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650.000 Fälle von Chikungunya in Lateinamerika: Peru ruft Gesundheitsnotstand aus

Während die ganze Welt auf die Ebola-Epidemie in Westafrika schaut, grassiert in Lateinamerika und der Karibik aktuell ein von Stechmücken verbreiteter Virus, das Chikungunya-Virus. Die Infizierten leiden hier an so extremen Gliederschmerzen, dass sie sich nicht mehr bewegen können.

Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation (PAHO) erklärte, dass seit Anfang des Jahres fast 650.000 Fälle von Chikungunya registriert wurden und es 37 Todesfälle gab. Nun hat auch Peru den Gesundheitsnotstand ausgerufen, da die Zahl der Infizierten im Nachbarland Kolumbien sprunghaft anstieg.

Dort stieg in Zahl in nur wenigen Wochen auf mehr als 3.000 Fälle an. Auch in Venezuela gab es bereits mehrere Todesfälle. Laut Angaben des peruanischen Gesundheitsministeriums werden nun 17 Millionen US-Dollar in die Prävention und Vorbereitungen für die Behandlung von Kranken investiert.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Todesfall, Peru, Lateinamerika
Quelle: latina-press.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2014 18:04 Uhr von blonx
 
+8 | -0
 
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Bislang gibt es noch kein Heilmittel gegen das Chikungunya-Virus, welches durch die Stechmücke Aedes aegypti übertragen wird. Es können lediglich die Symptome, wie Fieber und Schmerzen, behandelt werden.
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26.09.2014 00:46 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+13 | -4
 
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Irgendwie scheinen die meisten nicht zu realisieren, dass wir in einer globalisierten Welt leben. Wenn da unten die Seuche grassiert, können wir irgendwann auch davon betroffen sein. Die Vorzüge des Turbokapitalismus, wie z.B. die neue Technik, will jeder gerne genießen, aber bei den Nachteilen wird weggeschaut? Erbärmliche Wichte!
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26.09.2014 02:23 Uhr von sv3nni
 
+3 | -3
 
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weltweit alle stechmuecken ausrotten waer mal was gutes. da haette man auf einen schlag zig krankheiten erledigt. da koennte man die gentechnik endlich mal sinnvoll einsetzen
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26.09.2014 08:35 Uhr von Brit2
 
+1 | -1
 
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Warum sollten USA oder Europa Zeug und Geld nach Peru schicken? Dort gibts doch noch nichts zu holen. Für keinen ... Und 37+17 Todesfälle ist doch "gar nichts". Wenn es weh tut - hörts auch irgendwann wieder auf. Hauptsache, die Mücken bleiben dort. (Sarkasmus aus)
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26.09.2014 09:18 Uhr von Schok
 
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Menschen leiden und ihr sorgt euch ums geld. Was stimmt mit euch nicht?
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26.09.2014 09:30 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+1 | -0
 
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"Menschen leiden und ihr sorgt euch ums geld. Was stimmt mit euch nicht?" (Schok)
Ohne Geld können keine Hilfsmittel transportiert werden.
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26.09.2014 19:28 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -1
 
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Der3Geist,

Jedes Volk verdient die Regierung, die es gewählt hat. Außerdem, das Trottelsein kommt ja nicht von ungefähr. Die Bildung ist in diesem Land leider rückläufig und die interdisziplinäre Forschung wird man hier noch jahrzehnte vergeblich suchen.
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27.09.2014 05:59 Uhr von mort76
 
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ZiemlichBelanglos,
hier kann man aber wirklich niemanden mit gutem Gewissen wählen...das wählen welcher Partei würde hier denn Intelligenz ausdrücken?
Da kann man nur auf eine intelligente Neugründung hoffen, denn die neuen Parteien sind ja noch furchtbarer als die alten...
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27.09.2014 11:50 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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mort76,
Nun, obgleich die Welt immer mehr zusammenrückt, ist eine zentrale Regierung föderalistischer Bundesgebiete immer ab einem gewissen Punkt ineffizient, ja hinderlich. Die einzige Möglichkeit, die ich sehe, ist auf lokaler Ebene zu aggieren und sich zu engangieren. Da wir den größten Teil unserer heutigen Kultur aus der alten Griechischen übernommen haben, ist eine Rückbesinnung auf die Polis der einzige vernünftige Ausgangspunkt.
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27.09.2014 13:43 Uhr von Biblio
 
+0 | -0
 
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@Der3Geist, jetzt hast Du mit dem Hinweis auf die Funktion der Mücke als Nahrung für Vögel die Ausrottung der gesamten Tierwelt und schliesslich auch die des Menschen bewahrt.

Du hast quasi gerade die Vielfalt gerettet.
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28.09.2014 05:21 Uhr von mort76
 
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Ziemlich Belanglos,
da stimme ich zu...aber hier entwickelt sich ja eher alles genau davon weg.
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30.09.2014 13:04 Uhr von Nebelfrost
 
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zitat: "dass seit Anfang des Jahres fast 650.000 Fälle von Chikungunya registriert wurden und es 37 Todesfälle gab."

genau das ist wohl auch der grund, warum die ganze welt auf ebola schaut und nicht auf chikungunya. dieses virus ist quasi nicht tödlich und nahezu jeder genest von einer erkrankung, bis auf ein paar wenige ausnahmen, die zu 100% alte oder vorerkrankte menschen betreffen. chikungunya ist sogar harmloser als eine normale influenza, denn selbst an dieser sterben bedeutend mehr leute.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]

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