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Bundesregierung beschließt neues Bußgeld für Radfahrer

Nach einem Beschluss der Bundesregierung müssen Radfahrer ab sofort mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen, wenn sie einen Radweg in falscher Richtung befahren.

Das Befahren in falscher Richtung würde ein hohes Unfallrisiko bergen.

Bislang gab es diesen bußgeldbewehrten Tatbestand noch nicht. Bereits im Mai wurden einige andere Bußgelder erhöht, wie zum Beispiel Rotverstösse.


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WebReporter: Thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Radfahrer, Bußgeld, Verstoß, Fahrtrichtung
Quelle: berliner-zeitung.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.09.2014 11:01 Uhr von Schmollschwund
 
+6 | -29
 
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26.09.2014 11:18 Uhr von PakToh
 
+21 | -7
 
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@Schmollschwund aha, wenn ichd ran denken würde wie viele Unfälle ich schong ehabt hätte, wenn ich mich streng an die Straßenverkehrsordnung gehalten hätte und meine Rechte gegen Radfahrer durchgesetzt hätte (Was StVO §1 Widerstrebt, den lass ich hier mal aussen vor).

Es gibt Verkehrsregeln, damit man sich verschissen noch eins dran hält, ansonsten sind es Leute wie du die laut rumheulen, wenn sie angefahren werden, aber es im Endeffekt oft selber Schuld sind, wenn es passiert.

Und es interessiert niemanden was dich nervt, denn deine Einstellung NERVT mich ebenso, aber das juckt mal so niemanden und ZU RECHT!
Und wenn es es dir ncith schnell genug geht hol dir ein Auto oder fahr früher los...

Ich sehe ls Autofahrer andauernd Radfahrer die fahren, als ob für sie keine Regeln gelten und als Fußgänger muss ich aufpassen nciht von den Selben Schwachmaten umgenietet zu werden, ja schöne Wurst auch! - Könnten ruhig noch höhere Strafen aufm Rad werden...
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26.09.2014 11:21 Uhr von rubberduck09
 
+6 | -0
 
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@ Schmollschwund

Beim ersten Absatz war ich noch auf +1 - aber dann kam der 2. Absatz - Dessen 2. Teil führte dann klar zum -1

Die Regeln sind da um beachtet zu werden. Wenn dir was nicht passt dann wende dich an die zuständige Behörde denn wenn alle nix sagen sondern einfach ignorieren wird sich nie was ändern.

In der Tat stelle auch ich mir eine Kontrolle/Durchsetzung schwierig vor oder wollen die mal eben den Radweg blockieren was wiederum eine enorme Unfallgefahr darstellt und bei MTB gar nix bringen würd (da kurvt man dann halt drumrum durchs Gemüse)
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26.09.2014 11:34 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -0
 
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@ PakToh

Du sprichst mir aus der Seele. Und das kann ich auch als Radfahrer bestätigen dass einige (sehr viele) sich einfach einen Dreck um die anderen Scheren. Grad gestern hat mich ein anderer Radfahrer geschnitten (verdammt nochmal - wozu gibts in der StVO denn die Vorschrift für eine Klingel???).
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26.09.2014 11:39 Uhr von Stigma_Bln
 
+7 | -3
 
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Wenn ich hier in Mitte am Abend von der Einfahrt runterkomme habe ich entweder ein Radfahrer komplett in Scharz gekleidet und ohne Licht der zwar in die richtige Richtung fährt, aber dennoch fast unsichtbar ist oder ich hatte schon fast einen Radfahrer, der meinte falsch zu fahren auf dem Radweg (wohlgemerkt ist der Radweg auf der Straße aufgemalt) = damit soll mal einer rechnen. Wie oft ich ne Notbremsung hinlegen muss weil ein (sorry für das Wort) verka... Pfosten von Radfahrer noch über Rot donnern muss! Wenn wir Autofahrer so wenig Rücksicht auf alle nehmen würden wie die Pfosten von Radfahrern, dann würde nur noch Blaulicht in Berlin fahren um die Radfahrer von der Straße zu kratzen. Geschweige denn von den Fußgängern die grinsend über Rot laufen und dich auslachen, weil du bremsen musst.

Manchmal gibt es kurze augenblicke indem ich mir vorstelle, wie schön diese Person über mein Auto geflogen wäre, wenn ich einfach nur ein einziges mal drauf gehalten hätte! Diese Augenblicke häufen sich seit einiger Zeit, weil ich finde dass es immer schlimmer wird mit den Fußgängern und Radfahrern.

Erst gestern hatte ich fast einen Radfahrer auf der Haube, weil er meinte von seinem Radweg ohne Arm ausstrecken einfach auf die Spur kommt und von vorne kam ein Auto! Danach hat er sich so dermaßen aufgeregt, dass ich dort wieder den Augenblick hatte: "Bitte bitte fass mein Auto an!"

