, in Zukunft wohl die Mammutrennen...

PS: Ich würde sehr gerne mal eine positive Meldung über unsere Regierung lesen!!!
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26.09.2014 22:02 Uhr von lopad
 
+1 | -0
 
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Wird sicherlich interessant, wenn die ersten Giga Liner in irgendwelchen Innenstädten/kleineren Ortschaften feststecken.
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26.09.2014 22:25 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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Dann freu ich mich schon darauf, wenn der erste bei mir vorm Haus in der Kurve festsitzt oder die nächstbeste Hauswand mitnimmt. Ob nun wendiger oder nicht. Bei uns bleiben schon normale LKWs an den Straßenschildern und dem Geländer am Bach gegenüber hängen, sodass hier alles verbogen und demoliert ist. Die merken das nichtmal. Selbst wenn der Wendekreis der Gigaliner kleiner ist, bleibt die Länge und die wird denen zum Verhängnis.
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26.09.2014 23:50 Uhr von Shalanor
 
+0 | -6
 
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Auf der einen Seite will man schnell über die Autobahn kommen, kotzt bei jedem Stau aufs neue, regt sich über teure Waren auf (transport kost auch geld) aber die LKW´s will man auchned.
Se entlasten die Strasen da einer mehr reinkriegt und weniger unterwegs sind ( Weniger Menschen= Weniger menschliche Fehler) aber das ist schlecht.

Ja die deutsche Logik ist mir mittlerweile bekannt....
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27.09.2014 05:43 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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Shalanor,
unsere Brücken und Straßen sind jetzt schon zu marode für ganz normale LKWs- hier in Köln gibt es noch exakt eine Brücke, über die LKWs fahren dürfen.
Des weiteren laden die auch nicht auf der Autobahn ab, du hast die Dinger also auf der Landstraße, auf der Dorfstraße und in der Stadt herumgurken.
Und wenn so ein Ding auf ein Stauende auffährt, dann gute Nacht.
Wenn er rauszieht und du dich daneben befindest, gilt das selbe.
Es werden zwar relativ weniger von diesen Gigalinern gebraucht, aber jeder Unfall mit DENEN ist dafür umso schlimmer, wegen der puren Masse und Größe.
Außerdem sind diese Gigaliner schwer auszulasten, sie werden also entsprechend viele Stationen ansteuern müssen, bis sie erst beladen und dann wieder entladen sind.

Diese ganzen Nachteile wiegen die angeblichen Vorteile locker wieder auf.
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30.09.2014 11:05 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+0 | -0
 
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Staatsgeheimnis LKW-Maut
http://www.3sat.de/
https://www.youtube.com/

"STIMMT´S? Beansprucht ein Lkw die Straße 10000-mal so stark wie ein Pkw?

... fragt Gunhild Wilms aus Kirchheim-Teck

Welche Tortur würden Sie lieber ertragen: zehn Schläge ins Gesicht mit einer Kraft von je einem Kilo oder einen Schlag mit zehn Kilo?

Eben. Die verheerende Wirkung, die eine Kraft entfaltet, steigt nicht linear mit ihrer Größe, sondern erheblich stärker an - eine zehnmal so große Kraft erzielt mehr als die zehnfache Wirkung.
Das wissen auch Straßenbauingenieure. Sie rechnen seit Jahrzehnten mit dem sogenannten Vierte-Potenz-Gesetz. Das besagt, dass der Verschleiß der Straße durch eiin Fahrzeug mit der vierten Potenz seines Gewichts steigt, jeweils bezogen auf eine Achse. Ein Rechenbeispiel: Ein gewöhnlicher Pkw mit einer Tonne Gewicht drückt mit 500 Kilo pro Achse auf die Straße. Bei einem vierachsigen 30-Tonner lasten pro Achse 7,5 Tonnen auf der Straße, das ist das 15-Fache. Das Vierte-Potenz-Gesetz sagt nun: Die Belastung für die Straße und damit der angerichtete Schaden ist pro Achse nicht 15-mal so groß wie beim Pkw, sondern der Faktor beträgt 15**4, also 15 * 15 * 15 * 15, das ist 50625. Da unser Beispiel-Lkw außerdem doppelt so viele Achsen hat wie der Pkw, schädigt er die Straße sogar mehr als 100000-mal so stark.
Und das heißt: Bei ihren Berechnungen können die Ingenieure die Personenwagen eigentlich vernachlässigen, die Abnutzung der Straße erfolgt im Wesentlichen durch die Laster. (...) CHRISTOPH DRÖSSER"
DIE ZEIT vom 28. Juli 2011, S. 32

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