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Bad Bibra: Privatleute verteilen ehrenamtlich Knöllchen

Es gibt viele Ehrenämter, die akzeptiert sind und der Gemeinschaft helfen. In Bad Bibra ist das sicher nicht der Fall. Hier verteilt der 37-jährige Matthias Mendler Knöllchen.

Wöchentlich zieht er seine offizielle Uniform an und zieht mit seinem Ausweis und dem Mini-Computer los, um Parksünder ausfindig zu machen. Zusammen ist er zehn Stunden im Monat unterwegs für einen Kostenausgleich von 50 Euro pro Monat.

Er selber gibt an, oft am Mittwoch unterwegs zu sein. Hintergrund der Aktion war vor zwei Jahren seine Arbeitslosigkeit, bei der er nicht untätig zu Hause sitzen wollte.


WebReporter: easyonline
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Knöllchen, Ehrenamt, Privatperson, Bad Bibra
Quelle: bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2014 10:58 Uhr von easyonline
 
+10 | -6
 
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Für viele ist es eine Last, Ehrenamt sollte man bei Gemeinnützigen Stellen abhalten und nicht bei öffentlichen. Dennoch ist es der richtige Schritt etwas zu tun als arbeitslos zu Hause zu sitzen.
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25.09.2014 11:43 Uhr von Suffkopp
 
+4 | -17
 
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25.09.2014 12:25 Uhr von PakToh
 
+8 | -8
 
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@newsleser54 Was von 2hilft der Allgemeinheit" verstehst du daran nicht?
Wenn irgendwelche Deppen zu blöde sind um richtig zu parken kriegen sie eine Knolle, was der Allgemeinheit hilft, da Geld rein kommt und die Betreffenden es sich entweder zweimal überlegen dort noch einmal falsch zu parken doer aber den Städtahaushalt utnersttzen, beides Digne die ich sehr begrüße und als "Hilfreich für die Allgemeinheit" ansehe.

Und allgemein: Ja ich habe auch erst an "Amtsanmaßung" gedacht, aber da er offizielle Ausrüstung hat wird es von der Stadt unterstütz sein / ein Gemeinnüstziges Ehrenamt für die Stadt sein.
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25.09.2014 13:23 Uhr von ted1405
 
+4 | -2
 
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Klar könnte man beim Gedanken "Privatmann verteilt Knöllchen" zunächst mal das große Kotzen bekommen ...

aber ... spätestens mit der offiziellen Uniform sind´s auch keine "Privatmänner" mehr. Zudem würde ich bei einem Stundenlohn von 5€ auch nicht zwingend von "ehrenamtlich" sprechen - das mag zwar nicht viel sein, aber als Harz-IV-Aufstockung ganz sicher auch nicht schlecht. Und auf der anderen Seite kommt auch etwas Geld in die Staatskasse.

Natürlich sind "Knöllchenverteiler" recht unbeliebt ... aber letztlich eigentlich doch nur, weil sie einen recht unsanft und kostspielig auf die eigenen Fehler stoßen. Halteverbotsschilder kennt jeder und viele riskieren es dennoch, erwischt zu werden.
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25.09.2014 15:11 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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Die Stadt unterstützt also nicht nur diese Flachpfeife bei seiner psychischen Störung sondern spart sich auch noch einen Arbeitsplatz. Super...
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27.09.2014 10:18 Uhr von erdengott
 
+0 | -1
 
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Buhu, die bösen Strafzettel und Regeln. Viele scheinen nicht mal zu ahnen wie es auf den Straßen ohne Knöllchenverteiler aussehen würde. Weil die Straßenverkehrsordnung ja nur dafür da ist die Leute zu schikanieren und nicht um den Verkehr sicher und effektiv zu gestalten...

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