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Media Markt führt digitale Preisschilder ein - Konsumentenschützer sind besorgt

Der Elektroriese Media Markt wird gegen Ende des Jahres in einem ersten Markt in der Schweiz digitale Preisschilder einführen.

Das soll laut den Verantwortlichen den Verkäufern vor allem Zeit sparen, die für das Drucken und verteilen der normalen Preisschilder benötigt wird.

Konsumentenschützer sehen diesen Schritt kritisch. Sie befürchten, dass so die aktuellen Preise beliebig und oft nach oben oder unten korrigiert werden.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Markt, Media Markt
Quelle: 20min.ch
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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2014 10:49 Uhr von jens3001
 
+22 | -8
 
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Ich finde das gut. Für den Kunden ist es immer nervig wenn Preisschilder verrutscht, verbogen, verloren oder unleserlich sind.

Solange die Nachvollziehbarkeit (Historie der Preisänderungen) gegeben ist sehe ich auch kein Problem.

Aktuell ist es überhaupt kein Problem einen Artikel auch 10x am Tag im Preis zu verändern. Wird halt ein Ettiket mehr gedruckt.

Es wird ja nicht jeder Artikel ausgezeichnet, sondern nur der teil im Regal in dem das steht.
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24.09.2014 11:09 Uhr von brycer
 
+13 | -4
 
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Solange sich der Preis nicht ändert, während ich vom Regal zur Kasse unterwegs bin. ;-D
Man stelle sich vor, man nimmt ein Teil aus dem Regal und da steht noch z.B. 17,99€ - man schlendert noch ein wenig umher und an der Kasse heißt es dann plötzlich 19,99€.
Der Händler kann ja beliebig oft am Tag den Preis ändern.
Sind nur wenige Kunden im Laden kann man die Sache ja billiger machen. Abends, wenn dann die gestressten Berufstätigen, die Ansprache suchenden Rentner, die ´vergesslichen´ Hausfrauen, die berufstätigen Rentner ;-) und alles andere im Laden unterwegs ist, dann kann man den Preis ja auch mal hoch setzen. Fällt bestimmt keinem so schnell auf, weil da ja alle irgendwie gehetzt sind.
An der Kasse schauen wohl auch die wenigsten noch mal genauer hin. Andere denken sich: ´Jetzt bin ich schon so lange in der Schlange gestanden, da sind mir zwei Euro hin oder her nun auch egal. Ich nehm´s mit und damit ist´s gut."

Der Vorteil dass man nicht so oft Preisschilder drucken muss ist schon klar. Aber jetzt kann man ja den Kunden mit ständigen Preiswechseln schwindelig rotieren ... bis er ohne lange nachzudenken alles zahlt, was ihm an Preis vorgehalten wird. ;-P

[ nachträglich editiert von brycer ]
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24.09.2014 11:20 Uhr von advicer
 
+13 | -1
 
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Da steht dann bestimmt digital 499€, welches digital durchgestrichen wird und darunter dann digital auf 479,50€ korrigiert ist. Diese "kauf mich weil ich bin viel billiger als eigentlich" Strategie finde ich eh schon immer sehr witzig und das dann noch digital :-)


[ nachträglich editiert von advicer ]
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24.09.2014 11:22 Uhr von wrazer
 
+4 | -1
 
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@Vorredner:
Kein Problem? Ihr gehört also nicht zu denen, die sich über die ständig wechselndenTankstellenpreise beschweren?

@News
In Frankreich scheint dieses Konzept gut zu funktionieren. Und ich denke auch nicht, dass Änderungen Tagsüber allzuhoch ausfallen würden, da man sich so sonst schnell Kunden vergraueln könnte.
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24.09.2014 11:26 Uhr von Maverick Zero
 
+6 | -4
 
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Die nächste Ausbaustufe prüft dann per BlueTooth und Co. ob der Kunde, der sich nähert ein Smartphone in der Tasche trägt und wenn ja, ob es ein Apple-Gerät oder ein Billigheimer ist. Der Apple-Jünger bekommt dann den höheren Preis.

Oder: Kamerasystem. Familie nähert sich der Spiele-Kruschel-Kiste und die Preise passen sich entsprechend der Familienzusammensetzung an.

