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Gesetzliche Krankenkassen erlassen mehr als eine Milliarde Euro an Schulden

Die gesetzlichen Krankenkassen haben durch das im August 2013 in Kraft getretene Beitragsschuldengesetz ihren Versicherten einige Schulden erlassen. Bei den davon betroffenen 55.000 Versicherten hatten sich insgesamt Schulden in Höhe von 1,1 Milliarden Euro angesammelt.

Mit Einführung der allgemeinen Versicherungspflicht im Jahr 2007 hatten die Kassen bei der Anmeldung eines Versicherten zu einem späteren Zeitpunkt die Beiträge rückwirkend bis zum Jahr 2007 erhoben. Das eingeführte Gesetz widersprach nun dieser Regelung.

Auch wurden die Säumniszuschläge für ausstehende Beitragszahlungen gesenkt. Durch diese Maßnahmen konnten viele Menschen wieder eine Krankenversicherung abschließen. Dennoch gibt es weiterhin 85.000 Menschen ohne Krankenversicherung.


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WebReporter: derNameIstProgramm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Euro, Schulden, Milliarden
Quelle: tagesschau.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2014 14:41 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -1
 
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Dennoch gibt es weiterhin 85.000 Menschen ohne Krankenversicherung.

Wie geht das? Als ich noch Student war, und das gleiche probiert hatte, kam der Zoll mit einer Kontopfändung!
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24.09.2014 15:06 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -1
 
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Na ganz toll...nach welchen Kriterien werden die wohl erlassen ? Eene-Mehne-Muh ? Meine Freundin ist selbstständig und hat gelegentlich Probleme,die Beiträge für sich selbst pünktlich zu zahlen. Und als "Dank" reicht die Krankenkasse seit Monaten JEDEN Monatsbeitrag beim Zoll zum Forderungseinzug ein. Erst kürzlich haben wir wieder zu hören gekriegt,daß die Krankenkasse das inzwischen schon *vorsorglich* macht. Sprich: obwohl die Beiträge noch gar nicht fällig sind, wurden sie schon an den Zoll zum Forderungseinzug abgegeben.
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24.09.2014 15:38 Uhr von Rekommandeur
 
+2 | -6
 
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Na toll, und den Schuldenerlass zahlen alle anderen, die brav jeden Monat von der Krankenkasse abgezockt werden.
Kein Wunder das der Beitrag stetig steigt...die entgangenen Beiträge müssen ja mitfinanziert werden, damit die, die keine Beiträge bezahlen wollen, die selben Leistungen im Krankheitsfall bekommen können, wie jemand der brav jeden Monat zahlt.
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24.09.2014 15:38 Uhr von shadow#
 
+6 | -10
 
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@ Marco Werner
Deine Freundin sollte sich vielleicht einfach einen anständigen Job suchen, wenn das Geld nicht mal für die Krankenkassenbeiträge reicht.
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24.09.2014 17:52 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -0
 
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"Wie geht das? Als ich noch Student war, und das gleiche probiert hatte, kam der Zoll mit einer Kontopfändung!"

das geht nur, wenn du älter oder chronisch krank bist, denn da kostet du mehr als du an beitrag einbringst - ein junger student ist potentiell gesehen, sehr gesund und daher kostet er so gut wie nix bringt aber beiträge...

versuch mal als selbstständiger mit 50 von der privaten in die gesetzliche krankenkasse zu wechseln...das wird schwieriger als ne mondlandung...!
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24.09.2014 22:24 Uhr von Schmollschwund
 
+2 | -1
 
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@Rekommandeur_

"Na toll, und den Schuldenerlass zahlen alle anderen, die brav jeden Monat von der Krankenkasse abgezockt werden."

Na und? 40% der Wirtschaftsleistung in diesem Land fließen in Hände, die gar nichts zurück geben wollen. Das heißt: 40% dessen, was du (vielleicht) erwirtschaftest auf der Arbeit fließt in die Taschen von Menschen die das Geld einfach nur einstecken und sich damit ein schönes Leben machen.

Da find ich die Milliarde für Menschen die nun wieder in einer Krankenversicherung drin sind, alle mal besser. Man bedenke nur mal die Folgekosten von Krankheiten.

Aber was schreib ich da, zählt ja eh nur der eigene engstirnige Geldbeutel.
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25.09.2014 07:24 Uhr von Rekommandeur
 
+0 | -1
 
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@Schmollschmund

"Aber was schreib ich da, zählt ja eh nur der eigene engstirnige Geldbeutel."
Ich habe kein Problem damit erstmal bei mir zu schaun, damit ich selbst Leben kann, bevor ich mich dran mache, für andere zu bezahlen.
Wenn das bei dir anderherum ist, dann hat die Gesellschaft wieder einen Deppen gefunden, dem sie das Geld sorglos aus der Tasche ziehen kann.
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27.09.2014 10:25 Uhr von erdengott
 
+1 | -0
 
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Ein Großteil der erlassenen Schulden waren solche aus Säumniszuschlägen, die so hoch waren dass man an Geldverleiher aus dem kriminellen Milieu denken musste. Realistisch gesehen waren das zum allergrößten Teil Schulden die nie einzutreiben gewesen wären. Die übrigen Beitragszahler müssen also nicht wirklich zusätzliche Kosten übernehmen.
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29.09.2014 09:57 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@shadow
Die Höhe ist nicht das Problem, sondern der Zeitpunkt. Jeder Selbstständige kennt das Problem,daß Kunden nicht immer pünktlich zahlen,so daß bei einem selbst auch Zahlungsverzögerungen gibt.

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