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Russland: Eine gigantische Finanzkrise wird erwartet

Der Rubel ist sechs Tage in Folge abgesackt und hat jeweils einen historischen Tiefstand erreicht. Bereits seit dem Sommer steht der Rubel massiv unter Druck und der Verfall der Währung hat sich in den letzten Tagen drastisch beschleunigt.

Für die russische Währung wird ein gewaltiges Unwetter erwartet. Westliche Devisenexperten rechnen mit einen weiteren Verfall: "Bald werden die Marktteilnehmer 40 Rubel für den Dollar zahlen müssen", erwartet Manoj Pradhan, Stratege bei der Investmentbank Morgan Stanley in London.

Der sinkende Ölpreis und die steigende Kapitalflucht schaden Russland zusätzlich. Dass die Lage ernst ist, wird auch durch die Aussagen des russischen Finanzministeriums belegt. Die Kapitalfluch habe sich im dritten Quartal beschleunigt.


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WebReporter: Peter Hoven
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Finanzkrise, Rubel
Quelle: welt.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2014 18:51 Uhr von klemmbrett
 
+24 | -11
 
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"wird erwartet" schreibt man von Anfang an.

Russland zahlt einen hohen Preis für den dringend erforderlichen Widerstand gegen die westlich-amerikanische Aggresionspolitik.

Europa täte besser daran, Russland als starken, gleichberechtigten Partner zu sehen.

[ nachträglich editiert von klemmbrett ]
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21.09.2014 19:00 Uhr von Peter Hoven
 
+10 | -21
 
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21.09.2014 19:36 Uhr von Jens002
 
+7 | -7
 
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Denen wird schon noch klar werden das der Amerikanische Weg der einzig richtige Weg ist, kann ja nicht sein das jemand die Herrschaft des Dollars untergraben will. So was muss mit allen Mitteln unterbunden werden. Als nächstes sind die Chinesen dran.
Geld regiert die Welt! Wer den Geldmarkt beherrscht, beherrscht die Welt.
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21.09.2014 20:12 Uhr von ar1234
 
+4 | -3
 
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Diese Prognose kann man getrost vergessen. Es gibt viel zu viele Ungenauigkeiten, um Vorhersagen treffen zu können. Was mit Russland und seinem Rubel passieren wird, wird die Realität in einigen Monaten zeigen. Dann werden nämlich die Sanktionen anfangen wirklich zu wirken und weh zu tun.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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21.09.2014 20:15 Uhr von ROBKAYE
 
+13 | -7
 
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Die Springer-Medienhuren des trans-atlantischen Bündnisses tun das, wozu sie nach dem Krieg verpflichtet wurden... Sie streuen Meldungen gegen Russland, die den USA in diesem Wirtschaftskrieg zugute kommen. Auf diese Weise werden Kapitalanleger verunsichert damit diese ihr Geld aus Russland abziehen... Nichts anderes steckt hinter dieser Meldung.

Der Chefredakteur der Welt ist übrigens Mitglied in den verschiedensten Transatlantischen Interessengruppen - wer sich immer von diesem Schmierblatt immer noch gut und wahrheitstreu informiert fühlt, sollte dringend zum Arzt gehen.

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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21.09.2014 20:59 Uhr von ms1889
 
+8 | -3
 
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nuja, der verfall liegt an einer sache: die welt bezahlt in dollars.

was ich persönlich nicht gut finde...da die usa so ihre tatsächliche armut verbergen können...ich persönlich finde, die usa sind eigendlich genauso abgewrackt wie griechenland... wenn ihre wärung tatsächlich bewertet würde.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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21.09.2014 23:42 Uhr von Mauzen
 
+4 | -4
 
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Die Kurse für den Dollar-in-Euro-Wert sehen genau so aus. Der Unterschied dabei ist nur, dass eine Finanzkrise in den USA niemanden überaschen würde, da gibts schließlich alle paar Jahre eine.
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22.09.2014 00:34 Uhr von Gorli
 
+4 | -0
 
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@ Jens002:
"So was muss mit allen Mitteln unterbunden werden. Als nächstes sind die Chinesen dran."

Der Scherz ist ja dass die Chinesen den Weg des Dollar besser drauf haben, als die Amerikaner. Einzig was die Banken angeht müssen sie noch was aufholen, das liegt aber eher daran, dass Goldman und Stanley ca 100 Jahre Vorsprung hatten.
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22.09.2014 07:21 Uhr von sv3nni
 
+1 | -2
 
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naja sagt mir dann wenn sie da ist - vorraussagen sind meist falsch
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22.09.2014 12:29 Uhr von Knutscher
 
+1 | -2
 
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@ 22.09.2014 11:48 Uhr von wiederwaslos

Aus deiner Sicht mag das sicher so aussehen. Wer aber seine Ansichten und Informationen aus der BILD hat, sollte zu solchen Themen einfach mal KEINEN Kommentar abgeben ;)

Manchmal ist Schweigen die bessere Alternative !
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22.09.2014 12:34 Uhr von Peter Hoven
 
+3 | -1
 
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@ Hibbelig

Die EZB lässt den Euro bewusst abwerten, Russland versucht fieberhaft den Rubel zu stützen und der USA ist die Aufwertung des Dollars gar nicht recht.

Wie ich Deinem Kommentar entnehme ist Dir der Begriff "Geldpolitik" nicht vertraut. Das Gegenteil von Wissen ist Glauben und an Glauben fehlt es Dir nicht.
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22.09.2014 12:44 Uhr von Peter Hoven
 
+1 | -1
 
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@ Knutscher

Wenn man Informationen richtig auswerten kann, ist die Quelle vollkommen egal.

"Manchmal ist Schweigen die bessere Alternative !"

Stimme ich DIR völlig zu.
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23.09.2014 20:01 Uhr von D0M3
 
+2 | -1
 
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Das der Rubel nachgibt ist nichts neues. Das Sprichwort "Der Rubel rollt" kommt ja nicht von ungefähr. Natürlich hatte er sich in den letzten Jahren verbessert. Dass er jetzt wieder so einbricht ist selbstverständlich den Sanktionen geschuldet. Was bewirkt das alles? Die Sanktionen verteuern Waren, die in Russland nicht wirklich produziert werden, aber unheimlich gefragt sind. Das sind vernünftige Autos, Milchprodukte, andere Lebensmittel. Exportmäßig kann Russland mit Energie punkten. Das ist aber schon das einzige, was wirklich relevant ist. Außer Deutschland ist aber keiner so extrem von russischem Gas abhängig. Und auch Deutschland sucht sich neue Lieferanten. Die Macht, die Russland mal mit den Rohstoffen hatte, ist ohnehin gebrochen, seit dem in den USA Fracking betrieben wird und dort so gut wie kein Öl mehr importiert wird. Der Gaspreis ist ja bekanntlich an Öl gebunden.
Für die Wirtschaft heißt ein weiter sinkender Rubel...alles wird teurer und der Export würde explodieren. Nur was exportiert Russland in den finanzstarken Westen (außer Gas?). Der Euro ist gegenüber dem Dollar auch schwächer geworden. Bewirkt, dass Made in Germany nun mal günstiger wird. Deswegen boomt es hier, aber nicht in anderen Europäischen Ländern. Der sinkende Rubel greift aber auch den Import an, da diese Sachen noch viel teurer werden (weltweiter Handel wird in Dollar bezahlt). Aber da dort eh Sanktionen herrschen, steuert Russland auf eine völlige Entwertung des Rubels hin.

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