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Massenentlassung: Kaufland kündigt allen 55.000 Prospektausträgern

Die Warenhauskette Kaufland hat alle ihre 55.000 Prospektausträger entlassen.

In Zukunft werden externe Dienstleister diesen Job übernehmen, die Mini-Jobber würden daher nicht mehr gebraucht. Die Gewerkschaften sprechen von der größten Massenkündigung in der deutschen Geschichte und sind empört.

"Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, war jetzt aber leider notwendig", erklärte Andreas Riekötter, Geschäftsführer des zur Kaufland-Gruppe gehörenden TIP Werbeverlags.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Entlassung, Kündigung, Kaufland
Quelle: t-online.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2014 14:37 Uhr von r3vzone
 
+39 | -6
 
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Wenn die meinen die werden nichtmehr gebraucht, dann ist das so. Da können die kleinen Jobber noch so empört sein, die haben da nichts zu melden.
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26.09.2014 14:39 Uhr von Komikerr
 
+53 | -6
 
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Tja die externen sind wohl noch günstiger...

Ab wann fängt eigentlich Leibeigenschaft oder Sklaverei an?
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26.09.2014 14:51 Uhr von quade34
 
+30 | -3
 
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Die 8,50 €-Keule steckt wohl dahinter. Fast alle Firmen denken über externe und billige Dienstleistungen nach. In Tegel streiken und protestieren die von Auslagerung bedrohten.
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26.09.2014 15:17 Uhr von Stigma_Bln
 
+11 | -7
 
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Eigentlich eine Sauerei so etwas: Wirtschaftlich scheint es ja natürlich besser zu sein, ext. Dienstleister einzusetzen. Die werden dafür sowieso keine 8,50 € sehen. Dann kann auch Kaufland sich aus der Schlinge ziehen und sagen, dass sie für die Machenschaften der ext. Dienstleister nichts kann.

Kaufland macht sich schon überall breit und mit dem kompletten Angebot gehen in der nähe der großen Standorte auch immer mehr die kleinen Bäckereien baden, da sie mit dem Preis nicht wirklich mithalten können. Kaufland ist schon genug verantwortlich für Entlassungen (auch wenn es Kaufland nicht selber betrifft). Diese Profitgier geht mir echt aufn Sack. Ich habe selber ein paar Leute in der Familie die bei der Kafia arbeiten. Nunja, ich würde da nicht anfangen ^^ Schade nur, dass die vielen Jobs wegfallen werden.
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26.09.2014 16:15 Uhr von blaupunkt123
 
+29 | -5
 
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Deutschland halt.

Wahrscheinlich sieht man jetzt dann wieder die ganzen kaputten Transporter aus Rumänien und Polen rumfahren, damit sie günstig die Werbung austragen.

Die Politiker und Unternehmen wollen doch nur das beste für die eigenen Leute...
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26.09.2014 17:42 Uhr von auru
 
+4 | -0
 
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Bitter, aber wer das eine will, braucht sich über das andere nicht zu wundern.

Eine weitere Rolle spielt wohl, dass es die Angebote inzwischen auch online gibt.

[ nachträglich editiert von auru ]
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26.09.2014 18:08 Uhr von Holzmichel
 
+6 | -4
 
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ICKE wil diese Prospekt weder von den Mini-Jobbern noch Dienstleistern haben!!!
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26.09.2014 18:14 Uhr von peerat
 
+9 | -2
 
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55 tausend kündigen ABER in letzter zeit immer schön dicke tv werbung schalten lassen, die filiale bei uns war vor ein paar jahren wegen ratten und mäusen geschlossen ;)
dürfte reichen kaufland als einen drecksladen bezeichnen zu können :)
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26.09.2014 18:27 Uhr von UICC
 
+8 | -6
 
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Na ja, mal den Verdienst normalisieren und schwups sieht die Welt anders aus. 55.000 sieht ja soooooooo toll aus.

