20.09.14 18:14 Uhr
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Russland: Michail Chodorkowski gründet proeuropäische Oppositionsbewegung

Michail Chodorkowski, ehemals reichster Mann Russlands, hat seine Landsleute dazu aufgerufen, sich bei den 2016 anstehenden Parlamentswahlen für einen politischen Wechsel in ihrem Land auszusprechen. Dazu hat er eine proeuropäische Oppositionsbewegung ins Leben gerufen.

"Wahre Patrioten sollten ihrem Land und Volk auch in düsteren Zeiten dienen. Eine Minderheit kann einflussreich sein, wenn sie sich organisiert", so Chodorkowski. Außerdem bezeichnete der ehemalige Ölmagnat die Behauptung, Russland zähle nicht zu Europa, als Lüge.

Russland würde sowohl geografisch als auch kulturell zu Europa gehören. Währenddessen stellt Wladimir Putin Russland gerne als Gegenpart zu Europa dar. Umfragen zeigen allerdings, dass Putin in der Bevölkerung einen breiten Rückhalt genießt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Partei, Michail Chodorkowski
Quelle: wirtschaftsblatt.at
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2014 18:14 Uhr von Borgir
 
+5 | -6
 
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Mal sehen ob der Westen es sich traut, diese Bewegung zu unterstützen. Das wäre die ultimative Provokation.
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20.09.2014 18:19 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -0
 
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der gute herr sollte aufpassen, nicht das er noch "verunfallt"
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20.09.2014 18:26 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -5
 
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War nur eine Frage der Zeit bis die Ratten aus den Löchern kommen die ihr Land an die USA verkaufen, weil nichts anderes ist die EU, ein Vasallenkonstrukt der USA in der nur Politiker gefördert werden die der USA in den Arsch kriechen.
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20.09.2014 18:49 Uhr von architeutes
 
+4 | -6
 
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@CoffeMaker
Nur weil einer sich Gedanken macht die nicht mit der Putins übereinstimmen ist er eine "Ratte" ??
Du scheinst ja nicht viel für individuelle Meinungsfreiheit übrig zu haben.
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20.09.2014 18:58 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -2
 
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"Du scheinst ja nicht viel für individuelle Meinungsfreiheit übrig zu haben. "

Wie kommst du darauf? Natürlich bin ich für Meinungsfreiheit, deswegen hab ich auch meine Meinung geschrieben. Ich hab mit keinem Wort gesagt das man die Meinung anderer unterdrücken soll. Die Meinung anderer zu tolerieren bedeutet noch lange nicht das man sie gut finden muss.
Unsere Medien machen es doch vor, alle die nicht Pro-EU werden angeschwärzt.... nennt sich ja auch Presse oder Meinugsfreiheit.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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20.09.2014 19:08 Uhr von architeutes
 
+1 | -6
 
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@CoffeMaker
"unsere Medien machen es doch vor"
Nun dann seid ihr ja keinen Deut besser als die die ihr anprangert.
Das wusste ich zwar schon vorher ,war aber mal nett das bestätigt zu bekommen.
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20.09.2014 19:33 Uhr von ralf.h1974
 
+2 | -1
 
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@ bernd9584

Immer wieder schön die Interviews Russischer Soldaten in der Deutschen Presse zu lesen.
Schön mit Divisions und Regimentszugehörigkeit fehlt nur noch Dienstgrad und Name.
Jaja der Focus und seine Kontakte zum Russischen Militär, schon beeindruckend.
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20.09.2014 19:44 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+2 | -5
 
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"Russland würde sowohl geografisch als auch kulturell zu Europa gehören. " (Borgir)
Klar ist das so - zumindest bis zum Ural. Kulturell gibt es aber eine Widersprüchlichkeit, die aus der russischen Geschichte herrührt. Die Mongolenherrschaft hat eben zu einem Willkürmoment in der russischen Kultur geführt. Russische Herrscher haben immer wieder europäische Kultur ins Land geleitet. Und trotzdem ist die Oligarchiestruktur das bestimmende Moment russischer Herrschaftskultur geblieben. Früher in Form der Leibeigenschaft, dann in Form der KPdSU und nach 1991 in Form der oligarchischen Verwaltung der stalinistischen Wirtschaftsstruktur. Die Verachtung des Lebens zeigt sich, wie politische Gegner verfolgt werden. Chodorkowski hat es ja am eigenen Leib zu spüren bekommen. Trotz der traditionellen Verbindungen mit Europa ist Russland kulturell nie in Europa angekommen. Wie anders läßt sich erklären, daß man 1994 froh war, daß die Russen sich zurückzogen?

"Außerdem bezeichnete der ehemalige Ölmagnat die Behauptung, Russland zähle nicht zu Europa, als Lüge. " (Borgir)
Brzesinski ist dieser Meinung. Jedenfalls verfolgt er dieses Ziel.
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20.09.2014 20:35 Uhr von syndikatM
 
+4 | -2
 
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solche schwachsinnsnews können auch nur in deutschland kommen.

den gleichen bericht hierzulande ("Wahre Patrioten sollten ihrem Land und Volk auch in düsteren Zeiten dienen. Eine Minderheit kann einflussreich sein, wenn sie sich organisiert"),
getraut sich kein presseschwein.

alles nur lügner und abschreiber in der gleichgeschaltenen deutschen presselandschaft.
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20.09.2014 22:50 Uhr von creek1
 
+2 | -2
 
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@AktenJoe

Das wäre schön. Putin hätte diesen Idioten und Vaterlandsverräter standrechtlich erschießen sollen.
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21.09.2014 13:31 Uhr von Stray_Cat
 
+2 | -0
 
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@Borgir

Vermutlich arbeitet er bereits mit westlichen NGOs zusammen. Denn eindeutig vertritt er ja westliche Interessen.

Außerdem war er bereits vor Jahren daran beteiligt, Russland auszuverkaufen.

Er hatte darum gebeten, früher aus der Haft entlassen zu werden. Putin hatte dem stattgegeben. Und nun agitiert der Typ wieder gegen das Land.

Kaum anzunehmen, dass er das machen würde, stünden nicht Mächtige hinter ihm. Mächtige mit sehr massiven eigenen Interessen.

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