25.09.14 19:31 Uhr
 377
 

Iranischer Präsident Hassan Ruhani: Der Westen ist Schuld am "Himmel für Terroristen"

Vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York hat der iranische Präsident zum Thema internationaler Terrorismus gesprochen.

Hassan Ruhani gab in seiner Rede dem Westen die Schuld an dem Aufstieg dieser Zellen.

"Die strategischen Fehler des Westens im Nahen Osten, Zentralasien und dem Kaukasus haben diese Teile der Welt in einen Himmel für Terroristen verwandelt", so der gemäßigte iranische Politiker.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Iran, Schuld, Himmel, Westen, Hassan Ruhani
Quelle: t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.09.2014 20:38 Uhr von ElChefo
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
...immer dasselbe. Die Anderen sind schuld. Immer. Und wenn nicht, dann sinds auch wieder die Anderen. Aber die sind immer im Westen.

http://www.welt.de/...
Kommentar ansehen
26.09.2014 08:16 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@ Flaming

´Der Westen´ der das verbockt hat ist aber eigentlich nur USA und in kleinen Teilen die Arschkriecher-Merkel und nicht alle westlichen Länder.

Ich habe _NIE_ solchen Kriegen zugestimmt.
Kommentar ansehen
26.09.2014 09:00 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das die islamischen Staaten und Verbände die Schuld auf andere schieben ist normal ,aber gebe es den Islam nicht gebe es diese Terroristen nicht.
Auch in Europa gibt es reichlich ,wer ist dafür verantwortlich ??
Wer ist für die Salafisten verantwortlich ??
Warum gibt es hier nicht mehr Widerspruch gegen die Islamisten ??
Da gebe ich nur in einer Sache recht ,wäre der Westen nicht so zögerlich im Umgang mit "ihren" Salafisten gebe es weitaus weniger.

Aber wie gewohnt ,der Islam trägt keine Verantwortung.
Kommentar ansehen
26.09.2014 09:27 Uhr von Big-E305
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@architeutes
komischerweise gibt es den islam seit ca 1500 jahren...und erst langsam nach 9/11 gibt es einen richtigen aufstand gegen den westen, weil das militär die menschen rund um die uhr bombt und länder ins chaos stürzt...sei froh dass du in deutschland lebst, wo das wasser noch aus dem wasserhahn kommt wann immer du es willst, würde dir alles genommen werden und du deiner zukunft beraubt, würdest auch du schnell zur waffe greifen und tief religiös werden, da dir nichts mehr im leben bleibt wofür es sich zu leben lohnt...das ist dann dass womit sich die leute dann identifizieren, sie haben nicht mehr und nicht weniger.

Danke USA, danke Finanzelite!

Ein gutes beispiel für die radikalisierung ganz normaler muslime ist das buch von Jürgen Todenhöfer, Warum tötest du Zaid?

Er musste mit ansehen wie sein Bruder der kein Terrorist war vom Militär erschossen wurde...wer wird da nicht zum potentiellen Selbstmörder.

In vielen muslimischen Ländern führt der westen seit Jahrzehnten krieg...Generationen wachsen nur mit Krieg, Hass und Gewalt auf, gebt den Leuten doch eine Verschnaufspause, keiner wird als Terrorist geboren, aber die Verschnaufspause ist genau das was der westen nicht will, die geschäfte müssel laufen, der westen braucht ressourcen.

[ nachträglich editiert von Big-E305 ]
Kommentar ansehen
26.09.2014 10:49 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Big E305

...auch wenn einige deiner Punkte durchaus nicht von der Hand zu weisen sind, muss man sich auch die Gegenfrage stellen: Wie sah es denn in diesen Ländern aus, als der Westen noch mit sich selbst beschäftigt war? Weite Teile des Westens haben noch im finstersten Flickenteppich gelebt als der Islam schon seinen ersten Eroberungszug hinter sich hatte - wirklich friedlich war es da aber auch nicht.

Im Gegenteil, auch der Islam fand - genauso wie das Christentum - seine Verbreitung durch das Schwert. In Spanien hat man beispielsweise genausowenig angeklopft und gefragt "Entschuldigung, möchten Sie mit uns über Allah reden?" wie Yathrib mal eben so zu Medina wurde. Das war im Endeffekt dieselbe Kolonisation, die man dem Westen in anderen Teilen der Erde zu anderen Zeiten vorwirft. Und schaut man beispielsweise auf Südafrika, so sieht man, das der Islam sich westlichen Kolonisationstrieb zu Nutze gemacht hat, die Missionierung vorran zu treiben.

...so simpel ist es dann doch nicht.
Kommentar ansehen
26.09.2014 13:28 Uhr von Shifter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
und nun liefert der westen den terroristen auch weiter und weiter waffen und wundert sich dann wenn was passiert
Kommentar ansehen
26.09.2014 15:08 Uhr von Big-E305
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@ElChefo

Ja das ist richtig, simpel ist es wirklich nicht.
Und Ja es gab die kreuzzüge und missionierung durch das schwert, konvertiere oder stirb, aber die kreuzzüge sind nicht verantwortlich für die radikalisierung in der heutigen zeit. Der islam hatte früher seine schattenseiten, genauso wie das Christentum.

Das was zur radikalisierung führt, ist dass was sich heute Politik gegen den nahen osten nennt.