Der beim Entnehmen aus Regal oder Wühltisch gültige Preis wird dann auf den digitalen Preisaufkleber an der Ware gesichert.
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24.09.2014 11:29 Uhr von Syrok
 
+2 | -2
 
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Oder noch einfacher, Produkt anschauen, Handy nehmen und kurz nach nem Internetpreis guggn, wenns ok ist kaufen.
wenn nicht ma reden ob man noch etwas entgegen kommen kann, aber nich vergessen das ihr dann euren Vor-Ort Service habt, also nich zum ekelhaften Geizhals werden.

(je nachdem von welcher Preisklasse man redet, hab ne Tastatur gekauft, 99 im MM, ~82 im Inet, für 90 im MM mitgenommen, fand ich ok)
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24.09.2014 11:45 Uhr von fromdusktilldawn
 
+3 | -1
 
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dann geht es zu wie an der tankstelle, vor den feiertagen preise hoch, vor weihnachten am höchsten .....
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24.09.2014 11:55 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -0
 
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Wer in der Metro schonmal einkaufen war, der weiß, dass das alles für die Katz ist, und genauso gut oder schlecht funktioniert wie normale Preisschilder.

Abgesehen davon: Wer im MM einkauft sollte sowieso immer das Preisschild photographieren. Mein Moto E (für 119 Euro) hatte angeblich einen eingebauten DVB-Tuner.

Angeblich stand aber nichts auf dem Schild (lt. Filialleiter). Dann hab ich ihn gefragt, ob er mich verarschen will und ihm das Photo geschickt. Ich bekam als Entschädigung einen 20 Euro Gutschein.
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24.09.2014 12:03 Uhr von advicer
 
+1 | -0
 
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Ein wichtiger Grund wird in der Quelle noch aufgeführt, und zwar dass die Preise mit dem eigenen Onlineshop bisher schwer synchron zu halten sind. Ist bei mir selbst schon einige male passiert, dass ich zum Glück aufgepasst hatte und ansonsten mal schnell etliches zu viel bezahlt hätte. Bei Saturn das Gleiche. Wegen 50 Cent rege ich mich nicht auf, aber das waren oft höhere 2 stellige Beträge. Wenn man was sagt kriegt man schon den besseren Preis, aber man muss halt aufpassen.

Ansonsten kann man zum Grund der entlasteten Mitarbeiter wahrscheinlich befürchten, dass einige so stark entlastet werden dass man sie nicht mehr braucht...........

[ nachträglich editiert von advicer ]
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24.09.2014 12:16 Uhr von gatnos
 
+1 | -0
 
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Zum Glueck hat das Billa nicht gemeldet, welcher es fuer die Bestpreisgarantie schon seit gut 5 Jahren verwendet...
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24.09.2014 12:21 Uhr von Gorli
 
+2 | -1
 
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hm, dann steht intelligentem dynamischen Preisdesign nichts mehr im Wege. Ein Zentralrechner vergleicht die abgenommene Ware mit dem Einkaufspreis. Sollten ungewöhnliche Spitzen entstehen (z.b. 13 Uhr Schule aus, alle Kinder kaufen sich das neuste Pokemon) wird der Preis entsprechend hochgeregelt und dann stufenweise wieder auf normalniveau runtergeregelt.

Purrfect
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24.09.2014 12:23 Uhr von opheltes
 
+2 | -0
 
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Wer zu faul ist die Schriftzuege zu lesen, der soll eben digitale Anzeigen befuerworten. Wenn ich Geschaeftsfuehrer waere, wuerde ich aus diesem Grund auch die Preise immer beliebig erhoehen...die Menschen sind dumm genug:>
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24.09.2014 13:40 Uhr von Leif-Erikson
 
+1 | -2
 
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klar und die kleinen papier dinger sind unmöglich auszutauschen.
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24.09.2014 14:54 Uhr von ChrisXsb
 
+3 | -0
 
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Gibts bei Metro und Rewe To Go schon lange.
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24.09.2014 15:00 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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Diese elektronischen Preisschilder gibts in den Märkten des Mutterkonzerns Metro schon seit Jahren. Ist sehenswert,wenn Metro mal wieder eine "20% Rabatt auf alles,was nicht in der Werbung ist"-Aktion hat. Da blinkt auf 80% aller Preisschilder ein "Werbung"-Icon.
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24.09.2014 15:06 Uhr von advicer
 