Meine Güte, das sind Zeitungsausträger die pro Woche mal ne Runde um den Block gehen.
Können ja gerne bei den externen weiter machen.
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26.09.2014 18:37 Uhr von Djerun
 
+2 | -0
 
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bei uns werden die prospekte gebündelt verteilt
von einzelnen läden bzw ketten kommt kaum was
allesfalls vom örtlichen getränkehändler oder so
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26.09.2014 18:39 Uhr von lucstrike
 
+6 | -4
 
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In Zeiten wo der Finanzdruck auf den Einzelnen immer mehr steigt, kann ein Minijob eine Existenz sichern.
Und 55.000 Arbeitswillige wieder in Job zu bringen dürfte auch nicht so einfach sein.
Es trifft natürlich wieder mal die Kleinen... öö
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26.09.2014 18:43 Uhr von Fishkopp
 
+6 | -6
 
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Ich habe letztens einen Prospektausträger von Kaufland mit nem 911 Porsche gesehen, die Schmarotzer kriegen alle viel zu viel Geld. So ein Bullshit, vielleicht sollte man mal die Chefetage Leer räumen bevor man unterbezahlte Paperboys auf die Straße setzt. Aber ich wette jetzt freuen sich etliche Menschen darüber nicht ständig das Altpapier aus ihrem Briefkasten entleeren zu müssen :)
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26.09.2014 19:04 Uhr von Suffkopp
 
+8 | -7
 
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Und hier wird so getan als wenn vollwertige Mini-Jobs wegfallen.

"Meist tragen Schüler, Studenten, Hausfrauen oder Rentner den Prospekt auf Minijob-Basis aus."
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26.09.2014 19:10 Uhr von bigpapa
 
+8 | -1
 
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@ Djerun

Genau. Bei uns auch. Ein Elektronikhändler sein Prospekt wird als "Hülle" benutzt, und drin sind ca 400 Gramm Werbung von jeden Discounter im Umkreis von ca. 10 KM.



Kaufland war einer der wenigen die noch eigene Leute beschäftigten. Mit den ganzen Logistischen Aufwand und so.

Da sind nicht nur wie alle hier meinen die Kosten für die Austeiler ein Faktor. Folgender Fall : Der Verteiler für den "Südbezirk" ist krank / Im Urlaub etc. Wo bekommt man Ersatz her. Großverteiler haben da jede Menge Ersatzleute an der Hand, weil sie immer mit Problemen rechnen.

Ich habe als Jugendlicher selbst mal verteilt. Da wartest du dann ne Std. an der Straße bevor der Wagen mit den Zeug erst mal kommt.

Fakt ist, Unternehmen lagern aus, weil sie kein Bock auf den Stress haben. Auslagern (Outsourcing wie es neudeutsch heißt) von Arbeit ist fast NIE ein Finanzieller Gewinn für ein Unternehmen. Es rechnet sich nur dann, wenn man die genannten Stressfaktoren mitberechnet.

Ach und bevor alle Jammern. Die Leute die für die Großverteiler arbeiten, wollen auch leben. Und ich versichere euch, das davon die meisten ebenfalls Mini-Jobber sind.

Gruß

BIGPAPA
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26.09.2014 19:35 Uhr von Katerle
 
+7 | -2
 
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verteile selbst prospekte
befürchte das es dann noch mehr beilagen gibt
und das ohne mehr zu bezahlen
die dinger müssen ja noch zusammengelegt werden
diese arbeitszeit wird selbstverständlich nicht bezahlt
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26.09.2014 20:23 Uhr von Schmollschwund
 
+7 | -1
 
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Jaja, die MiniJobber werden nicht mehr gebraucht. Klar, 55.000 einfach mal so entlassen bedeutet mit Sicherheit auch nicht, dass die 55.000 dann Arbeitslos werden. Sie werden, wen wundert´s zum allergrößten Teil auch sofort wieder eine Anstellung finden. Bin mir sicher, dass sie danach bestimmt auch wieder Austräger werden. Nur halt für bedeutend weniger Geld.