Aber naja...ich muss auch sagen es gibt auch Autofahrer die Rücksichtslos fahren! So Leute mit O Kennzeichen ^^. Ich finde für Fußgänger und Radfahrer sind die Strafen noch nicht hoch genug. Für einige Autofahrer auch nicht.
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26.09.2014 11:53 Uhr von ichwillmitmachen
 
+1 | -6
 
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Einfach Konsequenz als Autofahrer: Bei Abbiegen schön den Radweg versperren, wenn solche Idioten in die falsche Richtung fahren.
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26.09.2014 12:16 Uhr von Jlaebbischer
 
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Die Rennleitung hat ja nicht einmal genügend Personal, um die Kamikaze-Fahrer rauszuziehen, die im dunkeln unbeleuchtet und in schwarzen Klamotten unterwegs sind...

Hat mir einmal ein Cop gesagt, den ich auf die ganzen Kamikazes angesprochen hab.
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26.09.2014 12:29 Uhr von Haruhi-Chan
 
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Ich muss als Radfahrerin sagen, dass ich das nicht gut finde.
Ich fahre immer in entgegengesetzte Richtung neben der großen Hauptstraße, einfach weil ich nicht auf die andere Seite muss, hin und her bei den Ampel zu warten würde mich viel Zeit zur Arbeit kosten, ist aber nicht das einzige Argument.

Autofahrer die von der Hauptstraße reinfahren sehen mich vorne auf sich zu fahren, sehen mich also IMMER. Im Gegensatz davon schauen auf der anderen Seite die meisten NICHT über die Schulter und würden mich gnadenlos umrollen, obwohl ich in Fahrtrichtung fahre.

Wenn die Autos aus der Ausfahrt rausfahren ist es allerdings genau umgekehrt, von daher ist es völlig egal, auf welcher Seite man fährt, diese Regel ist absoluter Schwachsinn und ich werd mich zurecht nicht daran halten. Gefährlich ist es so oder so bei Ein- und Ausfahrten, da müssen einfach beide Parteien stets aufpassen, ist halt so!
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26.09.2014 12:34 Uhr von Steel_Lynx
 
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@ Jlaebbischer
Genau so sieht es aus!!!

Alle Strafen nützen nichts wenn es keiner kontrolliert.
Selbst wenn die Strafe 200€ beträgt, wenn keiner da ist, scheissen die meisten drauf.
Beim Auto, Motorrad, Fahrrad, Fußgänger überall das gleiche, die Leute sind zu bequem oder bemerken ihr Fehlverhalten nicht. Wie z.B.:
-Blinke / Handzeichen
-kaputte oder verstellte Scheinwerfer/Rück- und Bremslichter
-Rechtsfahrgebot
-Fußgängerampeln

Und alle regen sich auf, wenn sie fast platt gefahren werden.

Gestern hatte ich so einen fall in Düsseldorf. Vierspurige Strasse und Oma (70+) geht in aller seelenruhe über die Fahrbahn, ohne zu gucken versteht sich. Ich und noch zwei andere Fahrer mussten fast eine Vollbremsung machen um nicht Omamatsch im Kühler zu haben. Auf unser Hupen hat die nicht mal reagiert, geschweige denn das sie schneller wurde oder was in der Art. Nach dem Motto: Einfach ignorieren, mich fährt keiner platt!
Und leider verhalten sich viele so egoistisch!!!

@ Haruhi-Chan
Stimmt ob rechts oder links in beiden fällen hast du ein Verletzungsrisiko, mit dem Unterschied:
Wenn du rechts fährst und ein Abbiegendes Auto übersieht dich, ist der Autofahrer schuld.
Wenn du links fährst, und ein aus der Ausfahrt/Strasse kommendes Auto übersieht dich (weil falsche Seite), bist du schuld und mußt den Schaden am Auto zahlen.

//Ironie on
Aber hast schon recht, das überholt werden auf der Autobahn, ist mir auch zu gefährlich, darum fahre ich immer mit 80km/h ganz links, dann überholt mich jeder rechts und hupt ganz freundlich.
//Ironie off

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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26.09.2014 13:27 Uhr von FlatFlow
 
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Was mich nervt sind Radfahrer die obwohl es ein Radweg gibt, auf der Fahrbahn fahren und den ganzen verkehrt ausbremsen und das Unfallrisiko forcieren.
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26.09.2014 13:51 Uhr von Dreamwalker
 
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Ich bin Auto- und Radfahrer, sehe also beide Seiten.
Als Radfahrer nervt es mich häufig und es kostet mich viel Zeit, wenn ich jedes verdammte mal die Straßenseite wechseln würde. Das ich dann jedoch auch weit passiver gegenüber den Autofahrern agieren muss, ist mir völlig klar und ich denke es wäre weit weniger ein Problem, wenn das der Großteil auch so einhalten würde. Nichtsdestotrotz wird jeder halbwegs intelligente Mensch immer den effizienteren Weg nehmen
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26.09.2014 14:00 Uhr von Stigma_Bln
 
