23.09.14 11:32 Uhr
 734
 

Continental testet Reifen aus Löwenzahn

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental stellte am Dienstag auf der Nutzfahrzeug-Messe IAA einen neuen Versuchsreifen vor. Dieser besteht aus Löwenzahn-Kautschuk und soll in fünf bis zehn Jahren in Serie gehen.

Der Rohstoff wird aus der Wurzel einer russischen Löwenzahnsorte gewonnen. Die Sorte entstand aus einer speziellen Züchtung, die ein besonders großes Wurzelwerk besitzt. Man könne dadurch eine gleiche Menge an Kautschuk gewinnen, wie sonst aus Gummibäumen, erklärte Contis Reifenchef Nikolai Setzer.

Wie die meisten Reifenhersteller, ist man stark abhängig vom Preis für Naturkautschuk. Der Konzern rechnet langfristig mit steigenden Preisen. Ein Vorteil des Löwenzahn-Kautschuks ist, dass dieser in gemäßigten Klimazonen angebaut werden kann, während der Kautschukbaum in den Tropen wächst.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Undertaker989
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Reifen, Continental, Löwenzahn
Quelle: focus.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
USA: Amazon plant Supermarkt ohne Kassen
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.09.2014 11:38 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Die IAA fängt doch heute erst an...
Kommentar ansehen
23.09.2014 12:46 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Undertaker: Ja, und zwar heute. Heute wird nämlich erst aufgebaut.
Kommentar ansehen
23.09.2014 13:38 Uhr von Colonel07
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sauber...

D.h. ich kann in 2-3 Jahren mit dem Verkauf meines Gartenunkrauts an Continental beginnen. Zahlbar in Winterreifen...
Kommentar ansehen
23.09.2014 13:46 Uhr von Stigma_Bln
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
An sich eine schöne Idee wo man den Faden auch weiterspinnen könnte. Um nicht noch mehr Felder von Lebensmittelherstellung auf nonFood umzurüsten oder sogar noch Wälder dem Erdboden gleich zu machen um dann die spezielle Sorte anzubauen, könnte man das ja verteilen :) Jeder Bürger könnte ja 1m² Grundstück anbieten oder 2m² indem dann das Zeug angebaut wird. Abgeholt und geprüft wird es dann durch Servicemitarbeiter (die natürlich mit Fahrrad oder sauberen Antrieben zu den Leuten nach Hause kommen). Wenn dann Conti noch nen Satz Reifen dalässt als Dankeschön, wäre das doch auch eine alternative? Das würde Arbeitsplätze schaffen und jeder kann doch in der hintersten Ecke vom Grundstück ein wenig Löwenzahn anpflanzen oder? :)

Nein jetzt mal im Ernst: Wenn man mit theoretisch weniger Fläche die selbe Menge rausholen kann, dann könnte man ja den Teil der dann (rein aus der Bilanz her) zu viel da ist (von den Gummibäumchen) dann was essbarers anbauen.

@Colonel07: Da war ich wohl zu langsam mit meinem Text ^^ aber ich sehe ich bin nich der einzige der so denkt :)

[ nachträglich editiert von Stigma_Bln ]

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?