22.09.14 12:29 Uhr
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Streiks an vier Standorten: Amazon-Mitarbeiter beklagen "unmenschlichen Druck"

Die Mitarbeiter des Online-Händlers Amazon kämpfen wieder für bessere Arbeitsbedingungen.

An den vier Standorten Leipzig, Bad Hersfeld, Graben und Rheinberg beginnen Streiks.

"Der Leistungsdruck nimmt mittlerweile unmenschliche Züge an", so Ver.di-Streikleiter Thomas Gürlebeck. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger erklärte: "Amazon weigert sich weiterhin, das in Deutschland gesetzlich garantierte Recht der Beschäftigten auf einen Tarifvertrag anzuerkennen".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Druck, Amazon
Quelle: t-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.09.2014 12:55 Uhr von onkelmihe
 
+12 | -0
 
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Das ist so nicht ganz richtig: Amazon zahlt sehr wohl Tariflöhne.. jedoch die der LOGISTIKBRANCHE und eben nicht die des EINZEHANDELS..!
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22.09.2014 12:59 Uhr von jo-28
 
+7 | -4
 
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Ui, die Lügenbarone von Verdi machen weiter und stacheln 3 Mitarbeiter zum Streik auf...

Wenns nach Amazon ginge hätten die Leute längst einen Tarifvertrag - nur Verdi blockiert sämtliche Vorschläge.
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22.09.2014 14:59 Uhr von kingoftf
 
+3 | -2
 
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Wenn Verdi so weiter macht, werden sich die Beschäftigten bei ihnen bedanken, wenn AMAZON nach Polen abwandert...
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22.09.2014 15:41 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -0
 
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"War Karstadt nicht ein warnendes Beispiel? "(Seth68)
Was hat jetzt Karstadt mit Amazon zu tun? Die haben doch beide ein völlig unterschiedliches Geschäftsmodell.

Karstadt wurde von den Ehemännern der Erbin Schickedanz heruntergewirtschaftet, indem sie nichts mehr investierten - im Gegensatz zum Konkurrenten Kaufhof, der die Attraktivität seiner Kaufhäuser durch Investitionen erhielt.
Middelhoff hat dann das entstandene Minus durch Immobilienverkäufe ausgeglichen, an denen er selbst kräftig mitverdiente.
Ja, und seitdem muß Karstadt kräftig Miete zahlen und kann sich nicht mehr auf die eigenen Immobilien in Krisenzeiten zurückziehen.
Und Herr Bergruen hat sich dann noch zusätzlich Gebühren auf Markenrechte zahlen lassen.
Wo ist eine solche Struktur bei Amazon zu finden?
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22.09.2014 15:50 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+2 | -2
 
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Und ZRRK geht ganz SN auf die Eier...
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22.09.2014 17:06 Uhr von Djerun
 
+3 | -1
 
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hm verdi lügt mal wieder

amazon zahlt tariflöhne, lässt sich nur halt nicht auf verhandlungen mit verdi ein

und unmenschlicher druck?
wenn sich die bedingungen nicht stark geändert haben, arbeitet man bei amazon in den lagern 6h und wird fürs "sachen aus dem regal holen und in kisten packen" recht gut bezahlt (was aber nicht unbedingt viel ist)
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22.09.2014 18:03 Uhr von TinFoilHead
 
+2 | -0
 
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Wenn auf mich irgendwo unmenschlicher Druck ausgeübt wird, dann gehe ich nach Hause, und komme nie wieder!
Aber ich hab mir ja auch kein Geld bei einer Bank geliehen...
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22.09.2014 19:01 Uhr von asianlolihunter
 
+0 | -0
 
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Hoffentlich verschwindet Amazon so schnell wie möglich aus Deutschland... einfach nur lächerlich was Verdi da abzieht.
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22.09.2014 20:41 Uhr von Leif-Erikson
 
+2 | -0
 
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Die Arbeit ist von der körperlichen Anstengung vermutlich als moderat - leicht anspruchsvoll und vom geistigen Niveau
her als sehr niedrig bis niedrig einzustufen. Ich habe für ein paar Monate in einer vergleichbaren wenn auch wesentlich kleineren Logistikfirma gearbeitet, die an Personalmangel litt, bei der die Arbeiter für Monate Montag bis Samstag jeden Tag 8-10 Stunden gearbeitet haben. Gestreikt hat da Keiner, da hätte Verdi ja auch nichts von.
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22.09.2014 20:45 Uhr von hostmaster
 
+3 | -0
 
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Alternativ besteht im Falle eines "unmenschlichen Drucks" die Möglichkeit der Kündigung und Wahl eines anderen Arbeitsplatzes. Dafür braucht aber niemand Verdi, weil das eine höchstpersönliche Entscheidung ist.

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