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Niederlande/Staphorst: Werbetreibende schalten wegen Christen sonntags Werbetafeln ab

Die Ortschaft Staphorst liegt im so genannten Bibelgürtel. Die Mehrheit der Bewohner hängen einer strengen protestantischen Glaubensrichtung an. Um den Glauben dieser Menschen zu respektieren, schalten etwa 30 Firmen künftig sonntags keine Werbung mehr entlang der Autobahn.

Entlang der Autobahn, die an Staphorst vorbei führt, stehen mehrere Masten eines Telefonanbieters. Diese sind etwa 40 Meter hoch. Daran werden große Bildschirme befestigt, worauf ständig Werbung ausgestrahlt wird. Zwei dieser Screens stehen direkt bei Staphorst.

Etwa 30 Firmen haben sich für dieses Werbekonzept zusammengeschlossen. Gemeinsam haben sie auch beschlossen, dass man die Bildschirme bei Staphorst sonntags nicht nutzen werde.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Werbung, Autobahn, Sonntag
Quelle: dutchnews.nl

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2014 17:05 Uhr von JackMcMurdok
 
+14 | -3
 
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Als richtiger Christ sollte man doch Sonntags in der Kirche sitzen, da würde man im Normalfall gar nichts von irgendwelchen Werbetafeln an der Autobahn mitbekommen. Statt den Religioten immer nur noch mehr Zugeständnisse zu machen, sollte man einfach mal aufhören, so einen Stress um irgendwelche religiösen Befindlichkeiten zu machen.
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24.09.2014 17:54 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -1
 
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Menschheit. Zivilisiert. Ich verstehe...
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24.09.2014 19:09 Uhr von Rongen
 
+2 | -4
 
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hm finde die Idee gut, is doch ne nette Geste. Auch wenn ich nicht verstehe was Werbetafeln an Autobahnen zu suchen haben, fällt das nicht unter diesen Ablenkungsparagaphen ? Also der, wo man auch keine Unterbodenbeleutung haben darf weils ja andere stören könnte. Aber ne 20m² Werbetafel die blinkt und shiny glitzert ist dann ok ?

Und nur mal so, Halma, wir sitzen hier im Christlichen Abendland, sprich wir haben eine Christliche Kultur und keine Islamische, darum platzt der Thread nicht denn für uns ist das normal. Das jeden Morgen so nen Geisteskranker von seinem Balkon schreit, hingegen nicht.
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24.09.2014 19:23 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -2
 
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Guter Kommentar aus der Quelle:

Welcome to the Christian version of Sharia... ;-)))


Jetzt fangen sogar schon die Christen an. Wobei, wenn ich die News richtig verstehe, ist es in dem Fall nur vorauseilender Gehorsam und die Christen selbst haben nix damit zu tun.
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24.09.2014 20:09 Uhr von maxedl
 
+0 | -0
 
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Solange nicht Werbung für nackte Tatsachen laufen, welche nichts verbirgt.

Am Ende steht da noch Schicke eine SMS an 555-555 um sofort eine Vollkasko Versicherung abzuschließen und der nächste Unfallschaden wird von uns abgedeckt.
Durch das SMS senden abgelenkt kracht der Wagen in das Stauende und der Verletzte sagt zu den Einsatzkräften:
"Diese Runde zahlt nun meine neue Versicherung!"

Im Kleingedruckten welches man kaum entziffern kann steht am Monitor noch:
"Erst gültig nach der ersten Einzahlung."
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24.09.2014 20:28 Uhr von Trallala2
 
+3 | -2
 
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Einmal die Woche abschalten, wo ist das Problem?

Damit meine ich nicht die Werbung, sondern die Arbeit und den Stress.
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24.09.2014 22:00 Uhr von Schmollschwund