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E-Book-Preise spalten Amazon und Buch-Verlage

Online-Händler Amazon will die Preise für E-Books nach unten drücken. Derweil fürchten die Verlagen, dass sie in ihrer Existenz bedroht sein könnten. Autor Stefan Weidner äußerte beim Reeperbahn-Festival, dass die Verlage selbst schuld seien.

On- und Offline-Händler streiten sich um die Preise bei E-Books. Amazon will für die E-Books weniger Geld verlangen als für gedruckte Varianten. Als Der US-Verlag Hachette dies nicht mittragen wollte, sabotierte Amazon den Verkauf von Hachette-Büchern. Daraufhin reagierten US-Autoren mit einem Brief.

Diesem Brief schlossen sich dann auch deutsche Autoren an. Weidner äußerte nun, dass die Verlage der Entwicklung folgen und dem Papier abschwören sollten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Streit, Buch, Amazon, Verlag, Preise, E-Book
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2014 17:42 Uhr von Borgir
 
+20 | -1
 
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Man kann doch nicht ernsthaft für ein digitales Produkt, das, wenn angelegt, Millionenfach ohne Mehrkosten verkauft werden kann, das gleiche verlangen, wie für ein gebundenes Buch. Und dann noch den Weiterverkauf verbieten, was noch das lächerlichste an der Sache ist.
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21.09.2014 18:16 Uhr von Jlaebbischer
 
+16 | -0
 
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Für ein eBook würde ich maximal die Hälfte der gedruckten Ausgabe bezahlen.
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21.09.2014 18:33 Uhr von Tattergreis
 
+7 | -0
 
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Mein Obolus währe der gleiche welches der AUTOR von einem gedrucktem Buch bekommt. Diese Summe könnte man noch um 10% für Werbung und den Lektor erhöhen. Aber diese Preise sind der Wahnsinn und jenseits der Realität zu den Herstellungs/ Vertriebs/ und sonstigen Kosten.
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21.09.2014 21:09 Uhr von MRaupach
 
+6 | -0
 
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So sehr ich auch gegen Amazon bin bei vielen Sachen (und trotzdem dort kaufe ^^)

Hier haben sie vollkommen Recht!

Es macht überhaupt keinen Sinn für digitale e-books den selben Preis wie für gedruckte Exemplare zu verlangen!
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21.09.2014 21:18 Uhr von ms1889
 
+3 | -4
 
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daran sieht man das es nicht um unterhaltung/kunst geht...sondern um abzocken

wobei die buchpreisbindung, wie auch das urheberecht, eine asoziale sache ist.

verlage die sich auf dieses beides berufen, handeln zwar nach geltendem recht...was ihr verhalten aber nich sozialer oder gar seriös macht.

kunst und kultur ist kein geschäft...wer es zu einem macht, ist kein künstler oder kulturtreibender. sondern ein krimineller abzocker.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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21.09.2014 21:23 Uhr von Yoshi_87
 
+3 | -0
 
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Oft genug sind die Bücher gebraucht oder gar neu(!) billiger als die digitale Kindle Variante.

Schlimm das Amazon hier keine freie Hand hat.
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21.09.2014 21:52 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -0
 
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Egal ob Amazon oder nicht. Recht haben sie.

Es kann nicht sein, dass ein Ebook das gleiche kostet, wie eine gedruckte Ausgabe.

Der ganze Druck, Handelsweg, Löhne für Verkäufer usw entfallen. Wieso sollte dann ein Käufer das gleiche zahlen.

Das gleiche gilt bei Musik CD´s - MP3. Und Spiele - Steam.

Dort aber in den zwei letzten Bereichen läuft es ja die letzten Jahre stabiler mit den Preisen und die Online Versionen sind günstiger.
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21.09.2014 23:13 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -5
 
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@blaupunkt123
Die Produktion von Audio-CDs liegt bei weniger als 40 Cent pro CD mit allen Inlets und Zellophanierung. Da ist kein echter Platz den Download billiger zu machen.
Der Vertrieb wird deshalb nicht billiger, der bleibt genauso bestehen. Auch die Betreiber der Onlineshops wollen ihr Geld.
Auch die Druckkosten der Bücher sind gar nicht sehr hoch.
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21.09.2014 23:31 Uhr von blaupunkt123
 
+5 | -0
 
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@ ThomasHambrecht

Bleibt aber immer noch der Wegfall von :

- Lieferkosten
- Lagerkosten
- Lohn für die Verkäufer
- Mieten
usw.