+5 | -1
 
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Vergesst doch diese Horrorphantasien von spontanen Preiserhöhungen während des Tages. Man kann es sich nicht erlauben Preise zu erhöhen während der Kunde auf dem Weg vom Regal zur Kasse ist. Die Preise werden auf Wochen- oder Tagesbasis festgelegt und fertig. Es ist vielleicht vorstellbar, dass auf Konkurrenzdruck ein Preis zwischendurch sinkt und man an der Kasse angenehm überrascht wird, aber andersrum würde man auch noch die letzten Kunden verprellen. In den Märkten rennt ja eh schon fast mehr Personal als Kundschaft rum.
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24.09.2014 15:18 Uhr von Juventina
 
+1 | -1
 
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Wird nervig wann man halt nur ein Teil anschauen will und online bei einem viel billigeren Anbieter bestellt, solche Kunden gehen dann vielleicht gar nicht mehr in ein Geschäft und kaufen dann auch diese kleinen, spontanen Sachen nicht mehr...

Man muss eh leicht dämlich gestrickt sein noch bei Mediamarkt oder Saturn oder wie die alle heissen einzukaufen
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24.09.2014 15:24 Uhr von sooma
 
+2 | -1
 
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"Ich finde das gut. Für den Kunden ist es immer nervig wenn Preisschilder verrutscht, verbogen, verloren oder unleserlich sind."

Na, dann bin ich ja auf das lautstarke Theater gespannt, wenn die Technik mal streikt...
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24.09.2014 15:32 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Dass Conrad das schon seit 10 Jahren nutzt und der Kram auch bei Saturn schon steht hat keiner mitbekommen?

Solange die Preise weiterhin exakt die gleichen sind wie online ist das in Ordnung und ermöglich sogar Preissenkungen während des Tages, Kunden vertreibt man nur mit unterschiedlichen Preisen wie bei den anderen beiden Unternehmen die ich oben genannt habe.
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24.09.2014 16:07 Uhr von Lord_Prentice
 
+2 | -0
 
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Gleiches Recht für alle Händler. Wer geizhals.at (gh.de) kennt, der weiß das sich Preise oft anpassen. Warum sollte ein Einzelhändler dies nicht dürfen? Außerdem geht es hier wohl eher darum mit den ganzen Apps der Kunden mitzuhalten. Anders als beim Benzin, welches hier angesprochen wurde, gibt es bei Elektronik tatsächlich Konkurenz.
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24.09.2014 18:21 Uhr von Shagg1407
 
+1 | -0
 
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Das wird ja jetzt schon gemacht, also von daher. Lieber sehe ich den korrekten Preis als an der Kasse wieder mal heraus zu finden, dass das Produkt doch wieder teurer ist
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24.09.2014 19:59 Uhr von learchos
 
+1 | -0
 
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Das gibt es doch schon lange bei der Metro und da funktioniert es hervorragend.
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24.09.2014 22:03 Uhr von ms1889
 
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nuja..dan ebend kein media markt müll mehr... wobei den überteuerten spezell hergestellten schrott da, kauft eh nur nen blöder.
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24.09.2014 22:09 Uhr von bigpapa
 
+2 | -0
 
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Ich benutze etwas sehr seltenes um den Preisverlauf nachzuvollziehen. Mein Gedächtnis.

Ich weiß im Supermarkt genau was in der Packung drin war (Gewicht der Einheit) und was ich dafür bezahlt habe. Wenn sich da was ändert, dann muss ich halt neu entscheiden ob mir das Produkt mein Geld wert ist.

Bei Artikel in eine Elektronikmarkt ist mir der Preisverlauf völlig egal. Der muss nur solange stabil bleiben bis ich damit an der Kasse bin. b.z.w. So lange wie die Werbung läuft (Das Zettelchen des Händlers) Ich fahre nämlich nicht wegen den Preis dahin und muss dann mehr zahlen.
Und da bekommen die dann schon per Gesetz Stress also riskieren die das nicht.

Ansonsten ist die ganz Diskussion eh Schwachsinn. Ich hab neulich ein PC gesehen der sollte 20 Euro kosten. Ich hab vor 7 Jahren noch locker 800 dafür hingelegt. Darf ich jetzt mein damaligen Anbieter verklagen ??

Fakt ist. Elektronikartikel fallen im Preis schneller als ein Sack Mehl die Treppe runter. Man kauft die Ware zu den Preis der am Preisschild steht, oder man lässt es bleiben.

So funktioniert Marktwirtschaft halt.

Gruß

BIGPAPA
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24.09.2014 23:46 Uhr von ghostinside
 
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Ich schätze die Anpassung erfolgt durch Funk? Wunderbar für alle Profis :)

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