25.09.14 16:21 Uhr
 1.725
 

Routerzwang: Neuer Entwurf der Transparenzverordnung stellt Abschaffung in Frage

In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die Regierung deutlich für die Abschaffung des sogenannten Routerzwangs ausgesprochen. Auch ein Anfang des Jahres von der Bundesnetzagentur veröffentlichter Entwurf einer Transparenzverordnung sah Regelungen vor, die in diese Richtung gingen.

In einem neuen Entwurf der Verordnung, die laut Medienangaben bereits zu Abstimmung an die Ministerien übergeben wurde, wird der Routerzwang anscheinend nun doch legitimiert. Dort heißt es lediglich, dass ein Hinweis erfolgen muss, sofern das Zugangsgerät vom Kunden nicht ausgetauscht werden darf.

Als Routerzwang wird die Praxis einiger Internetprovider bezeichnet, den Kunden lediglich einen vorkonfigurierten Router (ggf. gegen Entgelt) zur Verfügung zu stellen. Die Zugangsdaten des Internetanschlusses erhält der Kunde jedoch nicht, weshalb er nicht einen eigenen Router verwenden kann.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: oZZ!
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Neuer, Frage, Abschaffung, Entwurf
Quelle: tarifetarife.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nintendo enttäuscht die Fans: Kein Gratis-Spiel für die Nintendo Switch
Filesharing: Mutter muss Mann und Kinder nicht ausspionieren
Studie: Nutzer können über den Browser identifiziert werden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.09.2014 16:21 Uhr von oZZ!
 
+17 | -0
 
ANZEIGEN
Da hat sich die Lobby der Internetanbieter aber mal wieder schön durchgesetzt. Ich bin gespannt, ob die Regierung bzw. die zuständigen Ministerien den Entwurf der Bundesnetzagentur einfach durchwinken oder ob sie mal zu ihrem Wort stehen und tatsächlich mal im Sinne des Verbrauchers entscheiden.
Kommentar ansehen
25.09.2014 16:41 Uhr von Tuvok_
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Fleissig Fleissig die Lobbyisten.. haben wohl mit Liebesentzug =0 "Spenden" gedroht
Kommentar ansehen
25.09.2014 17:23 Uhr von shadow#
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Wieviel Geld hat die Union denn diesmal bekommen?
Auf europäischer Ebene haben sich scheinbar auch die Mobilfunkriesen nicht lumpen lassen, weshalb die Roaminggebühren für Daten bleiben.
Kommentar ansehen
25.09.2014 17:49 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem ist, dass die Minister gerade darüber diskutieren ob es das Internet nun auch für Computer geben darf. Denn die damit beauftragten Minister schreiben die Verordnung noch an der Schreibmaschine und nutzen Wählscheiben am Telefon.
Wie man ja weiß, war Lügenbaron Guttenberg lange Zeit der EU Internetbeauftragte - der Mann denkt, dass eine Schreibmaschine mit Stromanschluss das Internet sei.
Kommentar ansehen
25.09.2014 18:09 Uhr von Kommentarbot
 
+0 | -4
 
ANZEIGEN
Leute, erstmal locker bleiben. Das Papier ist ein Entwurf - zwar schon ein ziemlich finaler, aber der Bundeswirtschaftsminister, der ja auch irgendwie Chef von der Bundesnetzagentur ist, muss den noch absegnen. Und der will das nicht - schließlich wird er im Gegensatz zu den Beamten bei der Bundesnetzagentur auch gewählt: http://www.zdnet.de/...
Kommentar ansehen
25.09.2014 18:40 Uhr von Schmollschwund
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Kommentarbot_

Uhhh, ich hab Angst abgewählt zu werden. Danach wartet nur so ein doofer viel höher dotierter Job bei irgendeiner Firma. Dort müsste ich sogar gar nix mehr tun, auch das noch ;)
Kommentar ansehen
25.09.2014 20:32 Uhr von HackFleisch
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Router oder Modem?
Mein Kabelmodem kriegte ich vom Kabelanbieter gesponsert.
Den Router kaufte ich selber. Da habe ich volle Freiheit. Bis vor kurzem Netgear und jetzt der schnellste Asus Wlan Router mit 1900mbps.

Was ist nun der Routerzwang?
Ist damit nicht das Modem gemeint?
Kommentar ansehen
25.09.2014 21:45 Uhr von Petaa
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ HackFleisch

Damit sind so a..... Anbieter gemeint die die Einwahldaten nicht raus rücken. Die gemäßigte Form davon ist die Einwahldaten raus zu rücken aber das VoIP hinter einer zweiten Einwahl zu "verstecken" und noch schön gewisse VLANs zu erzwingen.

z.B EWEtel gibt mir die Internet Einwahldaten raus aber sonst nix!

Bei meinem Provider benötige ich die VoIP Zugangsdaten inkl. Kennwort, die zweite pppoe einwahl inkl. Kennwort und das korrekte VLAN nur zum telefonieren. Danach kann ich fragen bis ich schwarz werden. Das musste ich aus der mitgelieferten Box über einige dunkle Kniffe auslesen....

Hier muss ein klarer Riegel vorgeschoben werden. Alle Provider müssen dazu gezwungen werden haarklein alle Daten anzugeben, die nötig sind um lediglich mit einem Modem und dahinter eigener Hardware arbeiten zu können.

[ nachträglich editiert von Petaa ]
Kommentar ansehen
26.09.2014 03:09 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich wechsel gerade deswegen von KDG zum lokalen DSL Anbieter der massiv VDSL ausgebaut hat.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schweiz: Mit 200 km/h durch den Gotthard-Tunnel - Haftstrafe für Fahrer
"Team Wallraff" deckt undercover Folter in Behinderteneinrichtungen auf
La Réunion: Surfer von Hai zerfleischt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?