Da verteidigen die Manager ihre Gehälter immer mit der groooOOOßen Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und dann: "Es ist uns nicht schwer gefallen mal eben so 55.000 rauszuschmeißen und sie dann in einer anderen Firma, mit der gleichen Tätigkeit noch mehr machen zu lassen und dafür auch weniger zu zahlen. Am Ende mussten wir das notgedrungen mit Champagner begießen....aber den Schaum, den haben wir aus Rücksichtnahme weg gemacht."
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26.09.2014 20:31 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -2
 
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@BastB_
"Naja, das waren keine "echten" Jobs, von denen jemand seinen Lebensunterhalt komplett bestreiten muss..."

Echt, hat mich das grad weg gehauen... ;)))) Du lebst doch echt in einem unbekannten, fernen Land...
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26.09.2014 20:37 Uhr von Knutscher
 
+0 | -1
 
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Der Krieg gegen den Mindestlohn hat begonnen.
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26.09.2014 20:42 Uhr von Schmollschwund
 
+0 | -1
 
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@bigpapa_
"Der Verteiler für den "Südbezirk" ist krank / Im Urlaub etc. Wo bekommt man Ersatz her. Großverteiler haben da jede Menge Ersatzleute an der Hand, weil sie immer mit Problemen rechnen. "

Ach, und Kaufland rechnet nicht damit, dass mal ein Verteiler oder ein anderes Mitglied der Kette krank wird? Denke mal, die werden auch ihre Karteien für Notfälle haben. Was anderes könnten die ja auch kaum machen. Die gedruckten Prospekte einfach weg zu schmeißen, dass wäre wohl viel zu teuer.

Ich denke sehr wohl, dass es letztlich nur drum geht die Löhne zu senken, oder den Arbeitsdruck zu erhöhen (läuft ja im Endeffekt beides auf´s gleiche raus). "Hach, wir wollen uns Stress ersparen" dürfte wohl kein ausschlaggebendes Argument sein. Die externen Firmen haben nunmal mehr Möglichkeiten. Mehr solcher Firmen, weniger Kontrollen. Die Mitarbeiter halten ja eh den Mund. Bei einer großen Firma wäre sowas nur schwer möglich. Ironie: Da kommt wenigstens alle paar Jahre mal der Wallraff vorbei ;)
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26.09.2014 21:03 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -3
 
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Kaufland ist überraschend günstig.
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26.09.2014 21:10 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Jaja, wer sucht, der findet!
Hauptsächlich immer eine Möglichkeit, Gesetze zu umgehen und trotzdem den Gewinn zu optimieren!
Die werden den Hals nie voll kriegen, ist ein Grundgesetz der Gier, bis der Fisch so groß ist, dass er im Hals stecken bleibt!
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26.09.2014 22:23 Uhr von Floppy77
 
+1 | -2
 
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Dann landet der Prospekt vielleicht endlich mal im Briefkasten statt vor der Haustür auf dem Boden, weil der Austräger zu faul ist die Stufen hoch zu steigen. Während der Ferien haben hier Kinder ausgetragen, da war das Teil jede Woche im Briefkasten.
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26.09.2014 23:45 Uhr von Shalanor
 
+1 | -3
 
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hehehe und weiter gehts. Das wird noch lustig und ich persönlich freu mich drauf wenn das geldgeile deutsche deppenvolk endlich kapiert das jede gehaltserhöhung die Schraube weiter andreht.....
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27.09.2014 00:44 Uhr von HerbertMittermayer
 
+0 | -0
 
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Um die Verteiler tut es mir leid, aber je weniger Werbung in meinem Briefkasten landet, desto besser.
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27.09.2014 01:11 Uhr von internetdestroyer
 
+2 | -1
 
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Und das deutsche Volk schläft 3x und regt sich jedesmal beim Aufwachen darüber auf. Beim vierten Mal hat es dann die Geschichte auch schon wieder vergessen.

Dummes, armes Volk!

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