Jedes Land mit seinen führern die sich vom dollar lösen wollten, wurden demokratisiert. Was ist mit Saudi Arabien? Diese akzeptieren noch das wertlose papier von den Amis und sind best friends, dort wo der ursprung allen übels herzukommen scheint.

Es ist für mich echt erschreckend wie manche leute, vorallem hier auf Shortnews einfach nicht begreifen können/wollen, trotz fakten, was da so heute mit den nahen osten getrieben wird. Okay manche leute hier auf SN haben echt ein krasses schubladendenken, moslem = türke = verbrecher = hinterwäldler = islamist = hartz v abzieher = haselnuss oder was auch immer hier so die insider sind...

Wahrheit ist sehr unbequem, da sie einem wie ein Hollywood Skript vorkommt. ich glaube die leute haben sich einfach abgegebenn/übergeben (weiss nicht welches wort dafür herhalten soll) , sind sehr beschäftigt mit ihrem leben, die die nichts haben sind mit paar jobs beschäftigt, der mittelstand konsumiert fleissig alles was trendy ist, und die reichen, bzw. die "elite" kreieren immer krassere ideen den mittelstand und die geringverdiener zu leibeigenen zu machen.

ok weit ausgeholt und vom thema abgekommen aber genau das sind meine gedanken wenn ich mir die heutige welt so anschaue. sei es im bezug auf den nahen osten, die radikalisierung von perspektivlosen jugendlichen (meist männlich), den russen oder die amis und uns im westen.
Kommentar ansehen
29.09.2014 02:22 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Big E305

"(...) aber die kreuzzüge sind nicht verantwortlich für die radikalisierung in der heutigen zeit."

Richtig. Das sehen wir beide so. Trotzdem wird es "dem Westen" nur allzugerne auf Demonstrationen im Nahen und Mittleren Osten vorgeworfen. Stichwort "Pork Eating Crusader", das es mittlerweile als Satire auf diversen Patches und gewisser Beliebtheit unter (auch deutschen) (Afghanistan-)Veteranen gebracht hat.

"Witzigerweise" kann man aktuell in den radikaleren Kreisen in diesen Gefilden dieselben inquisitorischen Züge erkennen, die "wir" hier vor langer Zeit abgelegt haben. Die Folge davon, die Liberalisierung der Kirche sowie Säkularisierung der Staaten im Westen lässt einen die Frage stellen, ob es bei den islamischen Ländern ebensolange dauert oder ob sich am Vorbild orientiert wird und die Entwicklung sich verkürzt, inklusive dem Lernen an den Fehlern des Vorbildes.

"Das was zur radikalisierung führt, ist dass was sich heute Politik gegen den nahen osten nennt."

Finde ich zu kurzsichtig.
Es ist in weiten Teilen auch die absolute Inkompetenz und Korruption der jeweiligen politischen Kaste, der Führung, der Eliten der Länder sowie dem Desinteresse am Willen des Volkes, solange die eigene Kasse stimmt. Und solange man dem Volk dann einen gemeinsamen Feind zeigen kann (-> "der Westen", "der große Satan") ist es auch geeint unter dem gemeinsamen Banner "Wir gegen alle" und man macht sich erst keine weiteren Gedanken über die Fehlbarkeit der eigenen Oberen.

"Jedes Land mit seinen führern die sich vom dollar lösen wollten, wurden demokratisiert. (....)"

Nicht jedes.
...und alleine mit dieser Feststellung wackelt die These schon gewaltig. Pauschalitäten sind doch für den Faktencheck sehr anfällig.

"(...) scheint."

...!!!!!

"(...) was da so heute mit den nahen osten getrieben wird."

Genauso sollte man aber auch feststellen, das der Nahe Osten - vom selben Klientel - gar nicht erst - auf Volksebene - als Menge von erwachsenen, vernunftbegabten, denkenden Menschen wahrgenommen wird. Immer wird nur mit denen "gemacht", wobei geflissentlich übersehen wird, das sie selbst durchaus auch "machen". Ich bin absolut gegen die fatalistische These, das die Menschen dort allesamt derart unreif sind, das sie an die Hand genommen und mit Samthandschuhen angefasst werden müssten. Genauso wie es die freie Entscheidung der Hutu bzw. Tutsi (in Afrika, zum Vergleich) war, die Rassismen des Kolonialismus in ihre Nomenklatur zu übernehmen und sich abzumetzeln, so ist es auch die freie Entscheidung von Gruppen wie Hamas, Hisbollah, al Jihad, Taliban, Al Qaida, HiG, IBU, IJU usw. einen friedlichen Ausgleich mit den jeweils anderen, auch ungeliebten Institutionen zu finden und ohne Sturmgewehre, Folter und Selbstmordattentate für ihre Interessen einzutreten. Sie tun es nicht, also müssen sie gestoppt werden. Erzieherisch müssen die Gesellschaften drumherum aber selbst tätig werden. Das kann nicht Aufgabe der Weltgemeinschaft sein.

"Okay manche leute hier auf SN haben echt ein krasses schubladendenken, (...)"

Das Schöne am Internet ist ja, das man sich seine Gesprächspartner aussuchen kann. Man kann sich ebenso aussuchen, was man lesen will und was nicht. Man muss da nicht auf jeden Trend auf- bzw. anspringen.
Kommentar ansehen
04.05.2015 15:09 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Da hat er doch mal recht.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?