Bei Amazon müssen Sie das Produkt nur einmal anlegen und auf die Download- Datei verweisen. Fertig.

Die Server laufen so und so 24 Stunden.
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22.09.2014 12:29 Uhr von mymomo
 
+0 | -0
 
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also ich glaube nicht daran, dass hier der markt kaputt gemacht wird für das gedruckte format...
entweder kann man mit nem ebook-reader was anfangen oder eben nicht...

ich persönlich würde immer zur ebook-version greifen - einfach nur weil ich es vielseitig praktischer finde... auf der anderen seite glaube ich nun aber nicht, dass andere leute nur zum ebook greifen, weil es vielleicht statt 20 euro als buch nun 17 euro als ebook kostet...

und wie schon erwähnt wurde: schließlich ist der mehraufwand und die produktionskosten eines buches nun einmal höher als eine lächerliche ebook-kopie... in dieser hinsicht finde ich es eher ungerecht, wenn es gleich viel kostet...
aber auch hier war ich bislang dennoch bereit gleich viel zu zahlen, schließlich bevorzuge ich dieses format einfach...
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27.09.2014 14:35 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Wieso jammern die Verlage.

Jammern müssten doch die Druckereien, Drucker (Als Beruf) selbst, Papierhersteller etc.

Immerhin geht es doch um deren Job.

@ThomasHambrecht

Erkläre mir doch bitte mal, wieso die Druckkosten für ein Buch nicht sehr hoch sind.

Und erkläre mir mal wieso ein Layout für ein Buch nicht mal eben via Software in ein E-book umgewandelt werden kann. Ein Job den 1 Mitarbeiter je nach Buch locker in 1-2 Tagen schafft mit der passenden Software.

Dagegen stehen : Rohstoffkosten / Lohnkosten der Druckerei Mitarbeiter / Gewinne der Druckereien und nicht zu vergessen Transportkosten und eine RIESEN UMWELTBELASTUNG
Immerhin : Papier fällt auch nicht.vom Himmel und die Herstellung ist mit viel Chemie verbunden

und

das Buch muss ein einige 1000 KM gefahren werden.
- Zum Verlag
- zu Amazon (oder den Großhändlern)
- zum Einzelhandel (der auch noch verdienen will).
bzw : von Amazon zum mir via Post.

Den gegenüber stehen ein paar Kosten für ein Server und ein bisschen Upload des Verlages zu Amazon.


Gruß

BIGPAPA

Gruß

BIGPAPA
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27.09.2014 14:42 Uhr von bigpapa
 
+0 | -0
 
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Nachtrag :

Ein gutes Buch würde ich mir auch gebunden kaufen.

Aber selbst TOP-Bücher die vor 5 Jahren noch 30 Euro und mehr gekostet haben, habe ich schon auf den Flohmarkt für 2 Euro gekauft.

Der Grund : Ich bin nicht reich. Es ist nur "gemütliche Unterhaltung" und danach passiert genau das wieso ich das Buch für 2 Euro gekauft habe. Es wird ein Staubfänger.

Fachbücher haben bei mir eine wesentlich höhere Lebenserwartung. Was sich allerdings auch am gepfefferten Preis bemerkbar macht.

Ach und nur so nebenbei : Meine über 400 gebundenen Bücher und über 800 Taschenbücher fressen verdammt viel Platz.

Aber ich bin nicht bereit ein Ebook zu kaufen was mehr als 5 Euro kostet.

Grund : Ich kann es nicht verschenken, und was noch schlimmer ist, ich hab keine Lust das moderen Hardware die "veralteten Formate" nicht mehr lesen kann.


Gruß

BIGPAPA

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