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Navajos: US-Regierung zahlt 554 Millionen US-Dollar Entschädigung an Ureinwohner

Die Ureinwohner der Navajo-Nation klagen seit Jahrzehnten, dass die US-Regierung die Interessen des Stammes bei der Verwaltung des Landes nicht berücksichtigt. Die Regierung verwaltet das Reservat der Ureinwohner und vergibt Lizenzen für Landwirtschaft, Holzwirtschaft und Bergbau.

Die Navajos sprechen seit Jahrzehnten von einem Missmanagement ihrer finanziellen und natürlichen Ressourcen durch die USA und sehen sich massiv benachteiligt. Um laufende und künftige Klagen zu vermeiden, hat sich die US-Regierung nun in einem historischen Kompromiss mit der Navajo Nation geeinigt.

Der größte indigene Stamm (300.000 Mitglieder) in den USA erhält die Rekordsumme von 554 Millionen US-Dollar, wobei damit alle Forderungen abgegolten sind. Soviel hatte bislang kein Ureinwohner-Stamm erhalten. Die Navajo Nation erstreckt sich über Arizona, New Mexico und Utah.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dollar, Regierung, US, Entschädigung, US-Dollar, US-Regierung, Ureinwohner
Quelle: spiegel.de

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