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Deutschland: Arzneimittel weiterhin viel zu teuer

Der Arzneiverordnungsreport (AVR) bestätigt wie in den Vorjahren, dass Medikamente in Deutschland viel zu teuer sind, vor allem im internationalen Vergleich. In diesem Jahr fokussiert sich der Report auf das Einsparungspotential für das Gesundheitssystem bezogen auf Medikamentenpreise.

Als Basis dienen den Gesundheitsökonomen um Ulrich Schwabe sämtliche der 819 Millionen durch 202.965 Vertragsärzte ausgestellten Rezepte. Die Bilanz: Krankenkassen zahlten 2013 32,1 Milliarden Euro für Arzneimittel. Gerade bei den Analogpräparaten gibt es dabei erhebliches Einsparungspotential.

Verglichen mit Ländern wie Schweden, ergibt sich insgesamt ein Einsparmöglichkeit von 4,5 Milliarden Euro. Dabei sollte eigentlich das Arzneimittelgesetz "Amnog" dabei helfen Medikamente günstiger zu machen. Dieses wird aber gerade am Bestandsmarkt zu langsam umgesetzt.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Preis, Krankenkasse, Arzneimittel
Quelle: spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2014 15:06 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -0
 
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Es fängt doch schon bei rezeptfreien Medikamenten wie Aspirin und Ibuprofen an. Hoffnungslos überteuert.

Und keiner kann mir erzählen dass eine 800mg Ibu Tablette das 5-fache einer 400mg in der Herstellung kostet.
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23.09.2014 15:13 Uhr von xarxes
 
+3 | -0
 
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Rezeptfreie Medikamente kaufe ich mittlerweile nur noch in den Niederlanden, da es einfach erheblich günstiger ist.

Die Fahrt dorthin (ca. 15Minuten) lohnen sich auch, wenn man sich bisschen mit Medikamenten eindeckt.
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23.09.2014 15:20 Uhr von TinFoilHead
 
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23.09.2014 21:03 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@Hansebanger
"Wenn die KK schon nicht die Medikamente zahlen wollen, zahlen die halt meinen gelben Urlaub."

Dir ist hoffentlich klar das dies nicht die KK zahlt!
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23.09.2014 23:59 Uhr von MiaCarina
 
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Man kann in der Apotheke nach einem Generikum fragen, dann bekommt man ein Medikament mit den gleichen Inhaltsstoffen, aber erheblich günstiger... manchmal kann man das auch schon mit dem Arzt besprechen (sofern er nicht auf die Boni der Pharmakonzerne aus ist)...
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24.09.2014 08:41 Uhr von das_leben_ist_schoen
 
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@Hansebanger

6 Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber und danach reduziertes Krankengeld von der KK.

Falls man nach 6 Wochen (binnen 12 Monaten) nochmal mit der selben Diagnose erkrankt, fällt man direkt ins Krankengeld.
Wie das der AG erfährt weiß ich aber auch nicht, ich hatte diese Situation noch nie.
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19.10.2014 03:03 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Wer sich das überteuerte Gift aus der Apotheke in die Birne knallt, ist selbst schuld. Für die kleinen und mittleren Wehwehchen des Alltags braucht man diesen ganzen Dreck nicht, außer es geht um Leben und Tod. Bei Kopfschmerz und Migräne hilft frische Melisse schnell und zuverlässig, kein Wunder warum man den Klöstern im Mittelalter per Edikt vorschrieb, es in ihren Gärten zu pflanzen.
Aber wer sich umbedingt ausbeuten lassen will, soll das gerne tun, die Wirtschaft muss ja schließlich wachsen...

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