22.09.14 14:45 Uhr
 817
 

La Roux klagt: Trotz acht Millionen verkaufter Alben, hat sie null Euro Gewinn

Die Sängerin La Roux hatte mit ihrem Debütalbum acht Millionen Einheiten verkauft und zwei Top-Ten-Hits.

Dennoch hat sie keinen Cent damit verdient, wie sie nun offenlegt. Auch mit Live-Auftritten verdiene sie und ihre Band nichts, höchstens Radioplay bringe etwas ein.

"Ich glaube nicht, dass es so wie in den 80ern sein sollte, wo jeder 20 Autos zuhause rumstehen hatte und alle Millionäre waren. Aber es muss einen Mittelweg geben. Den gibt es derzeit nicht", so La Roux in ihrer Kritik über die Musikindustrie.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Euro, Gewinn, Album, La Roux
Quelle: tonspion.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.09.2014 14:52 Uhr von ar1234
 
+16 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn Millionen Alben verkauft werden und die eigentlichen Bands und Sänger daran nix verdienen, läuft echt was falsch.

Die Musikindustrie ist und bleibt eben gierig.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
Kommentar ansehen
22.09.2014 15:02 Uhr von Sting24
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Musiker und Kunden werden abgezockt. Dann ist da noch die GEMA da.....

Unglaublich diese Dreistigkeit.
Kommentar ansehen
22.09.2014 15:07 Uhr von Azureon
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
Hm... da wurde wohl jemand gewaltig übers Ohr gehauen.
Kommentar ansehen
22.09.2014 15:14 Uhr von Jolly.Roger
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
...und am Ende sind wieder die bösen Raubkopiermörder schuld, oder?

Ich bin ja schon sehr erstaunt über den letzten Satzteil "...so La Roux in ihrer Kritik über die Musikindustrie."

Wird doch nicht jemand mal das Denken anfangen?
Kommentar ansehen
22.09.2014 15:15 Uhr von Hebalo10
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@Sting24: Musiker und Kunden werden abgezockt. Dann ist da noch die GEMA da....."

Wer in der GEMA kein Mitglied ist der braucht an sie auch keine Beiträge zahlen und von dessen Musik werden ergo keine Gebühren fällig.

Wenn die 8 Mio verkauften Alben echte CD´s waren also keine Downloads, kann ich diese Aussage nicht glauben.
Für ein Album bekommt der Sänger über 1,50 €, selbst unsere DSDS-Gewinner haben sich mit der Sieger-CD eine goldene Nase verdient.
Kommentar ansehen
22.09.2014 15:27 Uhr von PakToh
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Hebalo10 Hui, ich wusste gar nciht, dass du den Vertrag von La Roux mit ihrem Plattenlabel kennst...
Ausserdem ist bei vielen Labeln die GemaMitgliedschaft Pflicht, damit du überhaupt nen Vertrag bekommst. (Bzw. ist die Anmeldung bei der Gema Vertragsbestandteil).

Es ist allgemein bekannt dass Newcomer sehr unvorteilhafte Verträge bekommen und das wird hier der Knackpunkt sein - ggf eine Pauschale abgeltung, wobei zumindest nach deutschem Recht bei einem derartigen Erfolg nachverhandelt werden könnte.

Und es ist relativ egal ob es sich um 8 Millionen physischer oder Digitaler Alben hadelt, da man im Durchschnitt von ca 9-10 Euro pro Album rechnen kann und hier explizit 8 Millionen Albenverkäufen gesprochen wird.

Bei Downloads fallen dann sogar die Herstellungskosten für Datenträger und Booklet weg.
Kommentar ansehen
22.09.2014 17:38 Uhr von TinFoilHead
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Auch mit Live-Auftritten verdiene sie und ihre Band nichts

Vielleicht hätte sie ersteinmal dafür sorgen müssen, das man diese Frau/Band kennt.
Denn seltsamerweise leben all die anderen (bekannten)"Stars", die sich zu 100% der Musikindustrie verkauft haben, sehr gut von ihrem Einkommen, ihren verkauften Werken.
Frage mich, was die Frau isst und wie sie ihre Miete zahlt, bei 0 Gewinn?
Kommentar ansehen
22.09.2014 18:07 Uhr von Hebalo10
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@PakToh, ich habe mi keiner Silbe den Anschein erweckt, den Vertrag von La Roux zu kennen, sondern lediglich geschrieben, dass die GEMA nur Musiker vertritt, die auch Mitglied sind.
Unter anderem sollte man im Vertrag als Künstler darauf achten, dass das Label alle Kosten übernimmt, ebenso die GEMA Anmeldung und alle rechtlichen Folgen daraus, wofür das Label selbst haften muss.

Mir ist klar, dass viele eher recht dubiose Verträge unterschreiben und sich hinterher wundern, dass sie drauf zahlen. Allerdings gibt es genug Beispiele derer, die im Umgang mit ihren Labeln alles richtig gemacht haben.
Kommentar ansehen
22.09.2014 18:25 Uhr von Hebalo10
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Übrigens, "Trouble In Paradise" kostet 15,99 € im Laden.
Kommentar ansehen
23.09.2014 02:13 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
...muss wohl an der Hautfarbe liegen...
...Musiker, einer der Berufe wo man sich selbstlos den Arsch bis zu den Ohren aufreißen darf...das nenne ich Liebe zum Beruf und Aufrichtigkeit...
...merkwürdig, dass überall Vermittler, die sonst nichts können außer große Schnauze zu haben, mehr verdienen als die Hersteller, Handwerker und ehrlich schaffende...

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?