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@Dreamwalker: Klar du hast auf der einen Seite recht! Jeder intelligente Mensch würde den effezienten Weg nehmen. Ich kann aber auch nicht in den Gegenverkehrt mit meinem Auto donnern, nur weil diese Strecke effizienter wäre. Es gibt Regeln und da die sollte man sich halten (ich halte mich auch nicht immer an Regeln) Es gibt viele Abschnitte in Berlin da hat man mit 60-65 grüne Welle. Da ist das wieder eine Frage von Effizienz ob ich nun mit grüner Weller weniger Benzin (damit weniger CO² verblase, aber dennoch riskiere dafür zu zahlen oder ob ich mehr CO² und mehr Sprit sowie mehr verschleiss beim Bremsen und Gasgeben habe)

Ok der Vergleich ist etwas ins Extreme dargestellt. Allerdings finde ich dass das unvorsichtige Abbiegen oder nicht einhalten von Rot um einiges schlimmer ist als 60-65 in der Stadt zu fahren, dabei aber auf den Sicherheitsabstand zu achten.

Von mir aus sollen die Radfahrer fahren wie sie wollen: Wenn sie dafür das bewusst sein hätten und mehr aufpassen würden, würde das nicht diskutiert werden. Um so weniger man sich an Regeln hält, umso mehr sollte man aufpassen ;) = nur machen das sehr wenige. Wenn man sich schon nicht dran hält, dann muss man auch nicht aufpassen

[ nachträglich editiert von Stigma_Bln ]
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26.09.2014 14:30 Uhr von CoffeMaker
 
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@ Dreamwalker richtig, sehe ich genauso.
Wenn man weiß das man nicht ganz korrekt fährt sollte man noch mehr vorausschauend und defensiver fahren wie sonst.
Ich fahre oft auf dem Bürgersteig weil ich die Straße nicht benutzen will weil es mir ein Graus ist als Radfahrer Autos im Rücken zu haben die ich nicht kommen sehen kann bzw. wenn ich stürze könnte das mich auch noch gleich ein überholender PKW überfahren könnte, dementsprechend fahre ich vorsichtig und gehe auch mit der Geschwindigkeit teilweise bis auf Schritttempo runter. Aber ich sehe aber auch oft viele dieser Arschlöcher die durch Fußgängerzonen rasen, also kein Wunder wenn solche Gesetze kommen.
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26.09.2014 14:44 Uhr von Dracultepes
 
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Als Fahrradfahrer bin ich kreuz und quer gefahren hab aber auch dementsprechend aufgepasst.

Jetzt als Autofahrer ist mir egal AIF welcher Seite die Radfahrer fahren. Macht für mich eh keinen Unterschied.
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26.09.2014 15:12 Uhr von gofisch
 
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@dracultepes
ich finde schon, dass es ein unterschied macht und zwar für den bremsweg. das dürfte vor allem für fahrradwege relevant sein, die sich auf der straße befinden.

btw. frage ich mich manchmal echt wozu die ganzen fahrradwege, wenn sie kaum einer benutzt. ich verstehe es, wenn sie mal zugeparkt sind o.ä. aber auch wenn alles frei ist, sieht man die meisten auf der straße fahren. da wo ich wohne gibt es einen schönen breiten fahrradweg, von der straße und vom bürgersteig abgetrennt - besser geht es nicht. trotzdem fahren die meisten entweder auf der straße und nerven lieber die autofahrer oder dönnern über den bürgersteig. am liebsten sind mir immer die vollidioten die direkt an der hauswand fahren - sehr schnell und ganz dicht an der mauer, damit man ihnen beim rausfahren aus der tiefgarage möglichst das fliegen beibringt. das dabei noch nichts passiert ist, ist ein echtes wunder.

so gesehen bin ich pro bußgeld (warum immer nur autofahrer abkassieren). sehe es allerdings schwarz, was die durchführung betrifft. bleibt wieder alles nur auf dem papier.
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26.09.2014 15:12 Uhr von Doided
 
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Natürlich sollten Radwege entsprechend ausgebaut sein und es auch die Möglichkeiten geben, schnell die Seite Wechseln zu können um zum Ziel zu kommen, aber generell hasse ich es wirklich, wenn Radfahrer auf der falschen Seite fahren. Bei gut ausgebauten Radwegen in großen Städten sind diese nämlich auch zügig auf den Wegen unterwegs, zu Stoßzeiten auch noch (sehr) gut frequentiert. Ich finde das unmöglich, wenn dann Leute auf die Idee kommen einem dann noch entgegenzueiern. Auch wenn einem das Bewusstsein vorgaukelt der Mittelpunkt der Erde zu sein, ist das "Effizient-Argument" einfach nur Unfug. Man selbst mag vllt. schneller sein, aber stört und gefährdet eben anderen Verkehrsteilnehmer. Da sollte man halt lieber 5 Minuten mehr einplanen.
Fast noch schrecklicher finde ich es, wenn es sogar durch die Markierungen oder Schilder erlaubt ist, den Radweg an entsprechenden Stellen beidseitig zu befahren.

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